Hope 06.05.2026
Rasse: Chibully (Franz. Bulldogge/ Chihuahua) längerer Fang
Alter: Ca 7-8 Jahre
Geschlecht: männlich, kastriert
Gesundheit: Vollständiger Impfschutz, Zähne und Herz etc. gesund außerdem gechipt
Beschreibung
Hope braucht dringend ein neues Zuhause. Kein „vielleicht irgendwann“, sondern jetzt.
Dieser liebevolle, verschmuste Bully-Rüde lebt aktuell in einer Situation, die ihn jeden Tag mehr stresst. Durch veränderte Umstände – ein Baby im Haushalt und ein zweiter Rüde, mit dem er sich nicht mehr versteht – hat Hope keine Ruhe mehr. Die beiden Hunde müssen getrennt leben, und gleichzeitig wird es im Alltag immer lauter, hektischer und unvorhersehbarer.
Hope kommt damit nicht mehr zurecht. Sein Stress zeigt sich deutlich: Zittern, Jaulen, ständiges Angespannt sein. Er kommt kaum noch zur Ruhe und beginnt bereits, sich aus Überforderung die Pfoten wund zu lecken. Medizinisch ist alles abgeklärt – es ist purer Stress. Laute Geräusche werden dadurch auch kommentiert (Staubsauger, Haarföhn, Babygeschrei). Hundekörpersprache sollte ausdrücklich gelesen werden können, denn Hope kommuniziert mit klar erkennbarer Körpersprache auch kurzfristig.
Und genau deshalb ist es so wichtig, dass er jetzt die Chance bekommt, neu anzufangen.
Hope ist kein „Problemhund“. Er ist ein sensibler Hund, der in der falschen Umgebung steckt. Mit klaren, souveränen Grenzen und einer ruhigen, stabilen Bezugsperson zeigt er, dass er lernfähig ist und sich anpassen kann – das wurde auch von einer Trainerin bestätigt.
Was uns besonders schwerfällt: Hope ist kein Hund, den man einfach „abgibt“. Wenn er einem Menschen vertraut, zeigt er das auf eine ganz besondere Art – lebensfroh, auf seine eigene Weise verspielt und vor allem unglaublich verkuschelt. Diese Bindung ist etwas, das man nicht oft findet.
Er ist allerdings kein Hund, mit dem man sofort unbeschwert spielt. Er braucht Zeit, Ruhe und Geduld, um überhaupt zu lernen, wie Spielen funktioniert. Das hat er schon als Welpe nie richtig gelernt und konnte es bei uns – außer mit seiner früheren Hundefreundin – nie wirklich ausleben. Stattdessen war er oft verunsichert.
Die Erziehung bei Hope muss liebevoll, aber konsequent sein. Er braucht klare Strukturen und jemanden, der ihm Sicherheit gibt.
Auch beim Thema Leine zeigt sich seine Vorgeschichte: Er ist es gewohnt, sich seinen Raum selbst zu nehmen. An der Flexileine läuft er ruhig und zufrieden, weil er diesen Freiraum nutzen kann. An der kurzen Leine hingegen steigert er sich so hinein, dass er sich teilweise selbst stark unter Druck setzt. Dieses Thema wurde bereits angegangen, konnte aber durch die aktuellen Umstände leider nicht weiter konsequent trainiert werden.
Was er braucht, ist ein Zuhause ohne kleine Kinder, ohne weitere Rüden, idealerweise als Einzelhund oder mit einer ruhigen, souveränen Hündin. Einen Ort, an dem er endlich runterkommen darf. An dem er verstanden wird. An dem er nicht ständig kämpfen muss, sondern einfach Hund sein darf. Katzen werden draußen ignoriert oder mit Ihnen gespielt. Drinnen wurde es nie getestet.
Hope hat so viel Liebe zu geben. Aber gerade geht er daran kaputt, dass er sie nicht leben kann.
Er braucht Menschen, die ihm diese Chance geben und bereit sind mit ihm zu lernen und ihm Sicherheit geben – jetzt.
Interessenten können sich hier melden:
Frau Schmitt Tel.: 015734612985
Hope kann kennengelernt werden in 36157 Ebersburg.






