Marty (wohnt zur Probe)

9. 2. 22

  • Rasse: Mischling
  • Geschlecht: Rüde
  • Alter: geb. 2. 4. 2021
  • Schulterhöhe: momentan ca. 40 cm
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Beschreibung

Marty war anfangs ziemlich ängstlich und ließ uns zunächst lieber nicht an sich ran. Das hat sich insoweit geändert, als er sich freut und gern kommt, sich kraulen lässt, wenn er die Person gut kennt. Fremden gegenüber ist er zunächst reser­viert und er mag es nicht, wenn er bedrängt wird. Er würde versuchen, sich dem zu entziehen, andern­falls bleibt nur der Weg nach vorn, doch das würde man deutlich erkennen.

Sein Potential zeigt sich besonders auf dem Degili­ty­platz gegenüber dem Tierheim: anfangs traute er sich nichts und jetzt wird er wagemu­tiger und auch ausge­gli­chener. Der Spaziergang mit ihm ist sehr angenehm, da er trotz Entde­cker­men­ta­lität gut ansprechbar ist und auf seinen Menschen konzen­triert bleiben kann. Nur plötz­liche Geräusche können ihn so erschrecken, das er plötzlich in die Leine geht, darauf muss immer gefasst sein. Auch in stres­sigen Situa­tionen zeigt sich noch immer sein schwaches Nerven­kostüm, er wird hektisch und ängstlich. Deshalb braucht er einen Menschen, der selbst ruhig und souverän ist und ihm so zeigt, dass man sich nicht zu fürchten braucht. Bei einem solchen Menschen zeigt er sich sehr anhänglich und verschmust. Da kommt dann auch die Neugier durch und seinem „will-to-please“ lässt dann wunderbar mit ihm arbeiten.

Marty kommt an sich gut mit anderen Hunden aus und ein souve­räner Ersthund wäre von Vorteil, aller­dings muss der Mensch auch hier das Sagen haben, damit ein fröhliches Hunde­leben möglich ist. Er akzep­tiert klare Worte, mit Härte würde man gar nichts erreichen, eher das Gegenteil, er würde ins Meide­ver­halten gehen. Für eine Familie mit kleinen Kindern kommt der Rüde eher nicht infrage, er könnte deren Bewegungs­muster missverstehen.

Neben dem Weiter­führen des begon­nenen Trainings wird man mit ihm auch das Allein­bleiben üben müssen. Aber er ist ein sensibler Hund, es wird sich lohnen Geduld und Zeit aufzu­bringen, umso schöner, wenn er dann Zutrauen fasst.