Hunde

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Unsere Hunde im Tierheim Fulda

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.


aktualisiert am 30. 07. 2015

Der richtige Hund ist nicht für Sie dabei? Dann beachten Sie bitte auch unsere Notfelle!

Neuzugänge siehe unten

 

Pflegehunde

Hier sind die Hunde eingestellt, die sich momentan auf einer Pflegestelle befinden. Es handelt sich um Hunde, die aus verschiedenen Gründen besondere Aufmerksamkeit brauchen, z. Bsp. weil sie schlecht mit der Tierheim-Situation zurecht kommen. Solche Hunde lernt man dadurch auch viel besser kennen und kann sie genauer beschreiben. Das Ziel bleibt aber die Weitervermittlung, nicht die Dauerpflege.

Bei Interesse nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wir stellen Ihnen die Hunde gerne vor.

Astor (eingestellt 26. 02. 2012) und Merlin  (eingestellt 5. 02. 2013)

Unsere beiden Schützlinge haben eine Riesenchance bekommen. Nach einem Telefonat mit Perdita Lübbe-Scheuermann, Inhaberin der Hundeakademie Darmstadt, hat sie unserem Tierheim angeboten, Astor und Merlin, die sie beide aus voran gegangenen Seminaren kennt, zu helfen. Da mußten wir nicht lange überlegen, denn uns fehlen momentan die Möglichkeiten zu intensivem, nötigem Training, das an die Wurzeln geht. Doch lassen wir sie selbst zu Wort kommen wie es auch auf ihrer Homepage zu lesen ist:

Zurück ins Leben!

Es war eine Vision - schon lange.

Wenn ich einmal 3-5 Millionen Euro im Lotto gewinne, dann möchte ich einige nicht vermittelbare, bissige, verhaltensauffällige, aggressive, wie auch immer, Hunde in einer/meiner Pension aufnehmen und diese so arbeiten, dass sie wieder zurück ins Leben können. Nun klappte das mit dem Lottogewinn bislang noch nicht.

Aaaaaber: Anfang 2015 erschien eine Fee und diese Fee gewährte mir einen Wunsch. Da musste ich nicht lange nachdenken: Ich wünschte, dass ich zwei Hunden die Chance auf ein neues Leben geben darf - und das für mindestens 365 Tage.

Schwupps, erfüllte sich dieser Wunsch!

Am 02. Februar 2015 ziehen - die ersten - zwei Hunde aus dem Tierheim Fulda in die Pension im Tierheim Darmstadt, das bei mir vor der Haustür liegt, ein. Mein Team und ich werden nun täglich mit diesen beiden Freunden, Astor und Merlin, trainieren und sie später, wenn sie Benimm gelernt haben, zur Vermittlung frei geben. Die zukünftigen Besitzer werden eine Zeit lang mit uns gemeinsam trainieren, um ihr neues Familienmitglied bestmöglich kennen zu lernen.

Wir freuen uns über die Unterstützung unserer Feeder Firma Happy Dog, die ein Jahr lang für das Futter der Hunde aufkommt und das Vertrauen des Tierheims Fulda.

Über die Charaktere der Beiden werden wir genauer berichten, wenn sie bei uns eingezogen sind.     http://www.startinsneueleben.de

Hier werden wir natürlich auch berichten, wenn sich etwas Neues ergibt. 

Astor

Rasse: Jagdterrier – Mischling

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 11. 2009

Schulterhöhe: 40 cm

Astor gehörte von Welpenalter an einem älteren Ehepaar. Als der Besitzer starb und seine Frau dement wurde und ins Heim kam, kümmerten sich die Kinder um ihn.  Nachdem Astor verschiedene Familienmitglieder gebissen hatte, wurde er ins Tierheim gebracht.

Astor hat eine Patin!

Honey ("Lotte")

Rasse:  Staffordshire  Mix

Geschlecht:  Hündin/kastriert

Alter:  geboren  2005

Stockmaß:  53 cm

Honey hat ein bewegtes Leben hinter sich und dürfte viel Schlechtes und auch Gewalt erfahren haben. Ihre Ängste, von denen sie manche bis heute nicht abgelegt hat, zeugen davon. So kann man sie z. Bsp.  nicht dazu bewegen, ein Badezimmer zu betreten, Blechnäpfe und Stöcke erschrecken sie. Geboren ist sie in Spanien und hat dort eine lange Zeit ihr Dasein als Kettenhund gefristet. Ihre folgenden Besitzer gaben sie dann im Tierheim ab, wo sie drei Jahre zubrachte bis sie auf eine Pflegestelle kam. Nach nun 2 Jahren bringen es persönliche Umstände mit sich, dass für Honey erneut eine Pflegestelle gesucht werden muss. In ihrer jetzigen Umgebung waren 3 weitere Hunde, mit denen Honey auskam. Doch wenn es um ihr wichtige Ressourcen geht, dann verteidigt sie diese unter Umständen blitzschnell. Aufgrund mangelnder Sozialisierung mag sie auch keine kleineren Hunde. Aus diesen Gründen sollte Honey ein Zuhause für sich allein bei einem echten Hundefreund haben.

Sie wird diese Rücksicht auf ihre Bedürfnisse aber mehrfach vergelten, denn sie baut eine sehr enge Bindung auf und ist absolut verschmust. Dazu kennt sie Grundgehorsam und sie befolgt gern und willig die ihr beigebrachten Kommandos. Zur Sicherheit und zum Bindungsaufbau genutzt, ist Honey es gewohnt an der Schleppleine geführt zu werden. Das stellt für sie kein Problem dar, da sie sich so nie weit von ihrer Bezugsperson entfernt und sich an ihr orientiert. Diese Person muss Honey auch sonst sehr verantwortungsbewusst führen, da sie, wie bereits angedeutet, auf Wanderstöcke mit großer Unsicherheit und Furcht reagiert, auch mit Kindern hat sie wohl keine guten Erfahrungen gemacht. Es muss für die Hündin also klar erkennbar sein, dass sie sich nicht wehren muss, da man diese Situationen für sie regelt und sie nicht in Bedrängnis gerät.

Honey kann durchaus mehrere Stunden allein bleiben und verhält sich dann ruhig. Natürlich freut sie sich dann überschwänglich, wenn man heim kommt. Sie schafft es auch gut 2- 3 Stunden zu laufen. Bisher wurde sie zusätzlich durch Kopf-und Sucharbeit im Wald und auf Wiesen ausgelastet, die Arbeit an Geräten liebt sie ebenso. Sie hat bereits einmal den Wesenstest bestanden und auch die Begleithundeprüfung abgelegt. Das ist auch deswegen interessant, weil einige Gemeinden eine 50%ige Ermäßigung der Hundesteuer gewähren.

Menschen haben Honey zu dem gemacht, was sie bei der Abgabe war und nur zum Teil konnte dies durch viel Aufwand abgefangen werden. In Anbetracht dessen ist Honey eine ganz wunderbare Hundeseele geblieben, die Menschen grundsätzlich toll findet und freudig begrüßt. Uns ist bewusst, dass es nicht leicht sein wird, hundeerfahrene Menschen ohne andere Hunde und Kinder zu finden, die eine nicht ganz einfache, ältere Hündin in Pflege nehmen wollen. Andererseits durften wir in der Vergangenheit schon mehrfach erfahren, dass es Leute gibt, die sich aufraffen und sich einer solchen Herausforderung stellen. Sie alle wurden nicht enttäuscht und unsere hübsche ältere Dame wird noch so manches Jahr seinen Pflegemenschen glücklich machen. Sie hat einfach einen guten Lebensabend verdient.

  

 

 

 

 

 

 



Unsere Hunde im Tierheim
Timmy (eingestellt 13. 08. 2013)

 

Rasse: Schäferhund- Husky- Berner-(ev. Chow Chow?) -Mix

Geschlecht: Rüde

Alter: geb. 2006

Schulterhöhe: ca. 55 cm

Timmy wurde bisher als Hofhund draußen an der Laufleine gehalten, er könnte also auch wieder im Außenbereich gehalten werden. Er zeigt sich bei uns als ein Hund, mit dem man recht gut Gassigehen kann und der sich nicht an andere Hunde stört, selbst wenn diese Radau machen. Er ist ein starker, selbstbewußter Rüde, der auch Schutztrieb zeigt und dementsprechend sein Zuhause und seine Menschen bewacht. Das ist er so gewohnt. Auch unterwegs beobachtet er durchaus genau sein Umfeld.

Er gehört eher nicht zu den Hunden, die sich leicht etwas von einem Menschen sagen lassen, da braucht man schon Führungsqualitäten, man sollte sich mit solchen Hunden auskennen. Seinen Knochen würde er verteidigen, insbesondere Fremden gegenüber. Andererseits verhielt er sich beim Tierarzt recht ruhig und geduldig. Timmy sollte gut ausgelastet werden über lange Spaziergänge. Hier nimmt er auch bereits von sich aus Kontakt auf und er ist dank des Trainings mit seiner Patin schon viel aufmerksamer geworden. Diese würde ein erstes Kennenlernen auch begleiten.

Timmy hat eine Patin, danke!

Ben (eingestellt 1. 09. 2013)

Rasse: Chow-Chow-SH- Mix

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 2007

Schulterhöhe: ca. 55 cm

Ben ist ein wunderschöner, kräftiger Rüde im besten Alter. Er ist lieb und menschenbezogen, wobei er Kinder allerdings eher toleriert, ansonsten hat er lieber seine Ruhe. Zudem ist er es gewohnt, auch mal seine eigene Entscheidungen treffen zu können, was nicht unbedingt mit denen des Führenden übereinstimmt. Das paßt auch zu seiner Rasse. Mit Rüden versteht er sich gar nicht, mit Hündinnen meistens schon. Er hat einen relativ starken Beschützerinstinkt, wenn er sich an einen Menschen gebunden hat und das darf man nicht zulassen. Man sollte also Führungsqualitäten besitzen, damit Ben sich in allen Situationen entspannt verhalten kann. Ein wenig Erziehungsarbeit wäre da noch nötig.

Katzen gegenüber zeigt er keine Reaktionen, er fährt gerne im Auto mit und Ben kann auch Türen aufmachen. Draußen ist er recht aktiv und er schnüffelt und sucht gerne, das kann man prima für seine Auslastung nutzen. Außerdem legt er sich gerne ins Wasser. Im Haus ist er ruhig und kann gut allein bleiben. Ben braucht regelmäßige Fellpflege, was er sich aber gern gefallen läßt.

Ben hat Paten, die auch fleißig mit ihm trainieren, vielen Dank!!!

Rambo ( eingestellt 26. 09. 2013)

Rasse: Dobermann

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 2011/2012

Schulterhöhe: 60 cm

Der wunderschöne Rüde ist schon eine beeindruckende Erscheinung und ein Kraftpaket. Aber anders als der Name vermuten lassen würde, hat man es hier mit einem Hund zu tun, der unsicher und nicht erzogen ist, er wurde sich selbst überlassen. Sicherheit werden ihm die Grenzen geben, die der zukünftige Halter ihm setzen muss und an die er sich halten kann. Dabei ist Fingerspitzengefühl gefragt, damit Rambo auch Vertrauen aufbauen kann, denn er ist sensibel.

Er nimmt Futter recht sanft an und läßt sich auch gern kraulen. Was ihm Unbehagen bereitet, versucht er durch Bellen zu vertreiben, was ihm angesichts seiner Statur auch meistens leicht gelingt. Er zieht noch sehr an der Leine, bei der Kraft, die er hat, ist es kein Leichtes mit ihm Gassizugehen. Bei Hundebegegnungen reagiert er teilweise recht heftig, allerdings ist dies sehr vom Hundeführer abhängig und kann gut trainiert werden. Man kann wohl davon ausgehen, dass er sich sehr eng an den Menschen bindet, der ihm Halt und Sicherheit geben kann. Auch zuhause sollte man sofort klar machen, wer das Sagen hat, da er vermutlich Haus und Herrchen verteidigen würde, dabei hätte er aber jede Menge Stress und das muss nicht sein.

Rambo wird viel Auslauf und möglichst auch geistige Auslastung brauchen, Hundeschulbesuche wären ebenfalls sehr von Vorteil. Wer den Rüden übernehmen möchte, muss also nicht nur anfangs angemessen Zeit einplanen. Kinder sollten momentan nicht in seinem näheren Umfeld leben.

Für Rambo wäre es von großem Wert, wenn sich jemand finden würde, der regelmäßig unter Anleitung mit ihm trainieren könnte. Die Chancen zur Vermittlung würden dadurch wesentlich verbessert. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass er nur nach Absprache geführt werden kann.

Rambo hat Paten, vielen Dank!

 

 Max (eingestellt 3. 11. 2013)

Rasse: Deutscher Schäferhund

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 2011

Schulterhöhe: ca. 60 cm

Max kam zu uns, da seine Familie nicht mehr mit ihm zurecht kam. Er bekam dort viel Zuneigung, aber es wurde versäumt, den nötigen Respekt auch einzufordern. Die ersten Tage waren denn auch für Max und uns nicht so einfach, doch nun ist er merklich ruhiger geworden.

 

Als noch junger Rüde hat er natürlich viel Temperament und Energie und so durfte er erst einmal ordentlich mit einer souveränen Hündin laufen und sich austoben. Dabei zeigt sich, dass er zwar mit Hunden gut auskommen kann, aber es fehlt ein wenig "Hündisch", da ist ein solcher Hund natürlich hilfreich.

 

 

 

 

An der kurzen Leine ist er anfangs immer noch etwas stürmisch, aber hier trägt der Stress im Tierheim wohl seinen Teil dazu bei. Ist er erst einmal draußen und wird an der Schleppleine geführt, läuft er ohne jegliches Ziehen. Gut ist auch, dass er einige Grundkommandos schon kennt, insbesondere der Rückruf funktioniert sehr gut. Hierauf kann man prima aufbauen, Max wäre z. Bsp. für Obedience bestens geeignet. 

 

Max ist sehr bindungsfähig, aber Interessenten sollten eine ruhige, klare und souveräne Führung übernehmen können. Dazu muss man ausreichend Zeit haben, um ein Powerpaket wie Max körperlich auslasten zu können, er braucht also viel Bewegung, aber auch geistige Förderung. Hier wären wieder die erwähnte Unterordnungsübungen sehr nützlich, da er das auch gerne macht. Ein Anfängerhund ist Max nicht, aber etwas für Menschen, die sein großes Potential erkennen und ausbauen können. Er wird dann ein anhänglicher, verschmuster und angenehmer Begleithund werden.

Zur Beachtung: Max befindet sich im Training, ein erstes Führen und Kennenlernen kann daher nur zusammen mit der Trainerin stattfinden.

Max hat einen Paten, vielen Dank!

Mimmi (eingestellt 6. 01. 2014)

Rasse: Schäferhund-Mix

Geschlecht: Hündin, kastriert

Alter: geb. 2005

Schulterhöhe: ca. 50 cm

Mimmi ist eine hübsche, ausgeglichene und ruhige Hündin, die im Umgang mit anderen Hunden recht souverän ist. Sie ist lieb und verschmust und braucht nur wenig Zeit, bis sie vorsichtig herankommt und Kontakt aufnimmt, wenn man ihr fremd ist. Sie ist wunderbar leinenführig ebenso wie Cooper, man kann prima beide zusammen ausführen. Auch bei Hundebegegnungen an der Leine hat man keine Schwierigkeiten.

Sie hat kaum Jagdtrieb, fährt gut im Auto mit, kennt Grundkommandos und kann einige Zeit gut allein bleiben. Es wäre schon nötig, dass sie genügend Auslauf bekommt, man also ausreichend Zeit aufbringen kann, auch für gelegentliche Fellpflege. Insgesamt ein sehr unkomplizierter Hund. Bei uns zeigt sie sich anfangs etwas zurückhaltend, wir wissen aber, dass sie eine gute Bindung aufbauen kann und außerhalb des Tierheims wieder mehr Lebensfreude an den Tag legt.

Cooper (eingestellt 6. 01. 2014)

Rasse: Schäferhund-Mix

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 2008

Schulterhöhe: ca. 50 cm

Cooper ist ebenfalls ein sehr ruhiger Vertreter, der lieber nicht gern auffallen möchte. Er braucht wesentlich länger Zeit, um mit einem Fremden Kontakt aufzunehmen als seine Kumpeline Mimmi, mit der er immer zusammen war. An ihr orientiert er sich denn auch sehr stark. Ohne sie wirkt er recht hilflos und unsicher. Genau aus diesem Grund findet es er gar nicht gut, wenn selbstbewußte und aufdringliche Hunde einfach auf ihn zukommen. Er akzeptiert aber sofort, wenn man ihn abschottet und nimmt den Schutz dankbar an. Hebt man versehentlich rasch die Hand oder die Leine gerät über seinen Kopf, dann duckt er sich weg und er gibt sich auch eher unterwürfig. Dies muss nicht auf eine Mißhandlung hindeuten, es entspricht vielleicht auch einfach seinem ängstlichen Charakter. Im Umgang mit Cooper sind einfühlsame Menschen nötig, die ihn über Lob und Futter motivieren und bei denen er sich sicher fühlt.

Ansonsten ist Cooper keinesfalls schwierig, er wird bestimmt eine gute Bindung aufbauen. Grundkommandos kennt er, man kann sie aber draußen kaum abrufen, wenn er zuviel Stress hat. Er ist leichtführig und nimmt auch Blickkontakt auf, man muss sich nur etwas mehr Mühe geben. Der Rüde ist sehr lieb, hat kaum Jagdtrieb, kennt das Autofahren und braucht nicht allzuviel Fellpflege. Das Alleinbleiben ist kein Problem, wenn Mimmi dabei ist, ggf. vielleicht auch ein anderer Hund. Als Einzelhund dürfte er allerdings anfangs Schwierigkeiten haben, jedenfalls sollte man hier ausreichend Trainingszeit einkalkulieren. Ebenso natürlich für seine Auslastung.

 

 Penny (eingestellt 18. 2. 2014)    

Rasse: Terrier-Mischling

Geschlecht: Hündin, kastriert

Alter: geb. 03/13

Schulterhöhe: ca. 35 cm

Penny ist eine ganz liebe und verschmuste Hündin, wenn sie jemanden erst einmal kennt. Doch irgendwann in ihrem Leben muss sie gelernt habe, dass man Fremden besser erst einmal nicht traut. Wenn ein ihr Unbekannter also auf sie zugeht, sich womöglich noch vornüber beugt und sie aus Sicht des Hundes anstarrt, egal wie gut es gemeint ist, dann glaubt sie, angreifen zu müssen. Läßt man ihr aber Zeit und zwingt sie nicht in solche Situationen, dann nimmt sie Schutz dankbar an. Da Penny sehr aufgeweckt ist, wird ihre Unsicherheit bei geeignetem Training besser werden. Auch im häuslichen Umfeld muss man damit umgehen können und sie beispielsweise erst einmal bei Besuchern an die Leine nehmen. Doch, wie gesagt, das ist trainierbar.

Die hübsche Hündin läuft prima an der Leine und beherrscht schon Grundkommandos. Das andere Ende der Leine wird anfangs vorsichtig beäugt, dann nimmt sie aber gerne Futter an und sucht auch Blick- und Körperkontakt. Allen Hunden gegenüber ist sie sehr aufgeschlossen, sie spielt gern und ausgelassen, wobei Kontakte an der Leine ungünstig sind, was aber wohl eher an dem dazugehörigen Menschen liegt. In der Hundeschule gibt sie sich sehr eifrig und das Suchen macht ihr Spaß. Penny wird natürlich ihren Auslauf brauchen, aber Kopfarbeit sollte nicht fehlen. Vielleicht hilft ihr auch ein sicherer Ersthund, damit der tolle Hund so ganz zum Vorschein kommt, der sie ist.

Timot (eingestellt 18. 05. 2014)

Rasse: Schäferhund-Mix

Geschlecht: Rüde

Alter: geb. 2012

Schulterhöhe: ca. 55 cm

Timot ist ein toller Typ und das weiß er auch. Ihm gehört die ganze Welt, denkt er. Und so benimmt er sich auch, ziemlich ungehobelt. Allerhöchste Zeit, dass er den Hundeknigge kennen lernt. Aber das ist bei Timot gar nicht so schwer, man braucht nur, wie immer, Konsequenz. Und wenn er dann etwas gut gemacht hat, dann kann man ihn auch ordentlich durchknuddeln, das liebt er. Aber bis dahin ist er doch bisweilen anstrengend. Erst wird man angesprungen, dann zieht er. Er ist aber ziemlich verdutzt, wenn man dem nicht nachgibt und dann beginnt er, Blickkontakt aufzunehmen. Hat man das geschafft, dann kann man mit ihm arbeiten, wobei er an Leckerlis gar nicht so interessiert ist.

Anderen Hunden gegenüber ist er freundlich interessiert, mit Hündinnen versteht er sich auf jeden Fall. Menschen mag er, sie sind aus seiner Sicht vor allem zum Kraulen und Anspringen da (s.o.), deshalb ist er für Familien mit kleinen Kindern momentan nicht geeignet. Katzen schaut er sich interessiert an, macht aber keine Anstalten diese zu jagen. Auch sonst ist von sonderlichem Jagdtrieb bis jetzt nicht viel zu merken. Wer sich für Timot interessiert, muss viele Trainingseinheiten einkalkulieren, denn er ist schon ein Powerpaket, das es zu führen gilt. Auch später wird er Zeit brauchen, um richtig ausgelastet zu sein. Im Haus dürfte er eher ein ruhiger Hund werden, der aber möglicherweise Schutztrieb entwickelt. Timot benötigt regelmäßige Fellpflege.

Timot hat eine Patin, vielen Dank!

Diva (eingestellt 08.06.14)    

Rasse: Mischling

Geschlecht: weiblich, kastriert

Alter: geb. 2013

Schulterhöhe: ca. 55 cm

Diva, der Name ist hier Programm. Die Hündin ist bildschön und ein echter Hingucker. Sie ist zudem meist sehr souverän, so auch im Umgang mit Hunden. Es bedarf nur etwas Zeit zum Kennenlernen. Sie würde Konflikte von sich aus meiden, muss aber in ihrer Vergangenheit auch gelernt haben, sich notfalls zu verteidigen. Vielleicht rühren daher die wenigen Narben. Katzen mag sie allerdings offensichtlich nicht.

Wenn man mit Diva gassigeht, zieht sie anfangs ordentlich an der Leine, hier ist unbedingt gezieltes Training nötig. Andererseits lässt sie sich mit Leckerlis motivieren. Ansonsten macht sie ihr Ding und ist recht selbständig, es ist nicht einfach, ihre Aufmerksamkeit zu bekommen. Man müßte daher vor allem erst einmal Bindungsarbeit leisten und das wird Zeit brauchen. Erst, wenn sie ihrem Menschen zutraut, dass er Dinge für sie regeln kann, dann wird sie ihm bedingungslos folgen. Sie hat gelernt, wie man es macht, wenn man etwas haben will. Und so kommt sie von sich aus öfter heran und beginnt zu schmusen. Denn das gefällt ihr schon sehr.

Diva braucht sicher viel Bewegung, sie ist ein richtiges Powerpaket. Dazu wäre Sucharbeit wichtig, da die Nase sowieso viel am Boden ist und dies konzentrations- und bindungsfördernd wäre. Was sie sonst noch kann oder nicht oder wie sie mit Kindern umgeht, wissen wir nicht genau, Futter nimmt sie aber recht sanft. Man sollte für die Erziehung Zeit einplanen ebenso wie für die regelmäßige Fellpflege.

Diva hat einen Paten, vielen Dank!!

Dunja (eingestellt 20. 06. 2014) befindet sich auf einer Pflegestelle

Rasse: Hütehund-Mix

Geschlecht: Hündin, kastriert

Alter: geb. 8. 2012

Schulterhöhe: ca. 50 cm

Die wunderschöne Dunya kam als sehr scheue Hündin zu uns, da sie nie irgendetwas anderes kennengelernt hatte außer einem Tierheim. Doch geduldige Gassigänger haben es geschafft sie dahin zu bringen, wo sie heute ist. Sie hat Riesenfortschritte gemacht, so lässt sie sich mittlerweile gut anleinen und auch streicheln, wenn man gewisse Regeln beachtet und sie nicht bedrängt. Besonders im Zwinger, wo sie alles kennt, macht sie sogar einen zutraulichen Eindruck und kommt auch auf Fremde zu um Futter anzunehmen.

Außerhalb des Zwingers allerdings macht ihr noch vieles Stress. Manchmal läuft sie bereits recht entspannt an der Leine, im nächsten Augenblick sperrt sie aber und würde sich auch aus dem Halsband ziehen und fliehen. Deshalb muss sorgfältig darauf geachtet werden, das Halsband und am besten noch ein Geschirr perfekt sitzen und auf keinen Fall zu weit sind. Sie zeigt, dass sie Bindung aufbauen kann, Geduld heißt hier das Zauberwort.

 

 

Die liebe und sanfte Hündin muss noch so viel lernen. Im Auto mitzufahren gehört ebenso dazu wie zu nah vorbei fahrende Autos, Mülltonnen u.a. Sie versteht sich mit jedem Hund bisher, deshalb wäre ein sicherer Ersthund, an dem sie sich manches abschauen kann, sehr hilfreich. Sie könnte ev. auch in eine ruhige Umgebung zu größeren Kindern, die das scheue Wesen Dunyas verstehen und respektieren können.

 

 Jacky (eingestellt 7. 07. 2014)

Rasse: Schäferhund-Husky-Mix

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: ge. 6. 01. 2008

Schulterhöhe: ca. 55 cm

Jacky mußte leider unglücklicher Umstände wegen abgegeben werden und er hat etwas Zeit gebraucht, bis er bei uns ankam. Doch mittlerweile ist er aufgetaut, freut sich, wenn man den Zwinger betritt und er läßt sich gern anleinen, wenn es raus geht. Anfangs zieht er dann natürlich an der Leine, aber das gibt sich dann. Er war es gewohnt, viel Bewegung, d.h. 3 Stunden Auslauf am Tag zu bekommen und das fehlt natürlich ein wenig. Dafür ist er gerne im Außengehege, da hat er auch alles gut im Auge.

Bei Fremden braucht Jacky schon etwas Zeit um Vertrauen aufzubauen, Leckerlis helfen da aber prima. Von Menschen, die er kennt, läßt er sich gerne kraulen. Er liebt es immer noch zu spielen und ganz besonders Schnee mag er, das wundert einen anhand seiner Rassezugehörigkeit auch nicht. Dieses Erbe zeigt sich auch gelegentlich darin, dass er schonmal stur sein kann, mit Härte und Druck kommt man hier nicht weiter. Er braucht einfühlsame, aber auch konsequente Menschen, die noch ein wenig mit ihm arbeiten. Grundkommandos kennt er, aber etwas Erziehung z. Bsp. bei der Leinenführigkeit könnte nicht schaden.

Jacky ist stubenrein, kann eine angemessene Zeit allein bleiben und er ist wachsam, wäre daher für eine Wohnung eher nicht geeignet. Mit Hunden kommt er je nach Sympathie aus, er muss sie auf jeden Fall erst einmal kennenlernen. Katzen und andere Tiere mag er nicht. Eine Familie mit Kindern wäre für Jacky nicht ideal, er braucht dagegen unbedingt sportliche Menschen, die genügend Zeit für seine Auslastung haben. Als Junghund wurde er an den Kreuzbändern der Hinterläufe operiert, deswegen sollte er nicht unbedingt springen, ansonsten hat er keine Einschränkungen. Das wunderschöne dichte Fell benötigt eine regelmäßige Pflege.

Jacky hat Paten, vielen Dank!

 Biene (eingestellt 26. 07. 2014)

Rasse: Mittelschnauzer-Mix

 

Geschlecht: Hündin, kastriert

Alter: geb. 2012

Schulterhöhe: ca. 45 cm

Biene hat einige Zeit gebraucht, um bei uns anzukommen. Kein Wunder, denn sie hat schon Einiges hinter sich. In ihrem Fall sind es aber kein schlechten Erfahrungen, die sie gemacht hat, sondern sie kam als Junghund zu Menschen, die sie gut gemeint verwöhnten statt ihr Grenzen aufzuzeigen. Daraus leitete sie ab, dass sie immer ihren Willen durchsetzen kann und es kam zu Beißvorfällen, aus ihrer Sicht stand es ihr nämlich zu ihre Mitbewohner zu regeln. Sie kam dann in eine Pflegestelle und dieses Verhalten konnte zum Glück aufgefangen und abgestellt werden. Leider mußte sie nun die Pflegestelle verlassen und so sucht sie nun ein neues endgültiges Zuhause, dass die begonnene Arbeit mit ihr fortsetzt.

Biene ist eigentlich sehr verschmust und braucht Menschen, sie muss nur erst Vertrauen aufbauen. Doch das dauert nicht allzu lange. Futter nimmt sie sehr sanft an und dann beginnt sie selber, ab und zu Blickkontakt aufzunehmen. An der Leine zieht sie anfangs sehr, sie ist voller Bewegungsdrang, dem man auch gerecht werden muss. Sie hat aber schon gelernt, am Fahrrad mitzulaufen oder Apportieren macht ihr Spaß. Bällchenspielen ist dagegen keine gute Idee, es würde ihren Jagdtrieb, den sie sowieso schon hat, noch fördern. Aber Futterbeutelsuchen oder Hundesport wären für ihre Auslastung ideal. Sie kann allein bleiben, ist stubenrein und fährt auch im Auto gut mit. Kinder sollten eher nicht im Haushalt leben.

Hundebegnungen, insbesondere an der Leine sind leider (noch) nicht entspannt. Allerdings akzeptiert sie eine Führung gut, es bedarf einfach noch mehr Training. Leider wurde auch eine vernünftige Sozialisierung mit anderen Hunden versäumt, so dass sie es beim Spielen mit anderen Artgenossen zu Mißverständnissen von ihrer Seite kommt. Da sie aber den Maulkorb kennt, kann man hier mit souveränen Tieren gut weiterarbeiten.

Für Biene wäre auch eine Pflegestelle denkbar, die mit einem solchen Hund umgehen könnte und Spaß an ihrer Ausbildung hätte.

Biene hat eine Patin, vielen Dank!

Adele (eingestellt 05. 09. 2014)

Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Alter: ?

Schulterhöhe: ca. 35-40 cm

Adele ist noch recht scheu und ängstlich, sie traut den Menschen noch nicht so recht, hat vielleicht auch schlechte Erfahrungen gemacht. Es wird noch eine geraume Zeit brauchen, bis man mehr über ihren Charakter sagen kann. Momentan würde sie jede Gelegenheit nutzen, um wegzulaufen. Geduld wird daher sicher eines der Merkmale sein, die ihre zukünftigen Besitzer mitbringen sollten.

Allmählich beginnt Adele Vertrauen zu fassen, was ihr sehr dabei hilft, ist Filou, mit dem sie zusammen ist. Es hat sich auch jemand gefunden, der sich intensiv mit ihr beschäftigt, vielen Dank!!! So läßt sie sich mittlerweile anfassen und streicheln und nimmt auch neugierig von sich aus Kontakt auf. Doch es wird noch eine Weile dauern, bis man mit ihr spazieren gehen kann. Sie beginnt dann, die Leine durchzubeißen, um sich zu befreien und sie wird panisch. Es ist noch ein weiter Weg.

 Carlos (eingestellt 1. 10. 2014)

Rasse: DSH

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. ca. 2013

Schulterhöhe: 60-65 cm

Der hübsche Rüde ist noch ziemlich durch den Wind. Er zeigt sich recht ängstlich, aber er beginnt allmählich Vertrauen aufzubauen, insbesondere zu Frauen. Er zieht ordentlich an der Leine und hat schon jetzt viel Kraft, dabei wird er sicher noch an Muskulatur zunehmen.
Auch sonst scheint er keinerlei Erziehung zu haben und er kennt wohl auch nicht viel, z. Bsp. reagiert er panisch auf vorbei fahrende Autos. Er scheint auch zu denken, dass er sich gegenüber jedem verteidigen muss und alles, was sich bewegt, macht ihm ebenso Stress. Deshalb wird Carlos momentan nur von sachkundigen Leuten außerhalb der Öffnungszeiten geführt, bis wir das Gefühl haben, dass er ruhiger wird. Zum Glück reagiert er gut auf Leckerlis, so, dass man ihm manches im wahrsten Sinne des Wortes schmackhaft machen kann und einen Trainingseinstieg bekommt.
Carlos nimmt mittlerweile an der Hundeschule teil, beginnt die Grundkommandos und die Leinenführigkeit zu lernen. 

Er kann sich noch nicht über längere Zeit konzentrieren und braucht zwischendurch immer mal ein Päuschen, aber ansonsten macht er ganz gut mit. 

Carlos hat Paten, vielen Dank!

Hier werden gerade Berührungen eingeübt, was ihm bei Menschen, die er kennt auch nicht unangenehm ist.

 Sindy (eingestellt 27. 10. 2014)

Rasse: Schapendoes?

Geschlecht: Hündin

Alter: geb. ca. 2011 oder 2012   

Schulterhöhe: ca. 40 cm

Die kleine Hündin ist mit ihrem Teddy-Gesichtchen schon recht niedlich, auch, wenn das Fell immer noch sehr mitgenommen aussieht. Aber allmählich wachsen die kahlen Stellen nach und den Filz haben wir ebenfalls raus. Man sollte sich aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Sindy im Haus schon weiß, was sie will, auf sanfte Art versucht sie, sich durchzusetzen, fordert Streicheleinheiten, bettelt am Tisch, möchte auf den Schoß oder auf Sofa und Bett. Doch ein energisches „Nein“ reicht aus und sie nimmt sich zurück, andernfalls baut sie Privilegien aus.

Draußen zieht sie anfangs ordentlich an der Leine, da merkt man, wieviel Power sie hat. Besonders nach dem Geschäft macht sie jedes Mal einen Satz nach vorn, ist man dann nicht darauf gefaßt, wird es unangenehm, ein Geschirr wäre hier gut und….Erziehung. Andererseits kann sie auch unsicher sein, wenn sie etwas nicht kennt. Aus beiden Gründen ist es ganz wichtig, bei Sindy sofort klare Regeln aufzustellen und auf deren Einhaltung konsequent zu bestehen. Sie akzeptiert das sehr gut, da sie schnell lernt. Hin und wieder kann man Futter einsetzen, nötig ist das nicht. Sie läßt sich auch alles gefallen z. Bsp. Fellpflege, Pfoten ansehen usw., wenn sie die Führung ihres Menschen angenommen hat.

Ansonsten ist sie ein Traumhund, sie kann allein bleiben, fiept nur anfangs etwas, beruhigt sich aber schnell, sie ist absolut stubenrein, fährt gut im Auto mit, ist sehr verschmust und anhänglich. Vielleicht hat sie Jagdtrieb, da sie auf Bewegungsreize reagiert, Bällchenspielen wäre da fatal. Andererseits funktioniert der Rückruf auf dem Platz schon prima. Sie ist supersportlich, ein Hund, der bestimmt Frisbee mögen würde und sie liebt es zu suchen. Sindy braucht viel Bewegung, im Haus ist sie ruhig. Sie ist aber auch wachsam, Fremde werden angebellt und angeknurrt, doch ein energisches „Nein“….s.o.

Mit anderen Hunden versteht sie sich gut, sie braucht nur etwas Zeit und Distanz um diese in Ruhe kennenzulernen. Aufdringliche Artgenossen sind nicht ihr Fall und man sollte ihr keine "Eifersucht" zugestehen. Ob sie Katzen mag, müßte man noch herausfinden, mit größeren Kindern war sie bisher ok.

Sindy hat Paten, vielen Dank!

Alice (13.12.2014)  

Rasse: Mischling

Geschlecht: weiblich, kastriert

Alter: geb. 01/13

Schulterhöhe: ca. 40 cm

Alice ist immer noch sehr ängstlich und traut nur den Menschen, die sie kennt. Vielleicht hat sie auch schlechte Erfahrungen gemacht. Es wird weiterhin noch eine geraume Zeit brauchen, bis man mehr über ihren Charakter sagen kann. Momentan würde sie jede Gelegenheit nutzen, um wegzulaufen. Geduld wird daher sicher eines der Merkmale sein, die ihre zukünftigen Besitzer mitbringen sollten.

Aber immerhin geht sich jetzt schon an der Leine mit, ein Hundekumpel gibt ihr dabei die Sicherheit, die ihr später auch ihre Menschen vermitteln müssen.

Es wäre schön, wenn sich vielleicht Paten fänden, die sich mit ihr kontinuierlich befassen könnten, davon würde Alice sehr profitieren.

Alice hat eine Patin, vielen Dank!

 

 Fleck (03.03.2015)     

Rasse: Spitz-Mix

Geschlecht: männlich, kastriert

Farbe: weiß

Alter: geb. 2005

Schulterhöhe: ca. 35 cm

Fleck wurde abgegeben, weil sein Besitzer sich nicht mehr richtig um den Hund kümmern konnte. Er dürfte auch relativ wenig Bewegung gehabt haben, denn er war noch rundlicher als er es momentan ist. Der kleine Hundemann ist schon eine Persönlichkeit, er lässt erstmal alles auf sich zukommen. Bei Hundebegegnungen an der Leine bleibt er jedenfalls sehr gelassen. Auch sonst soll er eher ruhig sein, auch, wenn er allein bleiben muss. Er fährt gern im Auto mit und schmust auch, wenn er Vertrauen gefasst hat. Bei Fremden ist er zunächst vorsichtig und da mag er es auch nicht, sofort überall angefasst zu werden. Dies trifft auch ganz besonders für die notwendige Fellpflege zu, wenn es ihm unangenehm ist, wehrt er sich auch. Er wurde uns als Frauenhund beschrieben, im Umgang mit Kindern sollte man vorsichtig sein, vielleicht hat er hier auch schlechte Erfahrungen gemacht. Grundgehorsam kennt er, an der Leine zieht er kaum, was den Spaziergang sehr angenehm macht, deren Länge sollte erst allmählich ausgedehnt werden.

Für Fleck braucht man Einfühlungsvermögen ebenso wie Konsequenz, damit er seinen Besitzer als Führungsperson anerkennt. Andernfalls neigt er dazu, seinen Willen durchzusetzen. Unterstützen könnte man den Führungsanspruch u.a. durch anfängliche Handfütterung. Zudem sucht er sehr gern Futter, was gleichzeitig Beschäftigung ist und ihm andererseits das Abnehmen erleichtern wird. Fleck braucht spezielles Futter und Medikamente, da seine Leberwerte nicht in Ordnung waren, diese werden sich aber nach der Gewichtsreduktion verbessern. Wegen dieser Leberwerte ist das Fell auch recht stumpf und an einigen Stellen abgebrochen.

Fleck würde beispielsweise gut zu älteren, nicht mehr ganz so aktiven  Menschen mit Hundeerfahrung in einem ruhigen Zuhause passen. Wir hoffen, dass Fleck bald dieses Zuhause findet, in dem er noch viele glückliche Jahre verbringen kann.

Fleck hat eine Patin, vielen Dank!

Rex ( 03.03.2015)    

Rasse: Mischling

Geschlecht: männlich

Farbe: braun 

Alter: 08.03.2014

Schulterhöhe: ca. 50 cm

Seinem Alter entsprechend ist Rex noch richtig verspielt, aber man merkt ihm schnell seine große Unsicherheit an. Er weiß einfach nicht, wie er sich richtig verhalten soll, dabei ist er aber freundlich und sehr menschenbezogen, lässt sich gern kraulen und streicheln. Er unterwirft sich aber sofort, wenn er den Menschen oder etwas anderes nicht einordnen kann, er wird etwas Zeit brauchen, bis er seinen Menschen ganz vertraut. Ein rauer Ton oder Härte wäre hier völlig fehl am Platze, eine sichere und ruhige Führung dagegen sehr wichtig. Rex hat mittlerweile Fortschritte gemacht, er ist neugieriger geworden, leider zieht er deshalb auch sehr an der Leine. Er nimmt aber Training gut an und läuft dann schön nebenbei. Seinen Stresspegel kann man daran ablesen, ob er Leckerlis nimmt oder nicht, er mag es auch Futter zu suchen.

Er verträgt sich bisher mit allen Hunden, kann vielleicht auch noch an Katzen gewöhnt werden. Kinder sind kein Problem, wenn sie älter und standsicher sind. Sie sollten allerdings auch verstehen, dass sie Rex ängstigen können mit Dingen, die für uns eigentlich ganz selbstverständlich sind, da er nicht viel kennt. Da ist also ein wenig Fingerspitzengefühl gefragt, z. Bsp. auch, wenn man ihn an das Autofahren gewöhnen will. Das Alleinbleibenkönnen sollte ebenso sorgfältig aufgebaut werden. Zudem braucht Rex sehr viel Auslauf, es ist wunderschön, seine raumgreifenden Bewegungen im Freilauf beobachten zu können und er läuft auch gern wieder zu seinen Menschen zurück.

Obwohl Rex schon ein Jahr alt ist, könnte er noch an Größe und Kraft zulegen, vielleicht war ein Leonberger einer seiner Ahnen. Jedenfalls sollte man schon deswegen sehr viel Wert auf eine gute Erziehung legen. Der Junghund ist aber nicht schwierig und eine Hundeschule z. Bsp. könnte Mensch und Hund viel Spaß machen, wenn Rex erst einmal an Sicherheit gewonnen hat.

Regelmäßige Fellpflege ist wichtig, er hat noch ein paar kahle Stellen, aber es wurde abgeklärt, dass  keine Erkrankung dahinter steckt.

 

Shari ( 03.03.2015)  

Rasse: Mischling

Geschlecht: weiblich, kastriert

Farbe: weiß-schwarz

Alter: geb. 28. 09. 2013

Schulterhöhe: ca. 45-50 cm

Shari stammt aus keinen guten Verhältnissen, sie war einige Zeit auf sich allein gestellt, hat das ein oder andere erlebt und sich auch durchsetzen müssen. So erklärt sich, dass sie anfangs eher zurückhaltend ist, aber dennoch neugierig herankommt und gern Futter annimmt. An der Leine läuft sie nach anfänglichem Zögern brav an der Seite mit, hat das andere Ende der Leine aber immer aufmerksam im Auge. Es kommt vor, dass sie blockiert und dann anfängt, zu zerren. Hier muss man sehr aufpassen, dass sie sich nicht aus dem Halsband ziehen kann. Bei behutsamer, aber bestimmter Führung wird sich das sicher bald geben.

Streichelt man Shari, dann hält sie schon still, kann diese Zuwendung aber (noch) nicht richtig genießen, sie bleibt wachsam und würde schnelle Bewegung vielleicht auch missverstehen. Sie braucht eben einfach Zeit und sie wird bestimmt eine tolle, anhängliche Hündin werden, wenn sie ihren Menschen vertrauen kann. Shari ist klug und wird es deshalb schätzen, wenn sie nicht nur körperlich, sondern auch geistig gefordert wird. Anfangs wird man ihr genau zeigen müssen, was man von ihr will, doch sie lernt ja schnell.

Mit Rüden kommt sie auf jeden Fall zurecht, ev. auch mit Hündinnen. Momentan ist sie etwas futterneidisch, das ist aber zu steuern. Ob und wie gut sie Kinder kennt, wird man noch sehen müssen, dies gilt auch bei Katzen.

Shari ist ein Hund für aktive Menschen und sie wird regelmäßig Fellpflege brauchen.

Shari hat eine Patin, vielen Dank!

 Hanny Fee ( 07.03.2015) (vermittelt 18.07.15)

Rasse: Zwergpinscher

Geschlecht: Hündin

Alter: geb. 2011

Schulterhöhe:

Die kleine Maus ist zwar einerseits unsicher, andererseits aber auch neugierig. Sie geht Unbekanntem erst einmal aus dem Weg, aber sie wirkt dabei nicht ängstlich. Andere Hunde an Leine machen ihr nur dann Stress, wenn sie direkt auf sie zulaufen, sie braucht eben etwas Zeit zum Kennenlernen. Sie beginnt bereits nach relativ kurzer Zeit hin und wieder von sich aus Kontakt aufzunehmen, insbesondere, wenn Futter im Spiel ist. Darüber ist sie gut zu motivieren und sie sucht auch gern. Überhaupt ist die Nase sehr viel am Boden, man muss mit einem gewissen Jagdtrieb rechnen.

Hanny Fee mag es eigentlich gestreichelt zu werden, sie möchte nur erst ein wenig Zeit haben um Vertrauen aufzubauen. Sie zieht ein wenig an der Leine und auch sonst könnte sie noch Erziehung gebrauchen, auch, was die Stubenreinheit betrifft. Aber Zwergpinscher sind allgemein sehr clever und haben Spaß am Lernen, deshalb sollte das kein Problem darstellen.

Die Hündin könnte auch in eine Familie mit Kindern, es muss aber klar sein, dass sie kein Spielzeug ist. Sie würde sich auch ev. nicht alles gefallen lassen. Mit anderen Hunden kommt sie gut zurecht, ob sie Katzen mag, wissen wir nicht, wahrscheinlich wird sie sich ihnen aber eher vorsichtig nähern. Auch, wenn sie nur ein kleiner Hund ist, so braucht sie doch genügend Auslauf. Da man davon ausgehen muss, dass sie den bisher nicht hatte, sollte man die körperliche Auslastung erst aufbauen. 

Hanny Fee hat Paten, vielen Dank!

 

 Sally(16.04.2015) Fundhund             

Rasse: American Staffordshire-Mix

Geschlecht: Hündin, kastriert

Farbe: schwarz-weiß 

Alter: geb.:ca.2013

Schulterhöhe:ca. 40 cm

Fundort: Bad Salzschlirf


Sally ist eine ganz süße und menschenbezogene Hündin, zudem ein ordentliches Kraftpaket. Das beweist sie an der Leine auch sehr eindrucksvoll, insbesondere bei Hundebegegnungen. Deshalb wurde bereits mit einem gezielten Training begonnen und es zeigt sich, dass die Maus sehr lernfähig ist. 

Die Hauptaufgabe war es zunächst, ihre Aufmerksamkeit zu bekommen, sie war es offensichtlich nicht gewohnt, sich nach Menschen zu richten. Doch das muss nun anders werden und sie akzeptiert Führung recht gut, Härte ist dagegen nicht angebracht. Außer der körperlichen Auslastung braucht sie unbedingt Kopfarbeit, das macht ihr Spaß. Als Belohnung sind ihr Streicheleinheiten genauso wichtig wie Leckerlis (die sie vorsichtig nimmt), sie sollte sie allerdings nicht einfordern dürfen. Es könnte sein, dass Sally dazu neigt, ihre Menschen beschützen zu wollen, das sollte man keinesfalls zulassen. Kindern gegenüber verhält sie sich bisher neutral, ob sie Katzen mag, kann man noch gar nicht sagen. Mit Rüden verträgt sie sich, Hündinnen haben wir noch nicht getestet. Wichtig ist, dass sie Zeit hat, Artgenossen erst einmal kennenzulernen.

Interessenten sollten wissen, dass sie mit Sally einen Wesenstest sowie einen Sachkundenachweis ablegen müssen. Mit den Vorbereitungen dazu wird schon begonnen.

Sally hat eine Patin, die auch mit ihr trainiert, vielen Dank!!!

Ayla (18.04.2015) ( vermittelt 04.07.15)

Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Farbe: schwarz-braun

Alter: 04/14

Schulterhöhe: ca. 45 cm

Ayla kam zu uns zurück, d sie ein Problem mit dem Hausherrn hatte und er deshalb auch mit ihr. Auch bei uns zeigte sie anfangs Zurückhaltung, vor allem gegenüber unseren männlichen Pflegern. Doch zum Glück ist sie auch neugierig und so dauert es nicht lange bis das Eis brach. „Mann“ braucht also Geduld und sollte für Ayla seine weibliche Seite ausgraben, dann fasst sie Vertrauen.

Sonderlich scheu ist aber sonst nicht, nur sehr vorsichtig. Man erkennt deutlich, dass Ayla Menschen mag und Streicheleinheiten sehr genießt. Sie ist auch gern bereit, zusammen mit ihrem menschlichen Partner Neues zu erkunden. Man sollte ihr dazu Sicherheit geben, sie nicht überfordern und zu nichts zwingen. Ayla wird dann schon mutiger und selbstsicherer werden. Die liebe Hündin wird sich bald eng an ihren Besitzer binden, wenn dieser alles richtig macht.

Kinder kennt und mag sie übrigens, sie bereiten ihr keine Schwierigkeiten. Ebenso kommt sie sowohl mit Rüden als auch Hündinnen aus, ev. auch mit Katzen. Ayla hat eine sportliche Figur und möchte gerne genügend Auslauf haben. Nasenarbeit wird ihr aber auch guttun, da es ihr Erfolge sichert, sie wird es lieben.

 Yukon ( 20.04.2015) Wurde vor dem Tierheim ausgesetzt!     


Rasse: Rottweiler – Mischling

Geschlecht: Rüde

Farbe: schwarz-braun

Alter: geb. ca. Anfang 2014

Schulterhöhe: ca. 55 cm

Der junge Rüde wurde vor dem Tierheim angebunden, deshalb wissen wir von seiner Vorgeschichte gar nichts und das ist sehr schade. Er ist noch sehr ungestüm und verspielt, dazu braucht er noch eine gute Erziehung, denn er ist jetzt schon ein Powerhund. Er kann ordentlich ziehen und wenn es nicht schnell genug geht, dann zwickt er, noch spielerisch, auch mal in den Arm oder die Hände. 

Aber…. er kann sich prima zurücknehmen, wenn man sehr bestimmt mit ihm umgeht und ein Anspringen oder andere Ungezogenheiten nicht zulässt. Und dann arbeitet er wunderbar mit, hat sogar Spaß daran und wird schnell leinenführig. Also kein schwieriger Hund, sondern ein toller Kumpel, der mit seinen Menschen durch dick und dünn gehen wird, wenn sie ganz klare Grenzen setzen. Futter nimmt er übrigens recht sanft.

An der Leine rüpelt er gerne mal rum, da ist er der Halbstarke, der mal checken würde, was der andere so drauf hat. Aber man hat es jetzt in der Hand, einen souveränen Rüden aus ihm zu machen, der dann auch gelassen vorbei läuft. Im Freilauf ist er bisher verträglich. Ob Yukon Kinder oder andere Tiere wie Katzen kennt, wissen wir natürlich auch nicht, aber sein Wesen deutet darauf hin, dass er sich gut anpassen könnte.

Wer sich für Yukon interessiert, muss mit ihm einen Wesenstest und einen Sachkundenachweis erbringen, hier sind wir gerne behilflich. Ein entsprechendes Training wird bereits begonnen.

Yukon hat einen Paten, vielen Dank!

Lotta (21.04.2015) (vermittelt 11.07.15)

Rasse: Deutscher Schäferhund

Geschlecht: Hündin, kastriert

Farbe: schwarz-braun

Alter: geb. 12. 2008

Schulterhöhe: ca. 60 cm

Lotta ist im besten Hundedamenalter und sie braucht daher auch viel Auslauf. Leider hat sie ihr Zuhause wegen einer Allergie eines der Kinder verloren. Mit Kindern ist sie also vertraut und sie ist lieb. Anfangs zieht sie an der Leine, weil sie raus will, nach einer Weile geht sie aber brav mit. In der Beziehung wäre eine wenig Erziehung nicht schlecht, ansonsten hat sie Grundgehorsam.

Man hat den Eindruck, dass sie noch nicht richtig angekommen ist, sie vermisst ihre Menschen. Es dauert daher auch, bis sie selbst Kontakt aufnimmt. Auch mit Leckerchen läßt sie sich bisher wenig beeinflussen, da ist einfach etwas Geduld nötig. Man hat aber schon den Eindruck, dass Lotta eine starke Persönlichkeit hat. Entsprechend hat sie es auch nicht nötig, an der Leine auf andere Hunde zu reagieren. Mit Rüden versteht sie sich im Freilauf bisher gut, sie ordnen sich ihr auch eher unter. Draußen fühlt sie sich überhaupt recht wohl, muss aber unbedingt wieder ihre Zuwendung bekommen. Rassetypisch wird sie auch eine mentale Auslastung zu schätzen wissen.

Lotta braucht gelegentlich etwas Fellpflege, ansonsten ist sie bisher unproblematisch.

Lotta hat eine Patin, vielen Dank!

Mokka(03.05.2015)

Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin, kastriert

Farbe: schwarz

geb.:15.03.2014

Besonderheit: Stummelschwänzchen

Schulterhöhe: ca. 30cm

Mokkas äußerliche Besonderheit liegt in den silbernen Fädchen im Fell. Trotzdem ist sie noch ganz jung und das merkt man auch. Sie ist aufgeweckt und quirlig, zudem sehr lieb. Wenn es rausgeht, ist sie erstmal aufgeregt und wirbelt herum. Je ruhiger man selber bleibt umso eher wird auch Mokka ruhiger. Dann kann man gut mit ihr arbeiten, denn sie ist neugierig und aufmerksam. Die Hündin muss noch alles lernen, ein wenig Geduld ist gefragt, aber sie begreift ja schnell und so wird sie sicher bald zu einem Familienmitglied werden, das man nicht mehr missen möchte.

Denn durch ihre aufgeschlossene Art eignet sie sich gut für eine Familie mit Kindern, die auch bereit ist, mit Mokka Erziehungsarbeit zu leisten und für ausreichend Auslauf und Beschäftigung zu sorgen. Die Hündin verträgt sich auch mit Rüden und Hündinnen, vielleicht könnten auch Katzen zu ihren Freunden werden.

Mokka hat eine Patin, vielen Dank!

 

 

 Abraham (13.05.2015)   ( vermittelt 21.07.15) 

Rasse: Hütehund- Mischling

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. ca. 4. 2014

Schulterhöhe: ca. 50 cm

Abraham ist nicht nur ein sehr hübscher, sondern auch noch sehr lieber Rüde, der nur wenig Zeit braucht um mit Menschen vertraut zu werden. Und das, obwohl er sonst nicht viel kennengelernt hat. Aber er ist willens, sich auf seine Menschen zu verlassen. Diese brauchen aber etwas Führungsqualitäten, nicht, weil Abraham Grenzen braucht, sondern damit er sich sicher fühlt. Anfangs zieht er an der Leine, aber es bedarf nur wenig, damit er dann prima mitläuft. Seine einzige „Unart“ ist, dass er Leute anspringt. Da er aber sehr sensibel ist, lernt er schnell, dass dies unerwünscht ist. Er mag es sehr gekrault zu werden und nimmt auch Futter ganz sanft. Er könnte daher auch gut in eine Familie mit Kindern, wobei kleine Kinder im Augenblick noch umgeworfen werden könnten.

Mit anderen Hunden versteht er sich bisher gut, man sollte ihm aber aufdringliche Artgenossen konsequent vom Leib halten, damit er Zeit hat, diese kennenzulernen. Vielleicht könnte Abraham auch mit Katzen klar kommen, da er vom Charakter her eher der zurückhaltende Typ ist. Wer sich für den Beau interessiert, sollte Zeit genug haben, um ihm ohne Druck alles beizubringen und später auch, um ihn genügend auszulasten, denn Abraham ist sicher lauffreudig. Dazu braucht er neben regelmäßigen Krauleinheiten auch regelmäßige Bürsteinheiten.

Abraham hat eine Patin, vielen Dank!

Bellina (13.05.2015)       

Rasse: SH- Mischling

Geschlecht: Hündin, kastriert

Alter: geb. ca. 4. 2014

Schulterhöhe: ca. 50 cm

Die süße Maus ist leider etwas schüchtern, da sie noch nicht viel von der Welt gesehen hat. Das Tierheim ist ihr auch zu stressig, obwohl sie es ja gar nicht anders kennt. Sie braucht deshalb auch etwas Zeit, damit sie ihren Menschen vertrauen kann, doch umso schöner ist es, wenn man merkt, dass sie neugieriger wird. Sie läuft an der Leine eigentlich auch recht schön mit, man muss allerdings damit rechnen, dass sie sich mal erschreckt und dann in die Leine springt. Bleibt man aber selber dabei ruhig, wird sie die Situationen bald als ungefährlich einordnen können. Überhaupt profitiert Bellina von einer Führung nahe am Menschen, weiter weg z. Bsp. an einer Schleppleine wird sie momentan unsicherer.

Für Bellina wäre ein souveräner Ersthund sicher von Vorteil, von ihrer eher unterwürfigen Art her könnte sie vielleicht auch zu Katzen. Sie wird Zuhause sicher recht anhänglich werden und bald auftauen, Kinder sollten allerdings größer sein, damit Bellina sich nicht bedrängt fühlt. Sie hat allerdings nie versucht, sich zu wehren, sie entfernt sich dann lieber. Die Hündin wird einiges an Auslauf brauchen, Hundesportarten könnten ihr zu mehr Selbstvertrauen helfen und würden die Bindung noch fördern. Sie scheint auch Spaß am Suchen zu haben. Gestreichelt zu werden erträgt Bellina im Moment eher, aber man kann auch schon sehen, dass sie beginnt, es zu genießen. Wir wünschen uns sehr, dass sie bald in verständnis- und liebevolle Hände gehen darf.

 Sony (16.05.2015) 

Rasse: Jagdhund-Mix

Geschlecht: Rüde, kastriert

Farbe: weiß mit braun 

Alter: geb. 12. 2011

Schulterhöhe: ca. 60 cm

Umständehalber musste unser Ehemaliger nach 2 Jahren nun wieder in unser Tierheim zurück. Dafür wissen wir aber nun ganz viel von ihm, dass hoffentlich helfen wird, bald wieder ein gutes Zuhause zu finden. Er scheint nicht zu wissen, dass er ein Jagdhund ist, denn er zeigt keine Neigung zu jagen, läuft allenfalls hinter den Katzen draußen mal her, die er nach Gewöhnung im Innenbereich akzeptiert. Er ist aber sehr bewegungsfreudig, dazu sehr verspielt und braucht seine regelmäßige Auslastung durch sportliche Menschen. Da würde er alles mitmachen, gerne auch Nasenarbeit.

Sony eignet sich gut als Familienhund, da er freundlich und aufgeschlossen ist, auch gegenüber Kindern. Die werden allerdings ungestüm begrüßt, was erzieherisch sicher gut in den Griff zu bekommen ist ebenso wie das Ziehen an der Leine. Denn er ist sensibel und reagiert auf Führung ohne Härte sehr gut.

Der verschmuste Sonnenschein kommt mit Hündinnen, meistens auch mit Rüden gut aus. Er kann ohne Probleme mehrere Stunden allein bleiben, neigt allerdings dazu, zu bellen. Ev. müsste man daher das Alleinbleiben in dieser Hinsicht nochmals aufbauen. Dafür fährt er aber gern im Auto mit. Ein unkomplizierter, netter Hund wartet nun auf seine neuen Menschen, gerne auch mit Hundekumpel.

 

 Lucy (25.05.2015) 

Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Farbe: braun -grau

Alter: geb. 2009

Schulterhöhe: ca.40cm

Lucy ist bei Fremden oder in unbekannten Situationen eine vorsichtige, abwartende Hündin, aber nicht ängstlich. Sie läßt sich überall anfassen, bleibt aber dabei in Habachtstellung. Man kann sich daher vorstellen, dass sie versuchen würde, Dinge selbst zu regeln, wenn sie bedrängt wird. Aus diesem Grund sollte sie eher nicht zu kleinen Kindern. Sie ist aber lieb und man muss ihr nur Zeit geben, eine gute Bindung aufzubauen. Das ist nicht schwer, denn Lucy ist am Menschen interessiert und läßt sich auch gut über Futter motivieren. Das nimmt sie übrigens äußerst sanft. Und auch sonst ist sie ein Schatz, sie ist überaus leichtführig und willens, alles mitzumache.
Ihr Gesäuge läßt darauf schließen, dass sie bereits Welpen hatte. Sie ist daher eine gestandene Hündin, die sicher souverän wird, wenn sie sich auskennt. Man sollte ein wenig an ihrer Figur arbeiten, d.h. ausgewogenes Futter und ausreichend Bewegung, wobei man hier die Dauer behutsam ausdehnen sollte. Lucy könnte ansonsten schon gut in eine Familie, mit anderen Hunden kommt sie klar. Das Fell sollte gelegentlich gut ausgebürstet werden. Ob sie u.a. alleinbleiben kann, wissen wir nicht. Sicherheitshalber baut man dies auf.

Charlie (25.05.2015) 

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 3. 2012

Schulterhöhe: ca. 35 cm

Geht man zu Charlie in den Zwinger, dann ist er zwar ungezogen, denn er springt hoch, aber sehr interessiert am Menschen. Wenn man dann nach draußen kommt, merkt man, dass er eigentlich nicht viel kennt, er ist nicht mehr ganz so forsch und froh, wenn er sich an jemandem orientieren kann. Aber Charlie ist auch sehr neugierig, so sprang nach kurzem Zögern sofort ins Auto, das er dann gründlich untersuchte. Er lernt sehr schnell, insbesondere über Futtermotivation. Momentan ist er eigentlich gut an der Leine zu führen, überläßt man es ihm aber, voran zu laufen, dann wird er zum „Zieher“ werden. Er mag es sehr gern, gekrault zu werden und zu schmusen.

Die etwas krummen Beinchen sind vielleicht ein Dackel- oder sogar Basseterbe, Probleme hat er damit überhaupt nicht. Wirft man Futter, kann Charlie ganz schön schnell sein, dass noch eine andere Jagdhundrasse mitgemischt hat, ist sehr wahrscheinlich. Dennoch ist es fraglich, ob er Jagdtrieb hat, Nasenarbeit mag er jedenfalls. Mit anderen Hunden kommt er gut aus, wobei er sich in unseren Zwingern als futterneidisch erweist. Das wäre aber gut trainierbar. Man könnte sich Charlie sehr gut in einer Familie vorstellen, da er aufgeweckt und aktiv ist. Ob er Katzen mag, müßte man noch sehen.

Auf jeden Fall ist Charlie etwas Besonderes, er wird sicher anhänglich und werden und ein liebes Familienmitglied.

Sarah (25.05.2015) 

Rasse: Hütehund- Mix

Geschlecht: Hündin

Alter: geb. 05.03.2013

Schulterhöhe: ca. 60 cm

Sarah ist eine freundliche und noch stürmische, junge Hündin, unerzogen auf eine nette Art. Sie drängt anfangs neugierig nach vorn, läßt sich aber gut an der Leine zurückholen und dann führen. Das ist auch gut so, denn sie hat schon jetzt eine beachtliche Größe und Kraft, weshalb sie eine solide Erziehung braucht. 

Sie ist allerdings auch etwas unsicher und es kann daher vorkommen, dass sie an der Leine in bestimmten Situationen mal andere Hunde anpöbelt. Auf eine entsprechende Einwirkung reagiert sie aber sehr sensibel, Härte und Druck sind gar nicht nötig. Im Gegenteil, sie unterwirft sich sofort und auf Dauer würde das einer guten Beziehung schaden.

Sarah ist ein sportlicher Hund, der gut auszulasten wäre beim Joggen, Fahrradfahren oder Reiten. Da merkt man gar nicht mehr, dass man einen Hund an der Leine hat. Allerdings könnte Sarah auch Jagdtrieb haben, aber da sie schnell lernt, könnte dies über einen guten Rückruf und Grundgehorsam in den Griff zu bekommen sein. Wenn dann noch Nasenarbeit dazu kommt, wäre Sarah glücklich.

Sie ist übrigens ein richtiger „Kampfschmuser“ und sehr sanft, selbst wenn man Futter festhält. Lediglich wegen ihres Temperamentes wären kleine Kinder momentan nicht geeignet. Mit Rüden kommt sie gut zurecht, bei Hündinnen braucht sie Zeit zum Kennenlernen. Sarah ist geschoren, wenn das Fell nachwächst, braucht sie sicher Fellpflege.

Sarah hat einen Paten, vielen Dank!

 

Akie (26.05.2015) 


Rasse: Dogge-Labrador

Geschlecht: Rüde, kastriert

Farbe: schwarz 

Alter: geb. 2009

Schulterhöhe: ca. 60cm

Akie verlor sein Zuhause leider, weil sein Herrchen starb und Frauchen sich nicht mehr in der Lage sah, den Hund zu halten. Mittlerweile ist er zwar angekommen und hat eine Hündin bei sich, mit der er auch gerne das Körbchen teilt, aber richtig wohl fühlt er sich nicht, das ist ja auch verständlich.

Der Große ist ein recht imposanter Rüde, aber dazu auch ein Schmusebär und sehr sensibel. Dabei ist eigentlich recht leichtführig, merkt allerdings rasch, ob das andere Ende der Leine Führungsqualitäten hat oder nicht. Er beginnt dann, seine Umwelt sehr genau zu beobachten, insbesondere entgegenkommende Hunde. Man sollte sehen und erkennen können, dass ihm dies Stress bereitet und dass er sichtlich entspannt, wenn er merkt, dass sein Mensch in der Lage ist, alles für ihn zu regeln, indem er ihn erst gar nicht solchen Situationen aussetzt. Denn eigentlich will er nur in Ruhe seine Runden drehen und die dürfen auch mal etwas kürzer ausfallen.

Akie ist gut mit Futter motivierbar, Lob und Streicheleinheiten findet er aber mindestens genauso gut. Er kennt Grundgehorsam und ist auch sonst pflegeleicht. Trotz seiner Größe wird er im Haus oder der Wohnung kaum auffallen, da er sehr ruhig ist. Er sollte allerdings nicht viele Treppen steigen müssen, dass wäre für einen Hund seiner Größe später mit zunehmendem Alter schwierig.

Akie hat eine Patin, vielen Dank

 Lina ( 17.06.2015)  

Rasse: Münsterländer-Mix

Geschlecht: Hündin

Alter: geb. 2008 (?)

Schulterhöhe: ca. 45 cm

Linas Frauchen wurde leider sehr krank, so dass sie nun die Hündin zur Weitervermittlung in ein liebevolles Zuhause freigegeben hat. Die Hündin brauchte einige Zeit, damit sie bei uns ankam. Sie war nicht mehr rausgekommen und daher viel zu dick, die Krallen zu lang. Mittlerweile hat sie etwas abgespeckt und nun lebt sie allmählich auf. Sie liebt Spaziergänge, die allerdings erst langsam wieder ausgedehnt werden sollten. Eine Auslastung könnte stattdessen gut durch Nasenarbeit erfolgen. Über einen Muskelaufbau werden ihr die Hüften später nicht viele Probleme bereiten, es wurde eine beidseitige, zum Glück nur leichte HD festgestellt.

Lina nimmt anfangs von sich aus kaum Kontakt auf, eine Handfütterung wäre hier zu empfehlen um rasch eine Bindung zu fördern. Sie läßt sich aber gern kraulen und zieht kaum an der Leine, was sehr angenehm ist. Kindern gegenüber scheint sie keine Vorbehalte zu haben, genaueres wissen wir hier aber noch nicht. Mit Rüden versteht sie sich jedenfalls gut und überhaupt sind Hundebegegnungen an der Leine bisher kein Problem. Man kann wohl davon ausgehen, dass sie stubenrein ist und auch alleinbleiben kann. Am besten baut man das innerhalb von ein paar Tagen noch einmal auf. In ihrer ganzen Art ist sie aber ein eher ruhiger Hund.

Die Dame im gesetzten Alter war gesundheitlich nicht auf der Höhe, weshalb Zähne, Augen und Ohren behandelt werden mußten. Für die Ohren bekommt sie immer noch ein Medikament, sonst ist alles gut geworden.

Aladin (21.06.2015) 

Rasse: Setter-Mix

Geschlecht: Rüde

Farbe: weiß-rot 

Alter: geb. 1. 2011

Schulterhöhe: ca. 50 cm

Aladin ist ein freundlicher und menschenbezogener Rüde, der es liebt zu schmusen. Beim Anleinen ist er allerdings recht hektisch und wenn es dann nach draußen geht, ist die Nase sehr viel am Boden. Nun könnte man meinen, dass läge an seiner Rassenzugehörigkeit, aber wenn man sich den ganzen Hund anschaut, dann sieht man, dass er sehr unsicher ist. Da sind die Hinterbeine ein wenig eingeknickt und die Rute ziemlich weit unten. Verweigert er Futter, dann ist dies der beste Stressindikator. Doch er nimmt zunehmend Blickkontakt auf, zieht auch nicht sondern möchte sich am Menschen orientieren, die Streicheleinheiten sind im da wichtiger. Und so darf man wohl davon ausgehen, dass er sehr anhänglich sein wird, ganz besonders, wenn man die Führung übernimmt. Ob er überhaupt je Jagdtrieb zeigen wird, ist momentan noch nicht festzustellen.

Auf jeden Fall ist Aladin ein lieber, nicht schwer zu erziehender Hund und ein sehr hübscher obendrein. Dafür muss man allerdings auch regelmäßig das Fell pflegen, es könnte sonst verfilzen. Der Rüde könnte auch in eine Familie, die Kinder sollten aber vielleicht größer sein, damit er nicht überfordert wird. Man sollte auch Spaß daran haben, ausgiebige Spaziergänge zu machen und Aladin wird bestimmt gern Suchspiele machen, vielleicht mag er auch Hundesportarten. Andere Hunde sind für ihn auch kein Problem. Ob Aladin allein bleiben kann, gut im Auto mitfährt etc. wissen wir leider noch nicht.

Ikarus (21.06.2015)   ( vermittelt 11.07.2015)

Rasse: Pinscher-Mix

Geschlecht: Rüde, kastriert

Farbe: rot

Alter: geb. 10. 2010

Schulterhöhe: ca. 30-35 cm

Eins ist mal sicher, mit Ikarus kommt Leben in die Bude. Ikarus ist ein Temperamentsbündel, das auch noch unbedingt Erziehung braucht. Das ist allerdings deswegen nicht so einfach, weil man sich schon Mühe geben muss, um seine Aufmerksamkeit zu bekommen. Denn seiner Meinung nach gehört ihm die Welt und die will er kennenlernen und zwar jetzt und sofort. So zieht er denn fröhlich voraus, ist dann aber völlig verdutzt, wenn man nicht mitgeht. Das ist der Augenblick, in dem er auch Blickkontakt aufnimmt, wenn noch ein Leckerli im Spiel ist und man sich interessant machen kann, hat man eine Chance, mit der Arbeit zu beginnen. Nun ja, Geduld und Gelassenheit sind hier gefragt, aber dafür bekommt man einen lustigen kleinen Kerl, der den Schalk im Nacken hat und der bestimmt alles mitmacht. Es wäre aber wichtig, dass man insgesamt eher eine ruhige Führung an den Tag legt und dass Ikarus auch Zuhause seine Ruhephasen hat.

Die Fellnase ist ein ganz Lieber, der mit anderen Hunden kein Problem hat und selbst dann noch freundlich interessiert, eher sogar etwas verunsichert, auf andere Hunde zugeht, wenn sie ihn anbellen. Man kann sich den Hund auch gut in einer Familie vorstellen, er wird sicher immer dabei sein wollen, wenn etwas los ist. Doch, wie gesagt, er muss auch zur Ruhe kommen können. Das kann er übrigens auch, wenn man ihn ganz ruhig und sanft streichelt. Ob er alleinbleiben kann u.a. wissen wir nicht, sicherheitshalber sollte man sich Zeit nehmen, um dies aufzubauen.

Zorro (21.06.2015)  (vermittelt 11.07.15)

Rasse: Viszla-Mischling

Geschlecht: Rüde

Farbe:braun mit weiß 

Alter: geb. 9. 2014

Schulterhöhe: momentan ca. 40 cm

Zorro ist recht temperamentvoll und braucht noch Erziehung. Er ist aber auch sehr menschenbezogen und dazu gut durch Lob und Futter zu motivieren. Dadurch kann man seine Aufmerksamkeit bekommen und dann lernt er schnell. Mit Konsequenz wird es deshalb Freude machen, aus Zorro einen wohlerzogenen Hund zu machen, wobei man insbesondere auf den Rückruf großen Wert legen sollte. Auch, wenn man momentan nicht mehr Jagdtrieb erkennt als bei anderen Hunden, wäre dies sehr wichtig, dazu werden ihm Hundesportarten und Nasenspiele eine willkommene Auslastung sein.

Bei uns zeigt Zorro sich noch ziemlich hektisch, aber er kann zur Ruhe kommen. Und diese Ruhephasen sollten in seinem neuen Wirkungskreis möglich sein. Da er noch viel hochspringt, wäre eine Familie mit kleinen Kindern momentan nicht so geeignet, auf jeden Fall sollten seine Menschen sportlich sein. Hündinnen dürfen gern schon vorhanden sein. Mit den meisten Rüden kommt er ebenfalls zurecht, wobei er versucht, den ein oder anderen zu dominieren (er ist gerade in der „Halbstarkenphase“), was der Mensch aber regeln kann und muss. Wahrscheinlich wird man ihn auch an Katzen noch gewöhnen können.

Man hat also einen noch ganz jungen Hund vor sich, der auf die Menschen wartet, die ihm mit viel Liebe und etwas Geduld alles beibringen, was Hund braucht.

Ronja (21.06.2015)   

Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin, kastriert

Farbe:schwarz

Alter: geb. 2. 2011

Schulterhöhe: ca. 35 cm

Ronja ist anfangs sehr unsicher und dadurch ziemlich hektisch, aber sie ist nicht ängstlich. Es ist nicht ganz leicht, ihre Aufmerksamkeit zu bekommen, mit Hilfe von Leckerchen gelingen aber bereits kurze Sequenzen. Sie zieht ordentlich an der Leine, das wird auch noch Trainingsarbeit erfordern, aber wenn sie gelernt hat, sich auf einen Menschen zu verlassen, dann wird es schnell gehen.

Ronja hat einen Teil ihres Lebens an der Kette verbracht, dennoch ist sehr lieb geblieben, dazu auch neugierig und lernwillig. Sie braucht eine gute körperliche Auslastung, z. Bsp. eignen sich alle Hundesportarten, darüber wird sie bald ruhiger und selbstsicherer werden. Für eine Familie mit Kindern kommt Ronja nur bedingt infrage, da sie doch anfangs viele Ruhephasen benötigt.

Lunjo (21.06.2015)  

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde, kastriert

Farbe:schwarz

Alter: geb. Juli 2014

Schulterhöhe: ca. 45 cm

Lunjo zeigt sich im Zwinger zunächst sehr temperamentvoll, er springt hoch, ist kaum zu bändigen und anzuleinen, dabei bekommt man auch schon mal einen Kratzer ab (weshalb Lunjo momentan für kleine Kinder nicht so geeignet wäre). Doch draußen zeigt sich, dass diese Hektik ein Ausdruck seiner großen Unsicherheit ist. Er kennt nichts und weiß einfach nicht, wie hund sich benehmen sollte. Umso dankbarer ist er, wenn man selbst ruhig und bestimmt ist, denn er sucht häufiger Körperkontakt und lehnt sich an. Dabei liebt er es auch, gestreichelt zu werden, die Augen werden zu Schlitzen. Sobald sich irgendwo was regt, wird er wieder hektisch, zieht, läuft von rechts nach links und umgekehrt. Nimmt man ihn dann wieder kürzer, lässt dies nach. Zudem nimmt er gern Futter und ist dabei auch nicht fordernd, sondern eher sanft. Auf diese Weisen kann man seine Aufmerksamkeit auf sich ziehen und Lunjo wird dann alles lernen, was er braucht.

Ein Ersthund, an dem er sich alles abschauen kann, wäre hilfreich. Er neigt aber noch dazu, aufdringlich zu sein, deshalb muss der Mensch das regeln. Man muss bei Lunjo also schon zweimal und genauer hinsehen, damit man erkennt, was in diesem so quirlig scheinenden Hund wirklich steckt. Er wird sicher ruhiger werden, wenn er einen geregelten Tagesablauf hat und seine Grenzen kennt, Härte ist dazu nicht nötig. Er liebt ja Menschen und sucht bei ihnen Geborgenheit. Man sollte gleich zu Beginn der neuen Freundschaft auch das Alleinbleiben richtig aufbauen und auch sonst muss Lunjo noch viel lernen. Doch mit Konsequenz gepaart mit Fingerspitzengefühl wird das nicht allzu schwer werden.

Arex (21.06.2015) 

Rasse: Pumi-Mix

Geschlecht: Rüde

Alter: geb. 6. 2011

Schulterhöhe: ca. 40 cm

Arex ist ein ganz niedlicher, kleiner Fratz, der sehr am Menschen interessiert ist. Und es ist gut, dass er sich am anderen Ende der Leine orientieren kann, denn er ist sehr unsicher und legt sich einfach platt auf den Boden, wenn ihm etwas nicht gefällt oder ihm jemand unheimlich ist (nach dem Motto: „ich bin eigentlich gar nicht da“). Bleibt man einfach nur stehen, dann setzt er sich ganz putzig an die Seite und wartet auch ab. Futter nimmt er sehr vorsichtig, es sei denn, er hat zuviel Stress, dann nimmt es gar nicht und das wird die erst Zeit öfter vorkommen.

Der kleine Kerl braucht das ganze Trainingsprogramm, Leinenführigkeit steht da ganz oben, ist aber bei Arex nicht allzu schwer zu erreichen. Kraulen findet er gut, er kuschelt gerne. Aus ihm wird bestimmt ein fröhlicher, netter Begleiter, der auch gut in eine Familie mit Kindern passt. Fellpflege ist allerdings gelegentlich ein Thema, auch bei uns wird er um den Frisör nicht herum kommen. Mit anderen Hunden kommt er gut aus, da er eher unterwürfig ist, eignet er sich aber leider als Mobbingopfer. Seine Menschen sollten also nicht sofort jeden Hund an ihn heranlassen, sondern ihm Zeit geben zum Kennenlernen, darauf muss er sich verlassen können.

Trixie (26.06.2015) 

Rasse: Labrador Mischling

Geschlecht: Hündin

Farbe:schwarz

Alter: geb.12. 2014

Schulterhöhe: momentan ca. 40 cm

Trixie ist noch relativ scheu und unsicher, sie kommt gerade erst an. Eine Leine wie auch alle anderen Dinge außerhalb des Zwingers kannte sie wohl bisher nicht. Sie läuft die meiste Zeit geduckt, ein normales Gassigehen ist also noch nicht möglich. Da heißt es erst einmal Vertrauen gewinnen, wobei Trixie durchaus menschenbezogen ist und sich gern kraulen lässt. Dies nutzt sie auch als Strategie, wenn sie nicht weiter will, weil ihr etwas Angst macht. Es wäre also schön, wenn man erst einmal in einem der Außenzwinger das Gehen an der Leine übt, bevor man dann die nächste Umgebung erkundet. Hier wäre auch ein Pate hilfreich. Oder Trixie findet Menschen, die sich mit diesem Verhalten auskennen und wissen, wie man damit umgeht.

Kinder im neuen Zuhause wären zur Zeit vielleicht nicht so günstig, ein sicherer Ersthund könnte da schon eher helfen, wobei wir noch nicht genau wissen, wie sie mit anderen Hunden auskommt. Mit der Zeit wird man mehr über die hübsche Hündin berichten können.

 Unsere Wonneproppen ( 03.07.2015) Beschreibung folgt!

  Sheila 

Rasse: Mix

Geschlecht: Hündin

Farbe: weiß-braun 

Alter: 02. 2015

Schulterhöhe: 


 

 


 

Fine ( vermittelt 25.07.15)

Rasse: Dackel-Mix

Geschlecht: Hündin

Farbe: braun-schwarz

Alter: 02. 2015

Schulterhöhe: 


 

 


 

Joker (vermittelt 28.07.15)

Rasse: Dackel-Mix

Geschlecht: Rüde

Farbe: schwarz-weiß

Alter: 02. 2015

Schulterhöhe: 


 

 


 

Apollo (vermittelt 25.07.15)

Rasse: Mix

Geschlecht: Rüde

Farbe:

Alter: 02. 2015

Schulterhöhe: 


 

 


Strolch

Rasse: PMix

Geschlecht: Rüde

Farbe: weiß mit schwarz-braunen Flecken

Alter:  02. 2015

Schulterhöhe: 


 

 

 


 

Joshi  (vermittelt 18.07.15)

Rasse: Mix

Geschlecht: Rüde

Farbe: braun-schwarz

Alter:  02. 2015

Schulterhöhe: 


 

 


 

Candy (vermittelt 23.07.15)

Rasse: Mix

Geschlecht: Hündin

Farbe: braun-schwarz, weiße Brust

Alter:  02. 2015

Schulterhöhe: 


 


 

Janosch (vermittelt 30.07.15)

Rasse: Jagdhund- Mix

Geschlecht: Rüde

Farbe: braun-schwarz

Alter: 02. 2015

Schulterhöhe: 

 

 


 

Luis

Rasse: Mix

Geschlecht: Rüde

Farbe: tricolor

Alter:  02. 2015

Schulterhöhe: 


 


 

Lars (vermittelt 21.07.15)

Rasse: Mix

Geschlecht: Rüde

Farbe: weiß, hellbraune Flecken/ Stummelschwänzchen

Alter:  02. 2015

Schulterhöhe: 


 

 


 

Alf ( vermittelt 18.07.15)

Rasse: Dackel-Mix

Geschlecht: Rüde

Farbe: schwarz-braun

Alter:  02. 2015

Schulterhöhe: 

Dajana (26.07.2015)  Beschreibung folgt

Rasse: Mops

Geschlecht: Hündin

Alter: 2009

Schulterhöhe:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lana (27.07.2015)  Beschreibung und Foto folgt 

Rasse: Mix

Geschlecht: Hündin, kastriert

Farbe: braun gestromt 

Alter: 02/2014

Schulterhöhe:

Larissa (27.07.2015)  Beschreibung und Foto folgt

Rasse: Mix

Geschlecht: Hündin, kastriert

Farbe: schwarz

Alter: 10/2012

Schulterhöhe:

Bobby (27.07.2015)  Beschreibung und Foto folgt

Rasse: Mix

Geschlecht: Rüde, kastriert

Farbe: braun-beige

Besonderheit: Stummelschwanz

Alter:07/2012

Schulterhöhe:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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