Hunde

 

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Unsere Hunde im Tierheim Fulda

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.


aktualisiert am 13. 08. 2014

Der richtige Hund ist nicht für Sie dabei? Dann beachten Sie bitte auch unsere Notfelle!

Neuzugänge siehe unten

 

Pflegehunde

Hier sind die Hunde eingestellt, die sich momentan auf einer Pflegestelle befinden. Es handelt sich um Hunde, die aus verschiedenen Gründen besondere Aufmerksamkeit brauchen, z. Bsp. weil sie schlecht mit der Tierheim-Situation zurecht kommen. Solche Hunde lernt man dadurch auch viel besser kennen und kann sie genauer beschreiben. Das Ziel bleibt aber die Weitervermittlung, nicht die Dauerpflege.

Bei Interesse nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wir stellen Ihnen die Hunde gerne vor.

 

Anka (eingestellt 26. 02. 2014)

 

Rasse: Englische Bulldogge

Geschlecht: Hündin

Alter: geb. 2009

Schulterhöhe: ca. 30 cm

Anka hat im Großen und Ganzen einen echten Bulldoggencharakter: wenn sie etwas nicht will, dann will sie es nicht, da kommt man nur mit Geduld weiter. Sie hat in jeder Beziehung eine hohe Reizschwelle. Und sie mag eigentlich andere Hunde, aber auch hier zeigt sie deutlich, wenn ihr etwas nicht paßt, z. Bsp. bei aufdringlichen Artgenossen. Sie hat noch ordentlich zuviel auf den Rippen, aber auch schon gut abgenommen. Das zeigt sich u.a. daran, dass sie immer weiter läuft, teilweise sogar richtig schnell sein kann und wieder angefangen hat zu spielen. Dazu braucht sie nur die richtige Motivation. Auch in Zukunft sollte man immer gut auf ihr Gewicht achten um möglichst lange einen gesunden Hund zu haben.

Das liebe Bulldoggenmädchen wurde zu Zuchtzwecken mißbraucht und so kannte sie nichts anderes als ihren bisherigen Zwinger. Das erklärt, warum sie anfangs doch etwas ängstlich war. Und man sollte dies auch berücksichtigen, wenn man ihr nun den Rest der Welt zeigen will. Da sollte man etwas behutsam sein. Mit Menschen hat sie aber überhaupt keine Probleme, sie liebt Zuwendung sehr und ist ein echter Knuddelhund, der keine aufwändigen Ansprüche stellt. Wer sich für Anka interessiert, sollte sich aber ausgiebig über die Besonderheiten dieser Rasse informieren. Echten Bullifans wächst sie jedenfalls schnell ans Herz.

24. 07. 2014: Anka ist jetzt erst einmal auf einer Pflegestelle. Von hier aus werden nun die nötigen Operationen geplant und durchgeführt. U.a. die Kastration mit einer Raffung des Gesäuges, die Zahnsanierung sowie das Rolllid und natürlich die Atemwege. Dazu soll sie natürlich auch noch ordentlich abspecken. Das alles bedarf doch einer größeren Fürsorge, die sich sicher über Wochen hinziehen wird und so freuen wir uns, dass dies nun in Angriff genommen werden kann.

8. 08. 2014: Anka wurde heute operiert. Sie hat es sehr gut überstanden, allerdings offenbarte sich bei der Eröffnung des Bauchraumes, dass sie jeweils einen Tumor in einer Niere und in der Milz hatte, beide Organe wurden deshalb ebenfalls entfernt zusätzlich zur geplanten Kastration. Die Atemwege wurden erweitert, so dass sie bereits direkt merkbar besser Luft bekam. Schließlich wurde auch das Gesäuge noch so korrigiert, dass es nicht mehr über den Boden schleifen kann. Anka hatte bereits vorher schon gut abgenommen und war mobiler geworden, das kommt ihr nun bei der anschließenden Heilung sicher zugute. Auf der Pflegestelle hat sie sich prima eingelebt und nun kann sie sich dort sicher gut erholen. Wir danken allen, die bisher bereits für Anka ein Herz gezeigt haben und Anteil an ihrem Schicksal nahmen, ebenso denjenigen, die bereits gespendet haben. Die Kosten für diese umfangreiche Op sind allerdings noch nicht gedeckt, jede kleine Spende bringt uns diesem Ziel aber näher.

13. 08. 2014: Diese Zeilen zu schreiben fällt unglaublich schwer: Anka ist über die Regenbogenbrücke gegangen. Wir sind alle, aber ganz besonders die Pflegestelle, tief betroffen und todtraurig. Sie ist als Folge der Narkose gestorben wie es leider bei diesen Rassen häufiger passiert. Niemandem kann ein Vorwurf gemacht werden, das Schicksal hat es soll gewollt. Sie war ein ganz besonderer Hund, den wir sicher nie vergessen werden. Für Rückfragen insbesondere derjenigen, die gespendet haben, stehen wir natürlich zur Verfügung.

Ken (eingestellt 2. 06. 2013)

Rasse: Mittelschnauzer-Mix

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 2. 2013

Schulterhöhe: momentan ca. 35 cm

Ken ist nun seit Mitte Januar in einer Pflegestelle. Der Anfang war nicht leicht, er war ängstlich, unsicher, bellte viel und er kannte es nicht, sich draußen zu lösen. Auch von der Wohnungsdekoration hatte er eine andere Vorstellung als die Besitzer, da mußte das ein oder andere dran glauben. Die Spaziergänge waren schwierig, entweder preschte er nach vorne oder aber er legte sich hin und blockierte. Menschen waren ihm nicht wichtig, da hatter er kein Vertrauen, kam nicht heran.

Doch jetzt zeigt sich ein ganz anderes Bild. Er meldet, wenn sich am Haus etwas tut und dann wird jeder freundlich begrüßt. Er versteht sich mit jedem anderen Hund, auch ihm unbekannten, und hat vor nichts Angst. Es ist eine Freude, ihm zuzusehen, wenn er fröhlich und voller Lebensfreude seine Kreise über die Felder zieht. Denn er darf die meiste Zeit ohne Leine laufen, da er sofort auf Ruf oder Pfiff zuürck kommt. An der Leine zieht er nur noch voller Ungeduld, kann sich aber prima auf das andere Ende der Leine konzentrieren und nimmt gern und oft Blickkontakt auf.

Im Haus ist er in der Regel ruhig und er kann auch allein bleiben, hat allerdings immer einen Hundekumpel bei sich. Deshalb wäre es wichtig, dass er zu einem netten Ersthund dazu kommt, da er es nicht anders kennt. Ken ist mittlerweile stubenrein, nur, wenn er sehr aufgeregt ist, da kann schon mal ein "Unglück" passieren. Er ist sehr anhänglich geworden und dazu überaus verschmust. An das Autofahren hat er sich inzwischen auch gewöhnt und er hopst gerne rein. Überhaupt ist Ken sehr lernfähig und kleine Führungsschwächen kann er charmant ausnutzen. Es ist natürlich auch nicht leicht, bei dem süßen Clown streng zu bleiben, wenn er sich übermütig ein Handtuch gemopst hat und zum Spielen auffordert oder auf den Hinterläufen vor einem steht mit den Kulleraugen. Charakterlich ist der kleine Schnauzer also ein Traumhund, der sicher auch mit Kindern, wahrscheinlich sogar mit Katzen auskommt.

Doch nun zu dem Wermutstropfen, der das Finden eines neues Zuhauses so schwer macht. Ken hat eine Bauchspeicheldrüsenunterfunktion. Er kann damit allerdings theoretisch noch sehr viele Jahre leben. Er braucht zwei Mahlzeiten am Tag, zu denen er die fehlenden Enzyme dazu bekommt, damit er die Nährstoffe aufnehmen kann. Darunter hat er auch gut zugenommen und das Fell ist dichter geworden. Das Medikament verursacht etwa Kosten von ca. 100.-€ pro Vierteljahr. Dazu kommt die Fehlstellung der Vorderbeinchen. Dies wurde über zwei Ärzte abgeklärt und es ist leider nicht möglich, operativ eine Korrektur durchzuführen. Über Krankengymnastik kann gezielt mehr Muskulatur aufgebaut werden, irgendwann wird er Schmerzmittel brauchen. Doch man kann keine Aussagen darüber machen, wann das sein wird und wie lange er so damit zurecht kommt. Ken benötigt also Menschen, die damit umgehen können, einen Hund zu haben mit Handicap, der später ihre Unterstützung braucht.

12. 08. 2014: Ken hat übrigens eine schicke Schnauzerfrisur bekommen und er befindet sich momentan auf einer Pflegestelle, wo er mit Akkupunktur regelmäßig behandelt wird, was ihm sehr gut bekommt. Auch hier kommt er mit den Hunden, der Katze und Kindern prima zurecht, völlig unkompliziert.

 

Ken hat eine Patin, dankeschön!

Hier gibt es ein Video von Ken zu sehen:

http://osthessen-news.de/n1247598/on-spezial--wir-tier-35---osthessen-news-de-serie---tiere-suchen-ein-zuhause.html

Jacky (eingestellt 31. 07. 2013)

Rasse: Husky-Spitz-Mischling

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 2006

Schulterhöhe: 45 cm

Jacky stammt ursprünglich aus unserem Tierheim und lebte 5 Jahre in einer Familie. Doch nun haben sich die Umstände geändert und die Zeit ist für den Hund nicht mehr ausreichend vorhanden. Und die braucht er, denn er will gut ausgelastet sein. Das bedeutet, dass er 2-3 Stunden Bewegung und Beschäftigung benötigt, auch Auslastung in Form von Kopfarbeit, Sucharbeit oder alle Arten von Hundesport wären sehr gut für ihn. Man könnte in dieser Beziehung auch alles mit ihm machen. Dazu ist er gut mit Futter motivierbar und lernwillig. Jacky zieht ziemlich an der Leine, da wäre auch ein wenig Erziehung nicht schlecht. Die wäre auch gut, um seinen, wenn auch nicht sonderlich ausgeprägten, huskytypischen Jagdtrieb zu kontrollieren.

Jacky geht auf jeden Menschen zu und ist lieb. Nur mit kleinen Kindern kommt er nicht so gut aus und er mag es nicht, wenn er bedrängt wird. Auch an der Haustür schaut er gern nach, wer da kommt, hat aber kein Problem mit Fremden und ist freundlich. Jacky kennt Katzen und ist auch mit anderen Hunden umgänglich. Er bleibt allerdings nicht gern allein, da bellt er dann erst einmal eine Weile, stellt aber nichts an. Im Auto kann er gut mitfahren und ist auch sonst pflegeleicht. Man sollte bei Jacky auf eine regelmäßige Fellpflege achten.

 

Shadow (eingestellt 09.04.2013) 

Rasse: Rhodesian Ridgeback-Mix

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. Februar 2008

Schulerhöhe: ca. 55 cm

Als Shadow zu uns kam, sah er nicht gut aus. Er war recht mager, sein linkes Auge ist eingefallen, womöglich durch einen Unfall, er sieht also nur auf dem rechten Auge und er hatte eine eiternde Bissverletzung an der rechten Vorderpfote. Zudem war er recht ängstlich und knurrte alle Hunde an, um sie sich vom Leib zu halten. Deshalb kam er in eine Pflegestelle, die glücklicherweise zur Verfügung stand. Er bekam Medikamente und blühte förmlich auf. Auch mit den dort lebenden Katzen kommt er immer besser zurecht, fremden Hunden gegenüber ist er erst einmal vorsichtig.

Zu allen Menschen ist er freundlich, wenn er sie kennt, er liebt es zu schmusen und möchte alles richtig machen und am liebsten immer mit dabei sein. Dazu ist er recht verspielt. Das Alleinbleiben muss noch ein wenig ausgebaut werden, dafür ist er aber wachsam und meldet angemessen. Er würde sein Heim auch verteidigen und man sollte ihm beizeiten klar machen, dass man diese Aufgabe selber übernehmen kann. Mittlerweile zeigt sich auch, dass er außerhalb seines Zuhauses doch jagen würde, da er auf Bewegungsreize reagiert. Hier sollte man ebenfalls erzieherisch einwirken, zumal er ja schnell lernt. Er ist leichtführig und wird viel körperliche Auslastung brauchen. Shadow wäre bedingt auch ein Hund für Anfänger, wenn derjenige in der Lage wäre, seinen Führungsanspruch umzusetzen. Shadow geht in die Hundeschule und hat dort schon viel dazu gelernt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Honey ("Lotte")

Rasse:  Staffordshire  Mix

Geschlecht:  Hündin/kastriert

Alter:  geboren  2005

Stockmaß:  53 cm

Honey hat ein bewegtes Leben hinter sich und dürfte viel Schlechtes und auch Gewalt erfahren haben. Ihre Ängste, von denen sie manche bis heute nicht abgelegt hat, zeugen davon. So kann man sie z. Bsp.  nicht dazu bewegen, ein Badezimmer zu betreten, Blechnäpfe und Stöcke erschrecken sie. Geboren ist sie in Spanien und hat dort eine lange Zeit ihr Dasein als Kettenhund gefristet. Ihre folgenden Besitzer gaben sie dann im Tierheim ab, wo sie drei Jahre zubrachte bis sie auf eine Pflegestelle kam. Nach nun 2 Jahren bringen es persönliche Umstände mit sich, dass für Honey erneut eine Pflegestelle gesucht werden muss. In ihrer jetzigen Umgebung waren 3 weitere Hunde, mit denen Honey auskam. Doch wenn es um ihr wichtige Ressourcen geht, dann verteidigt sie diese unter Umständen blitzschnell. Aufgrund mangelnder Sozialisierung mag sie auch keine kleineren Hunde. Aus diesen Gründen sollte Honey ein Zuhause für sich allein bei einem echten Hundefreund haben.

Sie wird diese Rücksicht auf ihre Bedürfnisse aber mehrfach vergelten, denn sie baut eine sehr enge Bindung auf und ist absolut verschmust. Dazu kennt sie Grundgehorsam und sie befolgt gern und willig die ihr beigebrachten Kommandos. Zur Sicherheit und zum Bindungsaufbau genutzt, ist Honey es gewohnt an der Schleppleine geführt zu werden. Das stellt für sie kein Problem dar, da sie sich so nie weit von ihrer Bezugsperson entfernt und sich an ihr orientiert. Diese Person muss Honey auch sonst sehr verantwortungsbewusst führen, da sie, wie bereits angedeutet, auf Wanderstöcke mit großer Unsicherheit und Furcht reagiert, auch mit Kindern hat sie wohl keine guten Erfahrungen gemacht. Es muss für die Hündin also klar erkennbar sein, dass sie sich nicht wehren muss, da man diese Situationen für sie regelt und sie nicht in Bedrängnis gerät.

Honey kann durchaus mehrere Stunden allein bleiben und verhält sich dann ruhig. Natürlich freut sie sich dann überschwänglich, wenn man heim kommt. Sie schafft es auch gut 2- 3 Stunden zu laufen. Bisher wurde sie zusätzlich durch Kopf-und Sucharbeit im Wald und auf Wiesen ausgelastet, die Arbeit an Geräten liebt sie ebenso. Sie hat bereits einmal den Wesenstest bestanden und auch die Begleithundeprüfung abgelegt. Das ist auch deswegen interessant, weil einige Gemeinden eine 50%ige Ermäßigung der Hundesteuer gewähren.

Menschen haben Honey zu dem gemacht, was sie bei der Abgabe war und nur zum Teil konnte dies durch viel Aufwand abgefangen werden. In Anbetracht dessen ist Honey eine ganz wunderbare Hundeseele geblieben, die Menschen grundsätzlich toll findet und freudig begrüßt. Uns ist bewusst, dass es nicht leicht sein wird, hundeerfahrene Menschen ohne andere Hunde und Kinder zu finden, die eine nicht ganz einfache, ältere Hündin in Pflege nehmen wollen. Andererseits durften wir in der Vergangenheit schon mehrfach erfahren, dass es Leute gibt, die sich aufraffen und sich einer solchen Herausforderung stellen. Sie alle wurden nicht enttäuscht und unsere hübsche ältere Dame wird noch so manches Jahr seinen Pflegemenschen glücklich machen. Sie hat einfach einen guten Lebensabend verdient.

  

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Hunde im Tierheim

 

Astor (eingestellt 26. 02. 2012)

Rasse: Terrier – Mischling

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 11. 2009

Schulterhöhe: 40 cm

Astor kam vor eineinhalb Jahren ins Tierheim als sein Halter starb. Viel hatte er noch nicht von der Welt gesehen, etwas Auslauf im Garten und wenige kurze Spaziergänge, mehr kannte er bis dahin nicht. Sein Start im Tierheim war deshalb schwer. Nur durch die intensive Beschäftigung der Mitarbeiter des Tierheims mit ihm und mit Hilfe seiner Patin und fleißigen Gassigängerinnen ließ sich Astor nach und nach aus der Reserve locken.

Was für ein toller Hund in ihm steckt, konnte zu Beginn niemand ahnen: Als deutscher Jagdterrier-Mix liebt Astor lange Spaziergänge durch den Wald. Er begeistert sich für Suchspiele aller Art, die seine Nase auslasten, beherrscht inzwischen sehr gut die Grundkommandos, ist gut leinenführig, im Maulkorbtraining geübt, fährt sehr gerne Auto und ist mit anderen Hunden hervorragend verträglich. Auch das Rückruftraining klappt inzwischen immer besser. Astor ist ein Begleiter für aktive und bewegungsfreudige Menschen die Spaß daran hätten, ihn weiter zu trainieren. Er ist ein unglaublich kluger und lernwilliger Hund und lässt sich sehr gut über Futter motivieren. Durch seine Begeisterungsfähigkeit ist das Training mit ihm eine echte Freude, bestimmt wäre er auch für Agility oder Obedience zu begeistern.

Allerdings ist Astor kein Anfängerhund. Gerät er in für ihn unbekannte Situationen, regt er sich manchmal sehr schnell auf. Er hat einen rassetypisch einen starken eigenen Willen und aufgrund der anfänglich mangelnden Erziehung war er es wohl gewohnt, diesen mit Hilfe seiner Zähne durchzusetzen. Das ist mittlerweile nun nur noch ganz selten ansatzweise der Fall und alle, die ihn kennen, wissen auch, dass er sich rasch wieder zurücknimmt, wenn man ihm ruhig, aber sehr bestimmt entgegentritt. Auf jeden Fall sollte ihm unbedingt mit selbstsicherer, ruhiger und konsequenter Führung Sicherheit gegeben werden. 

Astor wäre bevorzugt ein Hund für Menschen ohne Kinder, die viel Zeit für ihn haben und die sich mit starken Hunden auskennen. Auch wenn er von vielen Menschen hier im Tierheim Fulda sehr vermisst würde, wünschen wir ihm doch, dass sich für ihn dieser Mensch findet und dass Astor endlich das Zuhause bekommt, das dieser wunderbare Hund verdient.

 

Astor hat eine Gassigängerin und eine Patin, die ein gegenseitiges Kennenlernen gerne begleiten und unterstützen.

 

 

Astor hat eine Patin, dafür vielen Dank!

7. 2. 2014: Astor ist nun auf einer Pflegestelle und wir drücken die Daumen, dass es dort gut klappt. Wer weiß, vielleicht hätte er ja dann sein Zuhause gefunden?!

26. 2. 2014: Astor ist leider wieder zurück. Es ist sehr schade, aber es hat sich gezeigt, dass er mit der häuslichen Situation nicht zurecht kam und beginnt, Rechte einzufordern und Grenzen nicht so ohne Weiteres zu akzeptieren. Hier bedarf es wirklich hundeerfahrene Menschen, denen man jetzt natürlich sehr wertvolle Informationen mitgeben kann. Hoffen wir, dass dieser jemand sich findet!

Hier gibt es ein Video von Astor zu sehen:

http://osthessen-news.de/n1247598/on-spezial--wir-tier-35---osthessen-news-de-serie---tiere-suchen-ein-zuhause.html

 

 

 

Merlin (eingestellt 5. 02. 2013)

Rasse : Collie-Schäferhund-Mix

Alter :  geb. 2008

Geschlecht: Rüde, kastriert

Schulterhöhe: ca. 55 cm

Merlin kam leider mit seiner häuslichen Situation nicht mehr zurecht, seit nun ein zweites Kind dazu gekommen ist. Dazu kommt, dass er nicht ausreichend ausgelastet werden konnte. Er wurde kurzzeitig vermittelt, war aber dadurch erst recht durcheinander und wurde der jungen Familie dann zurück gebracht. Man bat uns um Aufnahme als Pensionshund, da er in der Familie auch nicht bleiben und zur Ruhe kommen konnte, und um sich der Verantwortung auch nicht einfach zu entziehen. Zudem hat sich jemand gefunden, der mehrmals die Woche mit Merlin trainiert, um Defizite in seiner Erziehung aufzuholen. Man kann nun deutlich erkennen, dass er bereits Vertrauen aufgebaut hat, ruhiger geworden ist und auch mitarbeiten will.  Er ist wieder sicherer geworden und orientiert sich auch an der Hündin, die immer mal wieder dabei ist. Mittlerweile haben wir ihn übernommen.

Nun gilt es, für Merlin die richtigen Menschen zu finden. Es sollten solche sein, die selbst Ruhe ausstrahlen und die das begonnene Training mit liebevoller Konsequenz fortführen können. Dazu ist es auch nötig, Merlin körperlich ausreichend auszulasten, wobei alle Hundesportarten gut geeignet wären, was natürlich auch Zeit in Anspruch nimmt.

Kinder sollten nicht in dem Haushalt leben und wenn er als Zweithund in Betracht käme, dann am besten zusammen mit einer souveränen Hündin. Merlin ist zwar schon eine kleine Herausforderung für hundeerfahrene Menschen, aber eine, die sich lohnen wird, denn er zeigt ganz klar, dass er Menschen braucht und sehr anhänglich ist. Seine Betreuerin würde sich hier auch begleitend einbringen, solange dies notwendig ist, wofür wir ihr im Namen Merlins sehr dankbar sind. Auch ein erstes Kennenlernen würden wir mit ihr zusammen arrangieren. Wen diese Augen ansprechen, der sollte sich einen Ruck geben, Merlin hat eine 2. Chance verdient.

Merlin hat eine Patin, vielen Dank!!!!

Zur Beachtung: Merlin befindet sich im Training, ein erstes Führen und Kennenlernen kann daher nur zusammen mit der Trainerin stattfinden.

 

 

Timmy (eingestellt 13. 08. 2013)

Rasse: Schäferhund- Husky- Berner-(ev. Chow Chow?) -Mix

Geschlecht: Rüde

Alter: geb. 2006

Schulterhöhe: ca. 55 cm

Timmy wurde bisher als Hofhund draußen an der Laufleine gehalten, er könnte also auch wieder im Außenbereich gehalten werden. Er zeigt sich bei uns als ein Hund, mit dem man recht gut Gassigehen kann und der sich nicht an andere Hunde stört, selbst wenn diese Radau machen. Er ist ein starker, selbstbewußter Rüde, der auch Schutztrieb zeigt und dementsprechend sein Zuhause und seine Menschen bewacht. Das ist er so gewohnt.

Er gehört eher nicht zu den Hunden, die sich leicht etwas von einem Menschen sagen lassen, da braucht man schon Führungsqualitäten, man sollte sich mit solchen Hunden auskennen. Andererseits verhielt er sich beim Tierarzt recht ruhig und geduldig. Timmy sollte gut ausgelastet werden.

Timmy hat eine Patin, danke!

 

 

 

 

Ben (eingestellt 1. 09. 2013)

Rasse: Chow-Chow-SH- Mix

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 2007

Schulterhöhe: ca. 55 cm

Ben ist ein wunderschöner, kräftiger Rüde im besten Alter. Er ist lieb und menschenbezogen, wobei er Kinder allerdings eher toleriert, ansonsten hat er lieber seine Ruhe. Zudem ist er es gewohnt, auch mal seine eigene Entscheidungen treffen zu können, was nicht unbedingt mit denen des Führenden übereinstimmt. Das paßt auch zu seiner Rasse. Mit Rüden versteht er sich gar nicht, mit Hündinnen meistens schon. Er hat einen relativ starken Beschützerinstinkt, wenn er sich an einen Menschen gebunden hat und das darf man nicht zulassen. Man sollte also Führungsqualitäten besitzen, damit Ben sich in allen Situationen entspannt verhalten kann. Ein wenig Erziehungsarbeit wäre da noch nötig.

Katzen gegenüber zeigt er keine Reaktionen, er fährt gerne im Auto mit und Ben kann auch Türen aufmachen. Draußen ist er recht aktiv und er schnüffelt und sucht gerne, das kann man prima für seine Auslastung nutzen. Außerdem legt er sich gerne ins Wasser. Im Haus ist er ruhig und kann gut allein bleiben. Ben braucht regelmäßige Fellpflege, was er sich aber gern gefallen läßt.

Ben hat Paten, die auch fleißig mit ihm trainieren, vielen Dank!!!

Rambo ( eingestellt 26. 09. 2013)

Rasse: Dobermann

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 2011/2012

Schulterhöhe: 60 cm

Der wunderschöne Rüde ist schon eine beeindruckende Erscheinung und ein Kraftpaket. Aber anders als der Name vermuten lassen würde, hat man es hier mit einem Hund zu tun, der zunächst unsicher und auch nicht wirklich erzogen war. Sicherheit werden ihm die Grenzen geben, die der zukünftige Halter ihm setzen muss und an die er sich halten kann. Dabei ist Fingerspitzengefühl gefragt, damit Rambo auch Vertrauen aufbauen kann.

Er nimmt Futter recht sanft an und läßt sich auch gern kraulen. Was ihm Unbehagen bereitet, versucht er durch Bellen zu vertreiben, was ihm angesichts seiner Statur auch meistens leicht gelingt. Er zieht anfangs sehr an der Leine, bei der Kraft, die er hat, ist es nicht immer leicht, mit ihm Gassizugehen. Bei Hundebegegnungen reagiert er manchmal recht heftig, da er das Tierheim als sein Territorium ansieht. Durch gezieltes Training und Konsequenz kann dieses Verhalten aber verbessert werden. Man kann wohl davon ausgehen, dass der sensible Hund sich sehr eng an den Menschen bindet, der ihm Halt und Sicherheit geben kann. Zuhause sollte man sofort klar machen, wer das Sagen hat, da er vermutlich Haus und Herrchen vehement verteidigen würde, dabei aber jede Menge Stress haben würde.

Rambo wird viel Auslauf und möglichst auch geistige Auslastung brauchen, Hundeschulbesuche wären ebenfalls sehr von Vorteil. Wer den Rüden übernehmen möchte, muss also nicht nur anfangs angemessen Zeit einplanen. Wir wissen noch nicht, ob er vielleicht auch Katzen mag, zu Kindern sollte Rambo nicht.

 

 

 

 

Rambo hat Paten, vielen Dank!!

Zur Beachtung: Rambo befindet sich im Training, ein erstes Führen und Kennenlernen kann daher nur zusammen mit der Trainerin stattfinden.

Rocky (eingestellt 14. 10. 2013)

Rasse: Podengo portugues medio-Mix

Geschlecht: Rüde

Alter: geb. 19. Juni 2013

Schulterhöhe: ca. 35 cm

Rocky hat seine schwierigere, pubertäre Phase nun fast überstanden, er ist eher der ruhige, abwartende, fast schon souveräne Typ, solange er alles kennt. Kommt man in seinen Zwinger, dann begrüßt er jeden, aber auf eine zurückhaltende Art. Genauso sanft nimmt er auch Futter an, über das er prima zu motivieren ist und dann auch schon sehr gut Blickkontakt hält. Aber auch über Stimme und Mimik kann man ihn so anspornen, dass sein Temperament sichtbar wird. Vielleicht hätte er sogar an Agility oder anderen Hundesportarten Spaß. Futtersuche oder andere Suchspiele sind ebenfalls eine willkommene Abwechslung.

Er läuft schon recht gut an der Leine und ist auch in Bezug auf andere Hunde meist recht gelassen. Rocky ist sehr bindungsbereit und vertraut dem Menschen. Das darf natürlich nie enttäuscht werden. Und so muss man ihm auf konsequente, aber ruhige und liebevolle Art noch alles beibringen. Dazu gehören fremde Situationen, das Autofahren, allein zu bleiben und auch Stubenreinheit etc. Man wird in seiner neuen Umgebung da schon Geduld aufbringen müssen, doch er wird sich umso schneller eingewöhnen, je selbstverständlicher man mit ihm umgeht. Da Rocky einen gewissen Jagdtrieb haben könnte, muss bei seiner Erziehung vor allem auf einen sehr guten Rückruf geachtet werden. Hier wäre der Besuch einer guten Hundeschule wichtig.

Rocky versteht sich mit anderen Hunden gut, könnte vielleicht auch noch an Katzen gewöhnt werden und er passt auch in eine sportlich aktive Familie.

 

 Max (eingestellt 3. 11. 2013)

Rasse: Deutscher Schäferhund

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 2011

Schulterhöhe: ca. 60 cm

Max kam zu uns, da seine Familie nicht mehr mit ihm zurecht kam. Er bekam dort viel Zuneigung, aber es wurde versäumt, den nötigen Respekt auch einzufordern. Die ersten Tage waren denn auch für Max und uns nicht so einfach, doch nun ist er merklich ruhiger geworden.

 

Als noch junger Rüde hat er natürlich viel Temperament und Energie und so durfte er erst einmal ordentlich mit unserer souveränen Gormita laufen und sich austoben. Dabei zeigt sich, dass er zwar mit Hunden gut auskommen kann, aber es fehlt ein wenig "Hündisch", da ist Gormita natürlich hilfreich.

 

 

 

 

An der kurzen Leine ist er anfangs immer noch etwas stürmisch, aber hier trägt der Stress im Tierheim wohl seinen Teil dazu bei. Ist er erst einmal draußen und wird an der Schleppleine geführt, läuft er ohne jegliches Ziehen. Gut ist auch, dass er einige Grundkommandos schon kennt, insbesondere der Rückruf funktioniert sehr gut. Hierauf kann man prima aufbauen, Max wäre z. Bsp. für Obedience bestens geeignet. 

 

Max ist sehr bindungsfähig, aber Interessenten sollten eine ruhige, klare und souveräne Führung übernehmen können. Dazu muss man ausreichend Zeit haben, um ein Powerpaket wie Max körperlich auslasten zu können, er braucht also viel Bewegung, aber auch geistige Förderung. Hier wären wieder die erwähnte Unterordnungsübungen sehr nützlich, da er das auch gerne macht. Ein Anfängerhund ist Max nicht, aber etwas für Menschen, die sein großes Potential erkennen und ausbauen können. Er wird dann ein anhänglicher, verschmuster und angenehmer Begleithund werden.

Zur Beachtung: Max befindet sich im Training, ein erstes Führen und Kennenlernen kann daher nur zusammen mit der Trainerin stattfinden.

 

 

 

 

 Otto (eingestellt 19. 12. 2013)

Rasse: Spitz-Schnauzer-Mix

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 10. 2011

Schulterhöhe: ca. 35 cm

Otto ein recht aufgeschlossener Hund, der in fremder Umgebung allerdings Unsicherheit zeigt. Andererseits ist er auch ein guter Schauspieler, der gelernt hat, dass man Menschen durch sein Verhalten beeinflussen kann, um zum Ziel zu gelangen. Er sucht aber eindeutig die Nähe von Menschen und orientiert sich auch gut an anderen Hunden, mit denen er gut auskommt, wenn er Zeit hat, sie kennenzulernen. An der Leine würde aber ein aufdringlicher Artgenosse dazu führen, dass er auch zur Gegenwehr ansetzt. Deshalb sollte man eine solche Situation erst gar nicht zulassen, Otto vielmehr ruhig, aber bestimmt und konsequent führen und auch zeigen, dass man ihn durchschaut hat.

Der Rüde ist also ein ganz aufgewecktes Kerlchen, das sehr anhänglich ist, aber dann auch die Tendenz zeigt, seine Menschen für sich zu beanspruchen. Er lernt schnell und daher sollte man von Anfang an klare Grenzen setzen und ihm deutlich machen, wer das Sagen hat. Dies hat sich leider als schwieriger heraus gestellt, als es sich anhört. Er war bereits zweimal in einer Familie mit Kindern und es stellte sich heraus, dass er mit der Situation überfordert ist, insbesondere, wenn immer wieder Fremde "sein" Reich betreten. Auch außerhalb des Hauses begann er dann manchmal, "seine" Menschen zu verteidigen. Leider können wir nur schwer herausfinden, woran er eine vermeintliche Bedrohung festmacht, da er im Tierheim weder früher noch jetzt ein derartiges Verhalten zeigt. Es ist eindeutig abhängig von der Zunahme der Bindung an Menschen. Und er bindet sich recht stark, ist dabei durchaus verschmust und liebenswert.

Am besten wäre es daher, wenn Otto zu einer Einzelperson oder einem Paar käme ohne Kinder, die aber dazu hundeerfahren sind und mit denen ein entsprechendes Training durchgeführt werden kann. Das würde bedeuten, dass man die auslösenden Momente anfangs meiden kann, damit man eine Verhaltensänderung aufbauen kann. Uns ist bewußt, dass dies Zeit erfordert und geduldige, nette Menschen mit Führungsqualitäten, die sich einer Herausforderung stellen wollen. Aber Otto hätte dieses Glück verdient, da sind sich alle einig, die ihn kennen.

Otto geht mit in die Gassigeherhundeschule, kennt bereits einigen Grundgehorsam und benimmt sich hier vorbildlich.

Otto hat eine Patin, vielen Dank dafür!!!!

Murmel (eingestellt 19. 12. 2013)

Rasse: Terrier- Mix

Geschlecht: Hündin, kastriert

Alter: geb. Anfang 2008

Schulterhöhe: ca. 35-40 cm

Murmel kam zu uns, da sie aus persönlichen Gründen abgegeben werden mußte und auch über unsere Notfallseite sich niemand fand. Sie brauchte verständlicherweise nun doch einige Tage, um mit der neuen Situation zurechtzukommen und ließ anfangs niemanden an sich heran. Doch einer unserer ehrenamtlichen Helferinnen setzte sich einfach immer wieder zu ihr und siehe da, sie faßte Vertrauen. Mittlerweile hat sie schon zu mehreren Personen dieses Vertrauen, läßt sich anleinen, war schon unterwegs, sogar beim Tierarzt ohne Probleme und so geht es nun mit Riesenschritten voran. Allerdings....bisher ist sie ein Frauenhund. Männern traut sie noch nicht so über den Weg. Aber da wir sie jetzt öfter mit in den Aufenthaltsraum nehmen, gewöhnt sie sich sicher auch daran.

Aus ihrem bisherigen Leben ist bekannt, dass sie sehr verschmust ist, freundlich zu den Menschen, die sie kennt, was wir nur bestätigen können. Sie kommt mit Kindern gut zurecht und mit kleinen Hunden bzw. Rüden. Bei Hündinnen ist sie schon mal wählerisch. Sie kann gut allein bleiben und bellt nicht unnötig. Außerdem geht sie ganz prima an der Leine und auch der Rückruf soll ganz gut funktionieren, sobald eine entsprechende Bindung vorhanden ist.

Murmel braucht schon recht viel Bewegung, dazu wären Kopf- und Sucharbeit sehr willkommen, da sie die Nase sowieso viel am Boden hat. Überhaupt lernt sie recht schnell und so wären hier Menschen nötig, die einfühlsam sind, die ihr genügend Zeit geben (wie man sieht, gar nicht mal soviel) und die ihr vor allem Sicherheit geben, denn sie ist in fremden Situationen doch recht unsicher, aber bereit, sich auf ihren Menschen einzulassen und geführt zu werden. Ach ja, ganz wichtig, laute Geräusche und allgemein Krach stressen sie sehr, es sollte also in ihrem neuen Zuhause eher ruhig zugehen.

Mittlerweile hat Murmel gemerkt, dass man auch Männern trauen kann. Sie ist vorsichtig, aber bleibt recht entspannt.

Mimmi (eingestellt 6. 01. 2014)

Rasse: Schäferhund-Mix

Geschlecht: Hündin, kastriert

Alter: folgt

Schulterhöhe: ca. 50 cm

Mimmi ist eine hübsche, ausgeglichene und ruhige Hündin, die im Umgang mit anderen Hunden recht souverän ist. Sie ist lieb und verschmust und braucht nur wenig Zeit, bis sie vorsichtig herankommt und Kontakt aufnimmt, wenn man ihr fremd ist. Sie ist wunderbar leinenführig ebenso wie Cooper, man kann prima beide zusammen ausführen. Auch bei Hundebegegnungen an der Leine hat man keine Schwierigkeiten.

Sie hat kaum Jagdtrieb, fährt gut im Auto mit, kennt Grundkommandos und kann einige Zeit gut allein bleiben. Es wäre schon nötig, dass sie genügend Auslauf bekommt, man also ausreichend Zeit aufbringen kann auch für gelegentliche Fellpflege. Insgesamt ein sehr unkomplizierter Hund. Allerdings würden wir sie sehr gerne zusammen mit Cooper vermitteln, da sie ein Leben lang zusammen waren.

Cooper (eingestellt 6. 01. 2014)

Rasse: Schäferhund-Mix

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 2008

Schulterhöhe: ca. 50 cm

Cooper ist ebenfalls ein sehr ruhiger Vertreter, der lieber nicht gern auffallen möchte. Er braucht wesentlich länger Zeit, um mit einem Fremden Kontakt aufzunehmen als seine Kumpeline Mimmi, mit der er immer zusammen war. An ihr orientiert er sich denn auch sehr stark. Ohne sie wirkt er recht hilflos und unsicher. Genau aus diesem Grund findet es er gar nicht gut, wenn selbstbewußte und aufdringliche Hunde einfach auf ihn zukommen. Er akzeptiert aber sofort, wenn man ihn abschottet und nimmt den Schutz dankbar an. Hebt man versehentlich rasch die Hand oder die Leine gerät über seinen Kopf, dann duckt er sich weg und er gibt sich auch eher unterwürfig. Dies muss nicht auf eine Mißhandlung hindeuten, es entspricht vielleicht auch einfach seinem ängstlichen Charakter. Im Umgang mit Cooper sind einfühlsame Menschen nötig, die ihn über Lob und Futter motivieren und bei denen er sich sicher fühlt. Dann wäre er auch allein zu vermitteln, aber wir würden viel lieber beide gemeinsam in ein neues Zuhause geben.

Ansonsten ist Cooper keinesfalls schwierig, er wird bestimmt eine gute Bindung aufbauen. Grundkommandos kennt er, man kann sie aber draußen kaum abrufen, wenn er zuviel Stress hat. Er ist leichtführig und nimmt auch Blickkontakt auf, man muss sich nur etwas mehr Mühe geben. Der Rüde ist sehr lieb, hat kaum Jagdtrieb, kennt das Autofahren und braucht nicht allzuviel Fellpflege. Das Alleinbleiben ist kein Problem, wenn Mimmi dabei ist, ggf. vielleicht auch ein anderer Hund. Als Einzelhund dürfte er allerdings anfangs Schwierigkeiten haben, jedenfalls sollte man hier ausreichend Trainingszeit einkalkulieren. Ebenso natürlich für seine Auslastung.

 Calvin (eingestellt 9. 02. 2014)

Rasse: Bracken-Mix

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 3. 2012

Schulterhöhe: ca. 45 cm

Calvin ist ein sehr freundlicher und menschenbezogener Hund, der sofort ohne Vorbehalte auf alle Menschen zugeht. Dass er noch keine Erziehung hatte, merkt man sehr schnell, er zieht nämlich ganz ordentlich an der Leine, dabei die Nase immer am Boden. Zudem kommt er nicht so leicht zur Ruhe, was auch ein Ausdruck seiner Unsicherheit ist. Man muss ihn also sehr konsequent und mit viel Gelassenheit führen und das ist gar nicht so einfach. Aber er wird sicher schnell eine gute Bindung aufbauen und darüber kann man ihm dann alles leichter beibringen, zumal wenn man Leckerlis zur Hilfe nimmt. Damit kann man seine Aufmerksamkeit gut bekommen.

Calvin wird recht viel Auslauf brauchen. Damit allein ist es aber nicht getan, er braucht als Jagdhund auch Nasenarbeit um glücklich und zufrieden zu sein. Das bedeutet, dass man schon einige Zeit für den Hund aufbringen muss. Mit anderen Hunden versteht er sich ganz gut, allerdings kann er etwas aufdringlich sein, was nicht jeder Hund toleriert. Auch eine Familie, in der es nicht hektisch zugeht, wäre für Calvin denkbar. Streicheleinheiten mag er jedenfalls sehr. Ob er sich für Katzen interessiert, wissen wir nicht.

Es wäre schön, wenn sich ein Pate fände, der regelmäßig mit Calvin die Hundeschule besuchen würde.

 Penny (eingestellt 18. 2. 2014)

Rasse: Terrier-Mischling

Geschlecht: Hündin

Alter: geb. 03/13

Schulterhöhe: ca. 35 cm

Penny ist eine ganz liebe und verschmuste Hündin, wenn sie jemanden erst einmal kennt. Doch irgendwann in ihrem Leben muss sie gelernt habe, dass man Fremden besser erst einmal nicht traut. Wenn ein ihr Unbekannter also auf sie zugeht, sich womöglich noch vornüber beugt und sie aus Sicht des Hundes anstarrt, egal wie gut es gemeint ist, dann glaubt sie, angreifen zu müssen. Läßt man ihr aber Zeit und zwingt sie nicht in solche Situationen, dann nimmt sie Schutz dankbar an. Da Penny sehr aufgeweckt ist, wird ihre Unsicherheit bei geeignetem Training besser werden. Auch im häuslichen Umfeld muss man damit umgehen können und sie beispielsweise erst einmal bei Besuchern an die Leine nehmen. Doch, wie gesagt, das ist trainierbar.

Die hübsche Hündin läuft prima an der Leine und beherrscht schon Grundkommandos. Das andere Ende der Leine wird anfangs vorsichtig beäugt, dann nimmt sie aber gerne Futter an und sucht auch Blick- und Körperkontakt. Allen Hunden gegenüber ist sie sehr aufgeschlossen, sie spielt gern und ausgelassen, wobei Kontakte an der Leine ungünstig sind, was aber wohl eher an dem dazugehörigen Menschen liegt. In der Hundeschule gibt sie sich sehr eifrig und das Suchen macht ihr Spaß. Penny wird natürlich ihren Auslauf brauchen, aber Kopfarbeit sollte nicht fehlen. Vielleicht hilft ihr auch ein sicherer Ersthund, damit der tolle Hund so ganz zum Vorschein kommt, der sie ist.

Rudi (eingestellt 16. 3. 2014)

Rasse: Terrier- Mix

Geschlecht: Rüde

Alter: geb. 3. 2013

Schulterhöhe: ca. 40 cm

Rudi ist ein Hund, der sich am liebsten hinter seinen Menschen aufhält um nicht aufzufallen. Zumindest augenblicklich ist er recht unsicher und darauf muss man Rücksicht nehmen. Damit das aber nicht so bleibt, muss man sicher gezielt mit ihm trainieren und vor allem Selbstsicherheit an den Tag legen, was er dankbar annimmt. Er lebte bisher mit einem Kind und einem älteren Hund, mit dem er dann Auseinandersetzungen hatte, in einer Familie. Man entschloß sich, Rudi wegen der größeren Vermittlungschancen abzugeben. Bei uns hat er nun einen Rüden als Zwingergenossen dabei und er zeigt sich bisher auch mit allen anderen Hunden verträglich.So langsam wird er auch neugieriger, ruhig und zurückhaltend bleibt er trotzdem.

Anfangs muss man sich etwas Mühe geben, damit man seine Aufmerksamkeit bekommt. Doch wenn Leckerlis ins Spiel kommen, dann dauert es nicht lange und er kann sich wunderbar konzentrieren, wenn auch zunächst nur kurz. Das bedeutet also, dass man gut mit ihm arbeiten kann, was ihm auch sichtlich Spaß macht. Das ist wichtig, da noch etwas Grunderziehung nötig ist. Suchspiele macht er begeistert mit. Rudi sollte genügend Auslauf, aber auch geistige Beschäftigung bekommen, die so ganz nebenbei sein Selbstbewußtsein stärken werden. Er könnte  durchaus wieder in eine Familie, in der es aber eher ruhig zugeht, Kinder sollten besser schon älter sein.

Lasko (eingestellt 23.3. 2014)

Rasse: Appenzeller

Geschlecht: Rüde

Alter: geb. 9. 2009

Schulterhöhe: ca. 50 cm

Lasko war bisher immer mit einer Hündin zusammen, die aber nun schon länger vermittelt ist. Er ist daher ein Hund, der sicher gerne wieder mit einer Hündin zusammen wäre. Andererseits sind Appenzeller Hunde, sie sich gerne und intensiv auf ihre Besitzer einstellen. Zu den Anfängerhunden gehören sie allerdings nicht. Lasko zeigt nämlich in Bezug auf seinen Menschen u.U. Schutztrieb. Daher braucht er jemanden, der ihm zeigt, dass er alles selbst regeln kann. Wir haben bei der Gelegenheit auch gemerkt, dass er sich sehr gut zurück nimmt, wenn man dies einfordert. Dabei ist keine Härte nötig, damit würde man nur das Gegenteil erreichen. Denn Lasko kann, ebenfalls rassetypisch, recht stur ein. Andererseits ist er recht verschmust und auch noch verspielt. Ein wenig Hundeschule wäre angebracht, damit man den Hund in verschiedenen Situationen besser kennen lernt, Grundgehorsam ist aber schon vorhanden. Dennoch kann er recht kräftig an der Leine ziehen, womit man erst einmal umgehen können muss.

Lasko ist sehr lauffreudig und muss ausgelastet werden, damit er sich dann ruhig und zufrieden auf seinen Platz legt und so auch mehrere Stunden allein bleiben kann. Jagdtrieb hat er nicht, würde aber z. Bsp. Rinder hüten. Zur Beschäftigung kann man ihn auch apportieren lassen, das hat er gelernt. Er hat leider kaum andere Hunde kennen gelernt, er würde da einfach Zeit benötigen. Kinder sollten nicht in seinem näheren Umfeld leben oder aber beide, Kind und Hund, müßten behutsam aneinander gewöhnt werden, da er schlechte Erfahrungen gemacht hat. Lasko ist zudem auch im Haus wachsam.

Lasko hat eine Patin, vielen Dank!

Merino (vermittelt; eingestellt 23.3. 2014)

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. März 2013

Schulterhöhe: ca. 40 cm

Schon wenn man Merino anleinen will, beginnt er sehr aufgeregt und hektisch hochzusteigen und springt umher. Das geht draußen so weiter, wobei er dann auch entsprechend zieht und entgegen kommende Hunde werden erst einmal grundsätzlich angeknurrt und angebellt. Und all das nur, weil Merino eigentlich sehr unsicher ist. Der Mensch, der ihn an die Leine nimmt, darf sich davon nicht beirren lassen, muss ruhig und bestimmt bleiben und die anfangs kurzen Momente der Ruhe beloben. Dann kommt die andere Seite in Merino zum Vorschein, er kann an lockerer Leine sehr gut folgen, orientiert sich mehr und mehr am Menschen und genießt auch Streicheleinheiten und Zuwendung. Trotz allem Anschein ist er kein Rabauke, er weiß nur nicht, wie er es anders und besser machen könnte. Das ist die Erziehung, die er noch braucht, Strenge ist dafür gar nicht nötig. Der Stresspegel wird bei dem Rüden dann auch merklich sinken, er wird ruhiger werden.

Er ist sehr verschmust, Futter nimmt er ganz vorsichtig und zart, nicht fordernd. Dennoch wäre er nicht unbedingt in einer Familie mit Kindern gut aufgehoben, sondern in einer eher reizlosen, ruhigen Umgebung, von der aus er mit seinen Leuten alles Neue in Ruhe und dosiert kennen lernen kann. Diese müssen auch bereit sein, mit ihm an seinem Verhalten  zu arbeiten, was wir unterstützen würden. Dazu wird ein gutes Pensum an körperlicher Auslastung brauchen ohne dies zu übertreiben, Konzentrationsübungen und Nasenarbeit sind ebenfalls hilfreich. Wer sich dieser Aufgabe stellen möchte, der wird einen ganz wunderbaren und anhänglichen Hundepartner bekommen, das haben wir bei vergleichbaren Hundetypen früher schon oft erlebt.

Ein Pate, der bei uns regelmäßig mit Merino trainiert, wäre sehr wertvoll.

 Blanka (eingestellt 2. 04. 2014)

Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin, kastriert?

Alter: geb. 4. 2010

Schulterhöhe: ca. 40 cm

Blanka hat erst einmal Zeit gebraucht, um anzukommen und Vertrauen zu fassen. Mittlerweile freut sie sich, wenn ihr bekannte Personen den Zwinger betreten, läßt sich gut anleinen und gerne kraulen. Doch draußen sieht man ihr sofort ihre große Unsicherheit wieder an, sie kennt entweder wenig oder hat schlechte Erfahrungen gemacht. Sie gehört zu den Hunden, die schon durch ein Geräusch in Panik geraten können und sich dann aus dem Halsband ziehen. Deshalb muss man im Moment noch große Vorsicht walten lassen und sehr ruhig mit ihr umgehen.

Zum Glück ist sie aber sehr interessiert am Menschen, die sanfte Hündin sucht auch die Nähe und Geborgenheit. So ist es nur ein Frage der Zeit, bis sie durch geeignete Maßnahmen wieder an Selbstvertrauen und Sicherheit gewinnt. Dazu sollte man selbst recht bestimmt auftreten, sonst würde man ihr Verhalten noch fördern. Wenn man ihr enge Grenzen setzt, wird sie sich daran gut orientieren können, das wäre auch hilfreich. Handfütterung etc. würde die Bindung fördern, ein souveräner Ersthund ist ihr bestimmt auch willkommen. Blanka ist allenfalls für eine ruhige Familie mit größeren Kindern geeignet, mit Katzen kommt sie klar, ebenso mit anderen Hunden. Allzu stürmische Begegnungen sollte man aber abblocken.

 

 

 

 Leykos (eingestellt 30. 04. 2014)

Rasse: Malinois- Mix

Geschlecht: Rüde

Alter: geb. Oktober 2013

Schulterhöhe: momentan: ca. 50 cm

Leykos wird ein stattlicher Rüde werden, der ordentlich Kraft entwickeln kann. Die gilt es zu bändigen und zwar durch eine sehr sorgfältige Erziehung. Noch springt er beispielsweise Menschen an und solche Unarten sollten konsequent unterbunden werden. Konsequenz ist hier mehr als sonst ein ganz wichtiges Stichwort, dazu muss man Zeit aufwenden, Härte ist nicht notwendig, sondern würde eher schaden, da er sehr sensibel ist und schnell lernt. Leykos wird man nicht mal eben so mit links erziehen, daher sollten es auch hundeerfahrene Menschen sein, die sich für ihn interessieren. Wenn er den führenden Menschen ernst nimmt, dann kann er schon recht gut an der Leine gehen und ist auch bereit, sich unterzuordnen. Natürlich wird er ab und an die Grenzen testen wollen, das tun Hunde in seinem Alter normalerweise. Doch diese sollte man zu Beginn sehr eng setzen, damit Leykos ein netter Hund wird, der sich zu benehmen weiß und überall gern gesehen ist.

Da er so stürmisch ist, wäre er für eine Familie mit Kindern eher nicht geeignet, an einen anderen Hund kann man ihn gewöhnen. Er ist ja auch noch verspielt und  tobt gern herum. Neben der Zeit für die Erziehungsarbeit muss man für Leykos viel Zeit einkalkulieren, um ihn richtig auszulasten. Dazu gehört neben Bewegung auch Kopfarbeit. Er zeigt schon jetzt, dass er Hundesportarten wie Agility oder Obedience gern mitmachen würde. Seine Menschen sollten also auf jeden Fall sportlich sein. Er neigt nicht dazu, im Haus etwas zu zerstören, dafür ist er noch nicht ganz stubenrein. Allerdings wird er wachsam sein und auf Haus und Menschen aufpassen wollen (was man auch hört), da bringt er eine natürliche Schärfe mit. Die darf auf gar keinen Fall noch gefördert werden, sondern man muss ihm früh klar machen, dass man selber alles im Griff hat.

Wer das alles beherzigt, der wird einen sehr anhänglichen und angenehmen Freund für langes Hundeleben haben.

Leykos hat Paten, vielen Dank!

Katja (eingestellt 6. 05. 2014)

Rasse: Schäferhund-Mix

Geschlecht: Hündin

Alter: geb. 4. 05. 2011

Schulterhöhe: ca.45 cm

Katja ist sehr lieb und freundlich, sie kommt sofort auf jedermann zu und läßt sich gern kraulen. Dabei kann sie im Zwinger sogar auf eine nette Art etwas aufdringlich werden. Aber wehe, wenn es raus geht. Da läuft sie zunächst ganz gut mit, aber die Hinterläufe sind eingeknickt und die Rute eingezogen. Sie traut ihrer Umwelt gar nicht. Manchmal sucht sie eng die Nähe zum Menschen, dann wieder zieht sie weg zur Seite oder nach vorn. Sie versucht alles im Blick zu behalten und man merkt ihr deutlich den Stress an. Ganz besonders Autos machen ihr Angst. Und da sie unberechenbar in Panik geraten kann, muss sie sehr sicher mit einem Halsband und/oder Geschirr geführt werden, damit sie sich nicht herauswinden kann. Für Katja ist es ganz wichtig, dass man sie wirklich recht nah bei sich behält, dann gelingt es auch, dass sie anfangs nur kurz, dann aber immer öfter und länger Blickkontakt aufnimmt. So bekommt man allmählich ihre Aufmerksamkeit und sie wird ruhiger. Menschen mit Geduld sind hier gefragt, die Lust haben, ihr das unbeschwerte Hundeleben zu zeigen.

Da sie so unsicher ist, wäre sie eher nicht für eine Familie mit kleinen Kindern geeignet, sondern ein ruhiger Haushalt würde ihr guttun. Ansonsten ist Katja im Umgang sehr unkompliziert. Fellpflege ist sicher ein Thema, zumal sie in Stresssituationen viele Haare verliert. Man sieht, dass sie vorn die Pfoten ziemlich durchdrückt. Wahrscheinlich ist sie nicht viel Bewegung gewöhnt und sie hat noch zu wenig Muskulatur. Das sollte langsam aufgebaut werden, denn über Bewegung oder Kopfarbeit wird man ihr Selbstbewußtsein fördern. Es wäre auch schön, wenn wir einen Paten hätten, der mit ihr gezielt unter Anleitung trainieren kann.

 

 

 Jason (eingestellt 18. 05. 2014)

Rasse: Rafeiro-Mischling

Geschlecht: Rüde, nicht kastriert

Alter: geb. 1. 2014

Schulterhöhe: momentan: ca. 45. cm, zu erwarten mind. 60 cm

Jason ist natürlich ein Hund, der sofort alle Blicke auf sich zieht. Aber man sieht auch, dass da ein ganz Großer heran wächst, man muss nur einen Blick auf die Pfoten werfen. Und das zusammen mit der Rassenzugehörigkeit verlangt nach einem Menschen mit viel Verantwortungsbewußtsein und Führungsstärke. Ein Rafeiro ist ein Hund, der auf große Herden aufpassen soll und daher auf eine gewisse Eigenständigkeit zurückgreifen muss. Jason wird daher auch gut auf seine Leute und deren Hab und Gut aufpassen, er braucht aber auch eine enge Beziehung zu seinem Menschen, dem er unbedingt gehorsam sein muss. Dafür wird man einen ruhigen Hund mit einer hohen Reizschwelle bekommen, wenn er seine Bewegung und Beschäftigung bekommt. Man sollte also auf eine sorgfältige Erziehung Wert legen und muss absolut konsequent sein.

Jason ist noch recht stürmisch und würde jetzt schon kleinere Kinder einfach umwerfen. Ansonsten kann man ihn sich gut als Familienhund vorstellen, der sicher auch Katzen noch zu akzeptieren lernt. Momentan darf man ihn körperlich noch nicht überfordern, dass wäre für seine Gelenke nicht gut, auch Treppen sollte er nicht allzu oft laufen müssen. Welpenschule ist allerdings ab sofort ein Muss, denn er sollte möglichst viele Hunderassen kennen lernen können.

 Falko (eingestellt 18. 05. 2014)

Rasse: Labrador-Border Collie- Mischling

Geschlecht: Rüde, nicht kastriert

Alter: geb. 11. 2013

Schulterhöhe: momentan: ca. 50 cm, zu erwarten, mind. 60 cm

Falko ist sehr temperamentvoll und noch recht unerzogen, auch, wenn er Grundkommandos schon kennt. Aber er ist auch sehr neugierig und aufmerksam und er beginnt wunderbar mitzuarbeiten, wenn man sich richtig mit ihm beschäftigt. Anderen Hunden gegenüber ist er freundlich bis neutral, an der Leine stellt er schon mal die Nackenharre etwas auf, aber nur, wenn er direkt einem anderen Jungrüden gegenüber steht, der vielleicht auch mal Kräfte messen würde. Dazu ist er natürlich noch sehr verspielt und Leckerchen findet er toll.

Aufgrund der noch zu erwartenden Körpergröße und des Gewichtes muss unbedingt mit ihm gearbeitet werden. Grenzen müssen konsequent gesetzt und eingehalten werden, damit der nette Familienhund zum Vorschein kommt, der er ist. Kleine Kinder würde er sicher umwerfen, noch springt er überhaupt recht respektlos Menschen an und das ist jetzt schon nicht angenehm.  Die Besitzer sollten möglichst hundeerfahren sein oder bereit, einige Trainingsstunden zu nutzen. An Katzen könnte man ihn möglicherweise auch noch gewöhnen. Er wird recht viel Bewegung brauchen und der Border Collie in ihm sollte auch über Kopfarbeit ausgelastet werden. Wie ausgeprägt hier ein Hütetrieb ist, ist bei uns noch nicht erkennbar. Auf jeden Fall muss man damit rechnen, dass er auch eine gewisse Eigenständigkeit an den Tag legen wird. 

Falko muss auch sonst noch viel lernen, beispielsweise muss das Alleinbleibenkönnen sorgfältig aufgebaut werden, ein netter Ersthund könnte da hilfreich sein.

May (eingestellt 18. 05. 2014)

Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin, kastriert

Alter: geb. Mai 2013

Schulterhöhe: ca. 40 cm

Die liebenswerte Maus wird sicher anhänglich werden, da sie sehr am Menschen interessiert ist. Dazu ist sie verschmust und freut sich über jede Zuwendung sehr. Anfangs ist sie recht hektisch, da sie unsicher ist, und sie kommt schwer zur Ruhe. Das wird sich aber schnell ändern, wenn sie weiß, wo sie hingehört. Sie kennt noch nicht viel, doch da sie neugierig ist, wird sie mit ihrem Menschen bestimmt gern alles lernen, was nötig ist.

May kommt eigentlich gut mit anderen Hunden, auch Hündinnen aus, doch sie wurde dort, wo sie bisher lebte, zum Mobbingopfer. Und schließlich würde sie übel gebissen, die Spuren trägt sie noch im Gesicht, und sie werden wohl immer sichtbar bleiben. Daher wäre es wichtig, dass man auf May aufpaßt im Umgang mit anderen Hunden und allzu aufdringliche Artgenosse lieber auf Distanz hält. Zum Glück ist sie dennoch aufgeschlossen, aber ihre Unsicherheit mag auch auf diesen Vorfall zurückzuführen sein.

 

Soweit wir es bis jetzt sehen, hat May mit Kindern keine Probleme, wie sie auf Katzen reagiert, müßte man ggf. testen. Da sie noch jung ist, könnte es gut sein, dass man sie noch daran gewöhnt. May ist sehr aktiv und wird relativ viel körperliche Auslastung brauchen, als kluges Köpfchen sollte sie auch geistige Beschäftigung haben. Das würde auch ihr Selbstbewußtsein stärken.

Wichtig wäre noch, dass sie ihre Aufregung jedem lautstark mitteilt, sie wird auch in ihrem neuen Zuhause sicher melden. Für ein Mehrfamilienhaus wäre sie also eher nicht geeignet.

 

 

Timot (eingestellt 18. 05. 2014)

Rasse: Schäferhund-Mix

Geschlecht: Rüde

Alter: geb. 2012

Schulterhöhe: ca. 55 cm

Timot ist ein toller Typ und das weiß er auch. Ihm gehört die ganze Welt, denkt er. Und so benimmt er sich auch, ziemlich ungehobelt. Allerhöchste Zeit, dass er den Hundeknigge kennen lernt. Aber das ist bei Timot gar nicht so schwer, man braucht nur, wie immer, Konsequenz. Und wenn er dann etwas gut gemacht hat, dann kann man ihn auch ordentlich durchknuddeln, das liebt er. Aber bis dahin ist er doch bisweilen anstrengend. Erst wird man angesprungen, dann zieht er. Er ist aber ziemlich verdutzt, wenn man dem nicht nachgibt und dann beginnt er, Blickkontakt aufzunehmen. Hat man das geschafft, dann kann man mit ihm arbeiten, wobei er an Leckerlis gar nicht so interessiert ist.

Anderen Hunden gegenüber ist er freundlich interessiert, mit Hündinnen versteht er sich auf jeden Fall. Menschen mag er, sie sind aus seiner Sicht vor allem zum Kraulen und Anspringen da (s.o.), deshalb ist er für Familien mit kleinen Kindern momentan nicht geeignet. Katzen schaut er sich interessiert an, macht aber keine Anstalten diese zu jagen. Auch sonst ist von sonderlichem Jagdtrieb bis jetzt nicht viel zu merken. Wer sich für Timot interessiert, muss viele Trainingseinheiten einkalkulieren, denn er ist schon ein Powerpaket, das es zu führen gilt. Auch später wird er Zeit brauchen, um richtig ausgelastet zu sein. Im Haus dürfte er eher ein ruhiger Hund werden, der aber möglicherweise Schutztrieb entwickelt. Timot benötigt regelmäßige Fellpflege.

Timot hat einen Paten, vielen Dank!

Missy (eingestellt 18. 05. 2014)

Rasse: Schäferhund-Mix

Geschlecht: Hündin, kastriert

Alter: geb. 4. 2012

Schulterhöhe: ca. 50 cm

Missy ist noch etwas scheu, der Schwanz oft fast nicht sichtbar. Doch man hat den Eindruck, sie würde so gerne mitmachen. Und tatsächlich taut sie auch allmählich auf. Immerhin konnten wir ja nun draußen diese Bilder machen. Sie ist eine ganz liebe Maus, die ein bißchen den Beschützerinstinkt in den Menschen weckt. Das ist auch ganz in Ordnung, nur darf es nicht dazu führen, dass man alles meidet, was sie stresst. Und das ist Vieles. Man muss sie behutsam, aber kontinuierlich nun an alles gewöhnen, sie wird merken, dass ihr nichts geschieht und man Menschen trauen kann. Und dann wird Missy sicher eines Tages der fröhliche und unbeschwerte Hund sein, der jetzt noch in ihr schlummert.

Sie ist in allem vorsichtig, so auch bei der Futterannahme. Ob sie Futter annimmt, ist ein guter Stressindikator. Ihre Menschen sollten Verständnis für sie haben und eine gute Portion Geduld mitbringen. Sie wird es mit besonderer Anhänglichkeit vergelten, wobei sie trotzdem natürlich auch das Alleinbleiben lernen muss. Kleine Kinder in ihrer Familie wären vielleicht nicht geeignet, es sei denn, Missy hätte immer die Möglichkeit, sich zurückzuziehen.

Vermutlich hat Missy auch nichts gegen andere Hunde und Katzen einzuwenden, eine angemessene Gewöhnungszeit vorausgesetzt. Sie sollte genügend Auslauf bekommen und auch gezielte Übungen, die ihr Selbstbewußtsein fördern.

Missy hat einen Paten, vielen Dank!

 

 

 

 

 

 

Rolf (eingestellt 18. 05. 2014)

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Alter: geb. 1. 2014

Schulterhöhe: momentan ca. 35 cm

Rolf ist noch ein richtiges Baby, er kennt nicht viel und ist in fremden Situation oder Menschen, die er nicht kennt, zurückhaltend. Andererseits kann er sehr verspielt und richtig albern sein, dann zieht er auch ordentlich an der Leine. Aber er schenkt einem schnell seine Aufmerksamkeit und nimmt auch die Leckerchen meistens sehr vorsichtig. Man kann prima mit ihm arbeiten und dann ist auch schon Leinenführigkeit erkennbar. Natürlich braucht er noch jede Menge Erziehung, z. Bsp. dürfte er noch nicht stubenrein sein, das Auto wird ihm auch Unbehagen bereiten u.v.m. Aber so einem jungen Hund ist das ja nicht anders zu erwarten. Man sollte ihn einerseits nicht überfordern, da recht sensibel ist, andererseits muss er seine Grenzen kennen lernen.

Rolf ist ein unkomplizierter Hund, der anfangs Arbeit machen wird, aber sicher schnell lernt. Er dürfte noch gut an Katzen zu gewöhnen sein, Kinder sollten etwas größer und vernünftig sein, denn ein Spielzeug ist er natürlich nicht.

Jack (darf bald in sein neues Zuhause; eingestellt 18. 05. 2014)

Rasse: Border Collie-Münsterländer-Mix

Geschlecht:Rüde, kastriert

Alter: geb. 1. 10. 2008

Schulterhöhe: ca. 50 cm

Jack war anfangs ziemlich durcheinander und es dauerte, bis er jemanden an sich heran ließ. Doch dass er sich so positiv entwickeln würde, das hat uns denn doch überrascht. Er zeigt nichts mehr von seinen anfänglichen Unsicherheiten, ist ein absolut verschmuster, lieber Kerl, der auf dem Hundeplatz sehr konzentriert arbeitet und sogar bald prüfungsreif ist. Auch gegenüber anderen Hunden ist er inzwischen recht souverän. Kurzum, Jack zeigt sich als Traumhund.

Allerdings steht und fällt dies mit dem anderen Ende der Leine. Er braucht einen Menschen, dem er vertraut und auch zutraut, dass er alle Entscheidungen sicher treffen kann, der ihn also hundertprozentig führt. Sonst könnten alte Verhaltensmuster wach werden und dazu gehört auch ein gewisser Schutztrieb.

Mit anderen Hunden kommt er im Freilauf gut aus, an der Leine könnte er schon mal reagieren, wenn er sein Gegenüber nicht einschätzen kann, aber das ist wiederum eine Sache der Führung und zeigt sich hier immer weniger. Kleine Kinder sollten eher nicht in seinem Zuhause sein, wir wissen nicht, ob er schlechte Erfahrungen gemacht hat, an die er sich erinnern könnte. Er kann auch gut allein bleiben, aber man muss wissen, dass er mehrere Stunden Auslastung, insbesondere auch Kopfarbeit, braucht. Im Auto kann er gut mitfahren.

Fellpflege muss regelmäßig betrieben werden.

Jack hat einen Paten, vielen Dank!

 

Diva (eingestellt 08.06.14)

Rasse: Mischling

Geschlecht: weiblich, kastriert

Alter: geb. 2013

Schulterhöhe: ca. 55 cm

Diva, der Name ist hier Programm. Die Hündin ist bildschön und ein echter Hingucker. Sie ist zudem meist sehr souverän, so auch im Umgang mit Hunden. Es bedarf nur etwas Zeit zum Kennenlernen. Sie würde Konflikte von sich aus meiden, muss aber in ihrer Vergangenheit auch gelernt haben, sich notfalls zu verteidigen. Vielleicht rühren daher die wenigen Narben. Katzen mag sie allerdings offensichtlich nicht.

Wenn man mit Diva gassigeht, zieht sie anfangs ordentlich an der Leine, hier ist unbedingt gezieltes Training nötig. Andererseits lässt sie sich mit Leckerlis motivieren. Ansonsten macht sie ihr Ding und ist recht selbständig, es ist nicht einfach, ihre Aufmerksamkeit zu bekommen. Man müßte daher vor allem erst einmal Bindungsarbeit leisten und das wird Zeit brauchen. Erst, wenn sie ihrem Menschen zutraut, dass er Dinge für sie regeln kann, dann wird sie ihm bedingungslos folgen. Sie hat gelernt, wie man es macht, wenn man etwas haben will. Und so kommt sie von sich aus öfter heran und beginnt zu schmusen. Denn das gefällt ihr schon sehr.

Diva braucht sicher viel Bewegung, sie ist ein richtiges Powerpaket. Dazu wäre Sucharbeit wichtig, da die Nase sowieso viel am Boden ist und dies konzentrations- und bindungsfördernd wäre. Was sie sonst noch kann oder nicht oder wie sie mit Kindern umgeht, wissen wir nicht genau, Futter nimmt sie aber recht sanft. Man sollte für die Erziehung Zeit einplanen ebenso wie für die regelmäßige Fellpflege.

Paula (eingestellt 12.06.2014)

Rasse: Mischling

Geschlecht: weiblich

Alter: geb. 03/12

Schulterhöhe: ca. 35 cm

Paula ist eine sehr menschenbezogene Hündin, die einerseits zwar sehr neugierig ist, andererseits aber auch vorsichtig und bei Unsicherheit gerne den Schutz bei ihren Menschen sucht. Interessenten sollten ihr in solchen Situationen Sicherheit vermitteln können. Paula muss noch vieles lernen, aber sie ist eine pfiffige kleine Maus und begreift sehr schnell, was man von ihr will. Vor allem, wenn sie dabei mit einem Leckerchen belohnt wird. Sie benötigt viel Auslauf, möchte aber auch geistig beschäftigt werden. Sicherlich hätte Paula auch viel Spaß an Agility oder anderen Aktivitäten und für etwas größere Kinder in der Familie wird sie ein idealer Spielpartner sein. Paula braucht natürlich auch ihre Ruhephasen und ist sehr verschmust. Für eine liebevolle Erziehung wird sie dankbar sein, dennoch sollte diese auch mit einer gewissen Konsequenz erfolgen, damit Paula nicht irgendwann selbst das Zepter in die Pfote nimmt. Sie verträgt sich mit anderen  Hunden, ist aber durchaus bereit ihre Ressourcen (z.B. Leckerchen) zu  verteidigen.

Übrigens kann die Süße einsA klettern, da muss man schon aufpassen.

Hanna (eingestellt 12.06.2014)

Rasse: Mischling

Geschlecht: weiblich, kastriert

Alter: geb. 2011

Schulterhöhe: ca. 40 cm

Hanna ist erst einmal vorsichtig, nimmt aber relativ schnell Kontakt auf. Wenn sie merkt, dass man es gut mit ihr meint, kann sie sich überschwänglich freuen und  gar nicht genug von den Streicheleinheiten bekommen. Dabei drängt sie sich dann auch gerne in den Vordergrund. Sie ist eine freundliche, liebe Hündin, würde in eine Familie passen und versteht sich auch gut mit anderen Hunden. Allerdings hat sie noch nicht viel kennengelernt und sollte nun gemeinsam mit ihren Menschen die Welt erkunden dürfen.

Der Besuch einer Hundeschule würde ihr bestimmt gefallen. Auch sonst wird Hanna eine vernünftige Auslastung durch Bewegung und vielleicht Kopfarbeit benötigen. Regelmäßige Fellpflege ist wichtig, da dieses sonst dazu neigt, zu verfilzen.

 Laika (vermittelt, eingestellt 13.06.2014)

Rasse: Mischling

Geschlecht: weiblich, kastriert

Alter: geb. 2013

Schulterhöhe:

Laika ist eine ganz liebe Hündin, die aber noch ein paar Tage braucht, um mit der Situation im Tierheim zurecht zu kommen. Man merkt aber, dass sie eigentlich auch Kontakt sucht, sich aber einfach noch nicht so richtig traut. Interessenten müssen erst einmal ihr Zutrauen bekommen, um ihr danach vorsichtig alles zu zeigen.  Ein sicherer Ersthund, von dem sie sich einiges abschauen könnte, würde ihr sicherlich gut tun.

Laika hat eine Patin, vielen Dank!!

 

Gucci (vermittelt, eingestellt 13.06.2014)

Rasse: Mischling

Geschlecht: weiblich, kastriert

Alter: geb. 2013

Schulterhöhe: 45 - 50 cm

Gucci hat schon Power und wenn es nach draußen geht, dann zieht sie erstmal gern. Es dauert auch ein Weilchen, bis sie Blickkontakt aufnimmt. Am schnellsten geht das mit Hilfe von Leckerchen, später lässt sie sich aber auch zu einem Spiel auffordern. Sie braucht ein bißchen Zeit, um den Menschen kennenzulernen, sie ist aber nicht scheu und mag Streicheleinheiten. Die Nase ist ziemlich viel am Boden, aber nur ein Teil rührt von einem gewissen Jagdinstinkt her, andererseits tut sie öfter nur so, als sei sie mordsbeschäftigt.

Die liebe Maus muss noch so manches lernen, aber vor allem muss sie eine gute Bindung aufbauen. Beides kann man mit Hilfe einer guten Hundeschule sicher bald erreichen. Sie versteht sich bisher mit allen Hunden ganz gut, man merkt sogar, dass sie sich an ihrer Mitbewohnerin orientiert. Daher wäre ein selbstsicherer Ersthund nicht schlecht. Auch mit Kindern könnte sie zurecht kommen, sie nimmt Futter z. Bsp. eher vorsichtig, kann aber auch mal fordernder werden. Gucci braucht relativ viel Auslauf ebenso wie geistige Auslastung. Zudem ist Fellpflege in Form von regelmäßigem Ausbürsten nötig.

 

 

Sissy (eingestellt 13.06.2014)

Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Alter: geb. 9. 2012

Schulterhöhe: ca. 35 cm

Sissy ist zutraulich und genießt es sehr zu schmusen. Wenn es an der Leine rausgeht, ist sie aber ordentlich unsicher. Entweder legt sie sich hin und macht sich platt oder sie stürmt nach vorn, die kurze Leine behagt ihr jedenfalls noch gar nicht. An der langen Leine geht es da schon besser und dann schafft sie es auch nach einer Weile, für einige Meter „Beifuß“ zu gehen. Sie nimmt kaum Blickkontakt auf, wenn man aber stehen bleibt, kommt sie bald heran, hockt man sich hin, dann kuschelt sie sich richtig ein und wird natürlich folgerichtig auch gekrault = Ziel erreicht. Über Leckerlis ist sie nur bedingt motivierbar, was die Arbeit mit ihr ein wenig erschwert. Trotzdem hat man den Eindruck, sie lernt rasch, man muss sich eben Mühe geben. Hundeschule wäre hier hilfreich.

Die Nase ist viel am Boden, man könnte sie also gut über Suchspiele auslasten, und sie ist auch sonst recht aktiv. Sie wird wohl recht anhänglich werden, wenn man es versteht, ihre eine sichere Führung zu geben. Sie muss noch lernen, dass man sich auf seinen Menschen verlassen kann. Sie paßt schon in eine Familie, aber aufgrund dieser Unsicherheiten wären eher größere Kinder geeignet. Mit Hunden kommt sie gut zurecht, ob sie Katzen mag, müßte man testen.

 

 

 Lula (vermittelt; eingestellt 15.06.14)

Rasse: Mischling

Geschlecht: weiblich, kastriert

Alter: geb. 2012

Schulterhöhe: 40 cm

Lula ist eine liebe und freundliche Hündin, die sich anfangs bei Fremden etwas zurückhaltend zeigt. Merkt sie aber, dass alles o.k. ist, sucht sie recht schnell Kontakt und liebt es gestreichelt zu werden. Bisher hat sie noch nicht so viel kennen gelernt, deshalb muss sie noch vieles lernen. Aber Lula wird sich auf ihren Menschen verlassen und bereitwillig alles mitmachen. Lula passt in eine Familie und wäre auch als Zweithund gut geeignet.

Stella (eingestellt 15.06.14)

Rasse: Dackel-Mix 

Geschlecht: weiblich

Alter: 21.03.2012

Schulterhöhe: 35 cm

Stella besitzt eine gehörige Portion Dickkopf und zeigt anfangs wenig Interesse am Menschen, gleichzeitig ist sie aber auch sehr sensibel und unterwirft sich schnell. Man muss sich schon etwas bemühen, um ihre Aufmerksamkeit zu bekommen. Sie ist sehr neugierig und findet die Couch im Tierheim einfach toll. Stella sollte eine Hundeschule besuchen dürfen und man muss ihr klare Grenzen setzen, denn sie weiß sehr gut, wie sie ihre Menschen um die Pfote wickeln kann. Mit anderen Hunden verträgt sie sich recht gut, würde sich aber auch energisch verteidigen, wenn es darauf ankommt.

Coco (eingestellt 15.06.14)

Rasse: Mischling

Geschlecht: weiblich, kastriert

Alter: geb. 2011

Schulterhöhe: 40 cm

Coco hat in ihrem bisherigen Leben noch nicht viel kennen gelernt und dementsprechend hat sie große Ängste vor allem. Sie braucht anfangs viel Zeit, aber wenn sie merkt, dass man nichts Böses von ihr will, sucht sie auch den Kontakt. Bei Menschen, die sie kennt, zeigt sie bereits Freude, ist verspielt und möchte gestreichelt werden. Dies zeigt sie aber momentan nur im Innenbereich. Geht es nach draußen, ist sie völlig überfordert und unsicher. Sie möchte sich am liebsten irgendwo verkriechen. Coco braucht Menschen, die viel mit ihr arbeiten, sie nach und nach an alles Fremde heranführen und ihr dabei die nötige Sicherheit vermitteln. Als Erstes müssen Sie Cocos Vertrauen gewinnen, um dann mit der Leinenführigkeit zu beginnen und nach und nach alles aufzubauen. Dies erfordert viel Geduld und Zeit, aber es wird sich auf alle Fälle lohnen. Coco wird sehr dankbar dafür sein und irgendwann ein treuer Begleiter werden. Mit anderen Hunden versteht sie sich gut und momentan beginnt sie auch, sich an ihrem Zwingerkumpel zu orientieren.

 Marty (eingestellt 20. 06. 2014)

Rasse: Hütehund - Mix

Geschlecht: Hündin, kastriert

Alter: geb.9. 2011

Schulterhöhe: ca. 50 cm

Marty ist diejenige von den drei Hundemädels, die zusammen untergebracht sind, die eigentlich immer interessiert an den Zaun kommt und auch gern Leckerchen nimmt. Auch im Zwinger dauert es nicht lange und dann kommt sie heran. Sie läßt sich auch mittlerweile vorsichtig streicheln  und lernt, dass sie Vertrauen haben kann. Der nächste Schritt wird sein, sie an Halsband und Leine zu gewöhnen und dann innerhalb des Tierheims mit ihr zu laufen, bevor es dann nach draußen geht. Es liegt also noch ein weiter Weg vor uns, aber der vielversprechende Anfang ist gemacht.

Paten, die sich nach kurzer Einweisung mit der Hündin beschäftigen und sich erst einmal in den Zwinger setzen könnten, wären ungemein hilfreich.

Dunja (eingestellt 20. 06. 2014)

Rasse: Hütehund-Mix

Geschlecht: Hündin, kastriert

Alter: geb. 8. 2012

Schulterhöhe: ca. 50 cm

Dunya schaut schon ein bißchen keck in die Weltgeschichte, wie man sieht. Sie ist am Menschen interessiert, aber traut ihm erstmal nicht über den Weg. Doch Dunya kommt schon heran und holt sich Leckerchen ab. Und nach einer Weile läßt sie sich auch vorsichtig streicheln. Es wird bei der hübschen Hündin noch eine ganze Weile dauern, bis sie Vertrauen aufgebaut hat und z. Bsp. an der Leine mitgehen kann. Doch Geduld und Zeit wird hier den erhofften Erfolg bringen.

Für Dunya wäre ein Pate, der sich zunächst zu ihr setzt und sich mit ihr beschäftigt, sehr hilfreich.

 

 Paolo (eingestellt 24. 06. 2014)

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Alter: geb. 25. 03. 2013

Schulterhöhe: ca. 35 cm

Er ist sehr hibbelig und aufgeregt, wenn es nach draußen geht. Er zieht an der Leine und hat von sich aus zunächst wenig Interesse am Menschen. Dafür ist die Nase aber sehr viel am Boden und er reagiert auch auf schnelle Bewegungsreize, was bedeuten könnte, dass er einen ausgeprägteren Jagdtrieb hat. Es wäre hier nicht sinnvoll, auch wenn Paolo sehr verspielt ist, diesen mit Bällchenspielen auch noch zu fördern. Vielmehr muss durch sorgfältiges Schleppleinentraining ein richtig guter Rückruf aufgebaut werden. Mit Leckerchen ist der junge Rüde ganz gut zu motivieren, er mag es sehr, gekrault zu werden und, wie gesagt, er ist verspielt. Dabei kann er ordentlich aufdrehen, so dass es zum Spielbeißen kommt. Das ist natürlich abtrainierbar, aber insbesondere für Familien mit Kindern beachtenswert.

Die Tatsache, dass es teilweise so schwer ist, seine Aufmerksamkeit zu bekommen, könnte darauf beruhen, dass er es einfach nicht gelernt hat oder er hat mehr Stress durch Unsicherheit, als man ihm anmerkt. Dazu kommt ev. noch ein gewisses Maß an Sturheit. Auf jeden Fall lernt er das Gewünschte nicht im Handumdrehen, es wird Zeit, Konsequenz und Einfühlungsvermögen kosten, ihn richtig zu erziehen, dazu wäre Erfahrung wünschenswert. Man sollte darauf achten, dass es in seiner Umgebung eher ruhig zugeht und man selbst auch ruhig mit ihm umgeht. Konzentrationsübungen sind ebenfalls hilfreich. Mit anderen Hunden kommt er gut zurecht, Katzen dürften problematisch sein.

 Toto (eingestellt 30. 06. 2014)

Rasse: Malinois-Schäferhund

Geschlecht: Rüde

Alter: geb. März/April 2014

Schulterhöhe: momentan ca. 30 cm

Das ist Toto, noch ein Baby und natürlich zuckersüß. Aber er ist der Meinung, dass ihm die ganze Welt gehört und zeigt das auch schon deutlich. Er kann schön zur Ruhe kommen und schläft nachts schon durch, zudem meldet er sich bereits, wenn er mal raus muss. Aber wenn er dann wach ist, dann muss was unternommen werden. Er braucht viel Beschäftigung, die er sich auch sucht, wenn ihm langweilig ist. Allzu lange Spaziergänge kann man noch nicht mit ihm machen, dafür ist er noch zu jung. Aber er wird später sehr viel Bewegung brauchen. Und dazu jede Menge mentale Auslastung, denn Toto ist recht intelligent. Z. Bsp. bringt er mittlerweile seinem Pflegefrauchen seinen Napf, wenn er denkt, jetzt ist mal Essenzeit.

Er kommt gut mit anderen Hunden aus, die braucht er auch dringen, um richtig "hündisch" zu lernen. Auch Katzen und andere Mitbewohner sind kein Problem. Er sollte jetzt möglichst viel kennenlernen dürfen, damit er ein sicherer Hund wird. Bei der Erziehung wird jetzt schon deutlich, dass man absolut konsequent bleiben muss, er testet gerne aus, wo seine Grenzen sind und wird Schwäche gnadenlos ausnutzen. Es zeigt sich auch bereits der ihm angeborene Schutztrieb, Angst ist ihm fremd, angemessen vorsichtig ist er aber schon und dann wird neugierig alles untersucht.

Toto wird ein Arbeitshund werden, der Menschen braucht, die sich möglichst mit der Rasse auskennen oder aber Kenntnisse über die Erziehung und Auslastung eines solchen Hundes haben. Er wird für alles geeignet sein, was hundesportlich angeboten wird. Für einen solchen Hund muss man genügend Zeit aufbringen können.

 

 

 

 

Micky (eingestellt 2. 07. 2014)

Rasse: Jagdterrier-Dackel-Mix(?)

Geschlecht: Rüde

Alter: geb. ca. 2011 oder 12

Schulterhöhe: ca. 25 cm

Micky ist recht neugierig und im Zwinger kommt er auch sofort auf einen zu, denn er möchte gerne raus. Draußen ist es aber nicht einfach, seine Aufmerksamkeit zu bekommen, auch nicht unbedingt mit Leckerchen. Dafür ist die Nase sehr viel am Boden, was ja nicht verwunderlich ist. Man kann aber schon merken, dass er recht schnell lernt, …….wenn er will. Er hat nämlich eine gehörige Portion Dickköpfigkeit mitbekommen (s. Rasse). Wenn man Micky also erziehen will, denn davon ist nicht viel erkennbar, dann braucht man Geduld und Konsequenz. Über eine Handfütterung lässt sich sicher schneller die Bindung aufbauen, über ein Schleppleinentraining der Rückruf.

Ansonsten sind keine Probleme erkennbar. Mit anderen Hunden versteht er sich gut, er würde Konflikten lieber aus dem Weg gehen, ist aber dabei nicht unterwürfig. Obwohl er nicht ängstlich ist, zuckt er bei manchen Bewegungen, besonders, wenn man auf ihn zugeht, ziemlich zusammen. Ach ja, er mag Streicheleinheiten gern,……..wenn er will.

 Jacky (eingestellt 7. 07. 2014)

Rasse: Schäferhund-Husky-Mix

Geschlecht: Rüde

Alter: ge. 6. 01. 2008

Schulterhöhe: ca. 55 cm

Jacky mußte leider unglücklicher Umstände wegen abgegeben werden und er hat etwas Zeit gebraucht, bis er bei uns ankam. Doch mittlerweile ist er aufgetaut, freut sich, wenn man den Zwinger betritt und er läßt sich gern anleinen, wenn es raus geht. Anfangs zieht er dann natürlich an der Leine, aber das gibt sich dann. Er war es gewohnt, viel Bewegung, d.h. 3 Stunden Auslauf am Tag zu bekommen und das fehlt natürlich ein wenig. Dafür ist er gerne im Außengehege, da hat er auch alles gut im Auge.

Bei Fremden braucht Jacky schon etwas Zeit um Vertrauen aufzubauen, Leckerlis helfen da aber prima. Von Menschen, die er kennt, läßt er sich gerne kraulen. Er liebt es immer noch zu spielen und ganz besonders Schnee mag er, das wundert einen anhand seiner Rassezugehörigkeit auch nicht. Dieses Erbe zeigt sich auch gelegentlich darin, dass er schonmal stur sein kann, mit Härte und Druck kommt man hier nicht weiter. Er braucht einfühlsame, aber auch konsequente Menschen, die noch ein wenig mit ihm arbeiten. Grundkommandos kennt er, aber etwas Erziehung z. Bsp. bei der Leinenführigkeit könnte nicht schaden.

Jacky ist stubenrein, kann eine angemessene Zeit allein bleiben und er ist wachsam, wäre daher für eine Wohnung eher nicht geeignet. Mit Hunden kommt er je nach Sympathie aus, er muss sie auf jeden Fall erst einmal kennenlernen. Katzen und andere Tiere mag er nicht. Eine Familie mit Kindern wäre für Jacky nicht ideal, er braucht dagegen unbedingt sportliche Menschen, die genügend Zeit für seine Auslastung haben. Als Junghund wurde er an den Kreuzbändern der Hinterläufe operiert, deswegen sollte er nicht unbedingt springen, ansonsten hat er keine Einschränkungen. Das wunderschöne dichte Fell benötigt eine regelmäßige Pflege.

 Betty (eingestellt 13. 07. 2014)

Rasse: ShiTzu

Geschlecht: Hündin

Alter: geb. 2009

Schulterhöhe: ca. 20 - 25 cm

Betty ist ein ganz liebe und verschmuste, kleine Hundedame, die die menschliche Nähe sehr genießt und sich gleich daneben auf dem Sofa gerne einigelt. Andererseits kann sie aber auch hellwach sein und paßt auf, was um sie herum vorgeht. Es wäre deshalb schön, wenn sie zu den täglichen Spaziergängen durch etwas Kopfarbeit ausgelastet werden würde.

Kinder kennt sie, aber sie sollte natürlich nicht als Spielzeug angesehen, sondern respektiert werden. Sie kann angemessen allein bleiben und ist stubenrein. Von Anfang an hatte sie allerdings kahle Stellen im Fell und wird nun entsprechend behandelt. Möglicherweise handelt es sich eine Futtermittelallergie oder ist auch stressbedingt. Da ist noch Geduld nötig, bis alles wieder in Ordnung ist. Zudem hat sich herausgestellt, dass sie einen Bruch hat, der operiert werden muss.

 Dexter (vermittelt) und Orka (eingestellt 18. 07. 2014)

Rasse:  Dackelmixe?

Alter: geb. 3. 2014

Schulterhöhe: ca. 15- 20 cm momentan

Dexter (vermittelt)

Geschlecht: Rüde

Text folgt!

 

 

 

 

 

 

Orka (vermittelt)

Geschlecht: Hündin

 

 

 

 

 

 

 

 Biene (eingestellt 26. 07. 2014)

Rasse: Mittelschnauzer-Mix

Geschlecht: Hündin, kastriert

Alter: geb. 2012

Schulterhöhe: ca. 45 cm

Biene hat einige Zeit gebraucht, um bei uns anzukommen. Kein Wunder, denn sie hat schon Einiges hinter sich. In ihrem Fall sind es aber kein schlechten Erfahrungen, die sie gemacht hat, sondern sie kam als Junghund zu Menschen, die sie gut gemeint verwöhnten statt ihr Grenzen aufzuzeigen. Daraus leitete sie ab, dass sie immer ihren Willen durchsetzen kann und es kam zu Beißvorfällen, aus ihrer Sicht stand es ihr nämlich zu ihre Mitbewohner zu regeln. Sie kam dann in eine Pflegestelle und dieses Verhalten konnte zum Glück aufgefangen und abgestellt werden. Leider mußte sie nun die Pflegestelle verlassen und so sucht sie nun ein neues endgültiges Zuhause, dass die begonnene Arbeit mit ihr fortsetzt.

Biene ist eigentlich sehr verschmust und braucht Menschen, sie muss nur erst Vertrauen aufbauen. Doch das dauert nicht allzu lange. Futter nimmt sie sehr sanft an und dann beginnt sie selber, ab und zu Blickkontakt aufzunehmen. An der Leine zieht sie anfangs sehr, sie ist voller Bewegungsdrang, dem man auch gerecht werden muss. Sie hat aber schon gelernt, am Fahrrad mitzulaufen oder Apportieren macht ihr Spaß. Bällchenspielen ist dagegen keine gute Idee, es würde ihren Jagdtrieb, den sie sowieso schon hat, noch fördern. Aber Futterbeutelsuchen oder Hundesport wären für ihre Auslastung ideal. Sie kann allein bleiben, ist stubenrein und fährt auch im Auto gut mit. Kinder sollten eher nicht im Haushalt leben.

Hundebegnungen, insbesondere an der Leine sind leider (noch) nicht entspannt. Allerdings akzeptiert sie eine Führung gut, es bedarf einfach noch mehr Training. Leider wurde auch eine vernünftige Sozialisierung mit anderen Hunden versäumt, so dass sie es beim Spielen mit anderen Artgenossen zu Mißverständnissen von ihrer Seite kommt. Da sie aber den Maulkorb kennt, kann man hier mit souveränen Tieren gut weiterarbeiten.

Für Biene wäre auch eine Pflegestelle denkbar, die mit einem solchen Hund umgehen könnte und Spaß an ihrer Ausbildung hätte.

 Filou (eingestellt 26. 07. 2014)

Rasse: Dackel- Mischling

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 1. 09. 2013

Schulterhöhe: ca. 35 cm

Für einen Dackel ist Filou recht groß geraten, wer weiß, was da mitgemischt hat. Er ist aber absolut liebenswert, am Menschen sehr interessiert und verschmust. Zudem lernt er recht schnell und willig und läuft auch schon ganz gut an der Leine, nur anfangs zieht er ordentlich. Natürlich könnte der junge Hund noch Erziehung gebrauchen, aber mit der richtigen Motivation macht das bestimmt Freude.

Er ist aufgeweckt und temperamentvoll und könnte auch in eine Familie mit Kindern. Auch, wenn Filou kein großer Hund ist, so braucht er doch viel Auslauf und auch seine Nase sollte etwas zu tun bekommen. Eine Runde um den Block reicht ganz und gar nicht. Zudem ist er noch verspielt. Der hübsche Hund ist sehr wahrscheinlich bereits stubenrein, ob und wie lange er allein bleiben kann, wissen wir leider nicht, das müßte also ggf. aufgebaut werden. Möglicherweise kann man ihn auch an Katzen noch gut gewöhnen. Regelmäßige Fellpflege ist notwendig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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