Hunde

 

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Unsere Hunde im Tierheim Fulda

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.


aktualisiert am 01. 03. 2015

Der richtige Hund ist nicht für Sie dabei? Dann beachten Sie bitte auch unsere Notfelle!

Neuzugänge siehe unten

 

Pflegehunde

Hier sind die Hunde eingestellt, die sich momentan auf einer Pflegestelle befinden. Es handelt sich um Hunde, die aus verschiedenen Gründen besondere Aufmerksamkeit brauchen, z. Bsp. weil sie schlecht mit der Tierheim-Situation zurecht kommen. Solche Hunde lernt man dadurch auch viel besser kennen und kann sie genauer beschreiben. Das Ziel bleibt aber die Weitervermittlung, nicht die Dauerpflege.

Bei Interesse nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wir stellen Ihnen die Hunde gerne vor.

Astor (eingestellt 26. 02. 2012) und Merlin  (eingestellt 5. 02. 2013)

Unsere beiden Schützlinge haben eine Riesenchance bekommen. Nach einem Telefonat mit Perdita Lübbe-Scheuermann, Inhaberin der Hundeakademie Darmstadt, hat sie unserem Tierheim angeboten, Astor und Merlin, die sie beide aus voran gegangenen Seminaren kennt, zu helfen. Da mußten wir nicht lange überlegen, denn uns fehlen momentan die Möglichkeiten zu intensivem, nötigem Training, das an die Wurzeln geht. Doch lassen wir sie selbst zu Wort kommen wie es auch auf ihrer Homepage zu lesen ist:

Zurück ins Leben!

Es war eine Vision - schon lange.

Wenn ich einmal 3-5 Millionen Euro im Lotto gewinne, dann möchte ich einige nicht vermittelbare, bissige, verhaltensauffällige, aggressive, wie auch immer, Hunde in einer/meiner Pension aufnehmen und diese so arbeiten, dass sie wieder zurück ins Leben können. Nun klappte das mit dem Lottogewinn bislang noch nicht.

Aaaaaber: Anfang 2015 erschien eine Fee und diese Fee gewährte mir einen Wunsch. Da musste ich nicht lange nachdenken: Ich wünschte, dass ich zwei Hunden die Chance auf ein neues Leben geben darf - und das für mindestens 365 Tage.

Schwupps, erfüllte sich dieser Wunsch!

Am 02. Februar 2015 ziehen - die ersten - zwei Hunde aus dem Tierheim Fulda in die Pension im Tierheim Darmstadt, das bei mir vor der Haustür liegt, ein. Mein Team und ich werden nun täglich mit diesen beiden Freunden, Astor und Merlin, trainieren und sie später, wenn sie Benimm gelernt haben, zur Vermittlung frei geben. Die zukünftigen Besitzer werden eine Zeit lang mit uns gemeinsam trainieren, um ihr neues Familienmitglied bestmöglich kennen zu lernen.

Wir freuen uns über die Unterstützung unserer Feeder Firma Happy Dog, die ein Jahr lang für das Futter der Hunde aufkommt und das Vertrauen des Tierheims Fulda.

Über die Charaktere der Beiden werden wir genauer berichten, wenn sie bei uns eingezogen sind.     http://www.hundeakademie.de/

Hier werden wir natürlich auch berichten, wenn sich etwas Neues ergibt. Beide Hunde können noch nicht im Darmstädter Tierheim besucht werden.

Es gibt Neuigkeiten:   https://www.facebook.com/pages/Zur%C3%BCck-ins-Leben/906206976090253?fref=ts

Astor

Rasse: Jagdterrier – Mischling

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 11. 2009

Schulterhöhe: 40 cm

Astor gehörte von Welpenalter an einem älteren Ehepaar. Als der Besitzer starb und seine Frau dement wurde und ins Heim kam, kümmerten sich die Kinder um ihn.  Nachdem Astor verschiedene Familienmitglieder gebissen hatte, wurde er ins Tierheim gebracht.

 

 

 

Merlin

Rasse: Collie-Schäferhund-Mix

Alter: geb. 2008

Geschlecht: Rüde, kastriert

Schulterhöhe: ca. 55 cm

Merlin sollte eingeschläfert werden, da er das Nachbarskind durch den Zaun hindurch gebissen hatte. Die Besitzer hatten zwei  kleine Kinder und danach Angst um diese. Deshalb wurde er zunächst in den Keller gesperrt, dann zum Tierarzt gebracht, der sich weigerte, ihn einzuschläfern.

 

Beide Hunde haben Paten.


Honey ("Lotte")

Rasse:  Staffordshire  Mix

Geschlecht:  Hündin/kastriert

Alter:  geboren  2005

Stockmaß:  53 cm

Honey hat ein bewegtes Leben hinter sich und dürfte viel Schlechtes und auch Gewalt erfahren haben. Ihre Ängste, von denen sie manche bis heute nicht abgelegt hat, zeugen davon. So kann man sie z. Bsp.  nicht dazu bewegen, ein Badezimmer zu betreten, Blechnäpfe und Stöcke erschrecken sie. Geboren ist sie in Spanien und hat dort eine lange Zeit ihr Dasein als Kettenhund gefristet. Ihre folgenden Besitzer gaben sie dann im Tierheim ab, wo sie drei Jahre zubrachte bis sie auf eine Pflegestelle kam. Nach nun 2 Jahren bringen es persönliche Umstände mit sich, dass für Honey erneut eine Pflegestelle gesucht werden muss. In ihrer jetzigen Umgebung waren 3 weitere Hunde, mit denen Honey auskam. Doch wenn es um ihr wichtige Ressourcen geht, dann verteidigt sie diese unter Umständen blitzschnell. Aufgrund mangelnder Sozialisierung mag sie auch keine kleineren Hunde. Aus diesen Gründen sollte Honey ein Zuhause für sich allein bei einem echten Hundefreund haben.

Sie wird diese Rücksicht auf ihre Bedürfnisse aber mehrfach vergelten, denn sie baut eine sehr enge Bindung auf und ist absolut verschmust. Dazu kennt sie Grundgehorsam und sie befolgt gern und willig die ihr beigebrachten Kommandos. Zur Sicherheit und zum Bindungsaufbau genutzt, ist Honey es gewohnt an der Schleppleine geführt zu werden. Das stellt für sie kein Problem dar, da sie sich so nie weit von ihrer Bezugsperson entfernt und sich an ihr orientiert. Diese Person muss Honey auch sonst sehr verantwortungsbewusst führen, da sie, wie bereits angedeutet, auf Wanderstöcke mit großer Unsicherheit und Furcht reagiert, auch mit Kindern hat sie wohl keine guten Erfahrungen gemacht. Es muss für die Hündin also klar erkennbar sein, dass sie sich nicht wehren muss, da man diese Situationen für sie regelt und sie nicht in Bedrängnis gerät.

Honey kann durchaus mehrere Stunden allein bleiben und verhält sich dann ruhig. Natürlich freut sie sich dann überschwänglich, wenn man heim kommt. Sie schafft es auch gut 2- 3 Stunden zu laufen. Bisher wurde sie zusätzlich durch Kopf-und Sucharbeit im Wald und auf Wiesen ausgelastet, die Arbeit an Geräten liebt sie ebenso. Sie hat bereits einmal den Wesenstest bestanden und auch die Begleithundeprüfung abgelegt. Das ist auch deswegen interessant, weil einige Gemeinden eine 50%ige Ermäßigung der Hundesteuer gewähren.

Menschen haben Honey zu dem gemacht, was sie bei der Abgabe war und nur zum Teil konnte dies durch viel Aufwand abgefangen werden. In Anbetracht dessen ist Honey eine ganz wunderbare Hundeseele geblieben, die Menschen grundsätzlich toll findet und freudig begrüßt. Uns ist bewusst, dass es nicht leicht sein wird, hundeerfahrene Menschen ohne andere Hunde und Kinder zu finden, die eine nicht ganz einfache, ältere Hündin in Pflege nehmen wollen. Andererseits durften wir in der Vergangenheit schon mehrfach erfahren, dass es Leute gibt, die sich aufraffen und sich einer solchen Herausforderung stellen. Sie alle wurden nicht enttäuscht und unsere hübsche ältere Dame wird noch so manches Jahr seinen Pflegemenschen glücklich machen. Sie hat einfach einen guten Lebensabend verdient.

  

 

 

 

 

 

 



Unsere Hunde im Tierheim

 


 

Valentina ( 14.02.2015  ) Fundhund

Rasse: Terrier-Mix

Geschlecht: weiblich
Farbe: weiß
Alter:  10+++
Fundort: Fulda 

Valentina ist eine ältere Hundedame, die aufgefunden wurde. Ihr Allgemeinzustand ist nicht der beste und ihr Fell ist auch sehr verfilzt. Wir hoffen, dass sie irgendwo vermisst wird und bald wieder in ihr zuhause darf. Wer diesen Hund kennt, sollte bitte im Tierheim anrufen.

01.03.15:

Seniorin Valentina hatte wirklich Pech mit ihren geschätzten 11 Jahren. Ob sie ausgesetzt wurde, oder aus ihrem Zuhause weggelaufen ist wissen wir nicht, jedenfalls hat sich bis jetzt kein Besitzer gemeldet. Sie sieht nicht mehr so gut, hört schlecht und benötigt täglich Herztabletten. Auch hat sie nur noch 2 Zähne und sollte deshalb weiche Kost bekommen. Wenn ihr etwas nicht passt kann sie sich schon mal zur Wehr setzen. Ohne Gebiss, passiert da aber nicht mehr allzu viel. Die kleine süße Hundelady besitzt dennoch Lebensfreude, freut sich über Streicheleinheiten und tägliche Spaziergänge, wenn diese auch nicht mehr so lange sind. Valentina wünscht sich ein ruhiges Zuhause, sollte nicht mehr so viele Treppenstufen laufen müssen und Kinder in der Familie sollten auch schon älter sein. Sie würde auch gut zu rüstigen Rentnern passen, die gerne mit ihr spazieren laufen. Wer möchte Valentina wieder glücklich machen und schenkt ihr ein neues, behagliches Zuhause mit einem weichen Kuschelkörbchen?

 

 

 

 

 

Timmy (eingestellt 13. 08. 2013)

 

Rasse: Schäferhund- Husky- Berner-(ev. Chow Chow?) -Mix

Geschlecht: Rüde

Alter: geb. 2006

Schulterhöhe: ca. 55 cm

Timmy wurde bisher als Hofhund draußen an der Laufleine gehalten, er könnte also auch wieder im Außenbereich gehalten werden. Er zeigt sich bei uns als ein Hund, mit dem man recht gut Gassigehen kann und der sich nicht an andere Hunde stört, selbst wenn diese Radau machen. Er ist ein starker, selbstbewußter Rüde, der auch Schutztrieb zeigt und dementsprechend sein Zuhause und seine Menschen bewacht. Das ist er so gewohnt. Auch unterwegs beobachtet er durchaus genau sein Umfeld.

Er gehört eher nicht zu den Hunden, die sich leicht etwas von einem Menschen sagen lassen, da braucht man schon Führungsqualitäten, man sollte sich mit solchen Hunden auskennen. Seinen Knochen würde er verteidigen, insbesondere Fremden gegenüber. Andererseits verhielt er sich beim Tierarzt recht ruhig und geduldig. Timmy sollte gut ausgelastet werden über lange Spaziergänge. Hier nimmt er auch bereits von sich aus Kontakt auf und er ist dank des Trainings mit seiner Patin schon viel aufmerksamer geworden. Diese würde ein erstes Kennenlernen auch begleiten.

Timmy hat eine Patin, danke!

 

 

 

Ben (eingestellt 1. 09. 2013)

Rasse: Chow-Chow-SH- Mix

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 2007

Schulterhöhe: ca. 55 cm

Ben ist ein wunderschöner, kräftiger Rüde im besten Alter. Er ist lieb und menschenbezogen, wobei er Kinder allerdings eher toleriert, ansonsten hat er lieber seine Ruhe. Zudem ist er es gewohnt, auch mal seine eigene Entscheidungen treffen zu können, was nicht unbedingt mit denen des Führenden übereinstimmt. Das paßt auch zu seiner Rasse. Mit Rüden versteht er sich gar nicht, mit Hündinnen meistens schon. Er hat einen relativ starken Beschützerinstinkt, wenn er sich an einen Menschen gebunden hat und das darf man nicht zulassen. Man sollte also Führungsqualitäten besitzen, damit Ben sich in allen Situationen entspannt verhalten kann. Ein wenig Erziehungsarbeit wäre da noch nötig.

Katzen gegenüber zeigt er keine Reaktionen, er fährt gerne im Auto mit und Ben kann auch Türen aufmachen. Draußen ist er recht aktiv und er schnüffelt und sucht gerne, das kann man prima für seine Auslastung nutzen. Außerdem legt er sich gerne ins Wasser. Im Haus ist er ruhig und kann gut allein bleiben. Ben braucht regelmäßige Fellpflege, was er sich aber gern gefallen läßt.

Ben hat Paten, die auch fleißig mit ihm trainieren, vielen Dank!!!

Rambo ( eingestellt 26. 09. 2013)

Rasse: Dobermann

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 2011/2012

Schulterhöhe: 60 cm

Der wunderschöne Rüde ist schon eine beeindruckende Erscheinung und ein Kraftpaket. Aber anders als der Name vermuten lassen würde, hat man es hier mit einem Hund zu tun, der unsicher und nicht erzogen ist, er wurde sich selbst überlassen. Sicherheit werden ihm die Grenzen geben, die der zukünftige Halter ihm setzen muss und an die er sich halten kann. Dabei ist Fingerspitzengefühl gefragt, damit Rambo auch Vertrauen aufbauen kann, denn er ist sensibel.

Er nimmt Futter recht sanft an und läßt sich auch gern kraulen. Was ihm Unbehagen bereitet, versucht er durch Bellen zu vertreiben, was ihm angesichts seiner Statur auch meistens leicht gelingt. Er zieht noch sehr an der Leine, bei der Kraft, die er hat, ist es kein Leichtes mit ihm Gassizugehen. Bei Hundebegegnungen reagiert er teilweise recht heftig, allerdings ist dies sehr vom Hundeführer abhängig und kann gut trainiert werden. Man kann wohl davon ausgehen, dass er sich sehr eng an den Menschen bindet, der ihm Halt und Sicherheit geben kann. Auch zuhause sollte man sofort klar machen, wer das Sagen hat, da er vermutlich Haus und Herrchen verteidigen würde, dabei hätte er aber jede Menge Stress und das muss nicht sein.

Rambo wird viel Auslauf und möglichst auch geistige Auslastung brauchen, Hundeschulbesuche wären ebenfalls sehr von Vorteil. Wer den Rüden übernehmen möchte, muss also nicht nur anfangs angemessen Zeit einplanen. Kinder sollten momentan nicht in seinem näheren Umfeld leben.

Für Rambo wäre es von großem Wert, wenn sich jemand finden würde, der regelmäßig unter Anleitung mit ihm trainieren könnte. Die Chancen zur Vermittlung würden dadurch wesentlich verbessert. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass er nur nach Absprache geführt werden kann.

Rambo hat Paten, vielen Dank!

 

 Max (eingestellt 3. 11. 2013)

Rasse: Deutscher Schäferhund

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 2011

Schulterhöhe: ca. 60 cm

Max kam zu uns, da seine Familie nicht mehr mit ihm zurecht kam. Er bekam dort viel Zuneigung, aber es wurde versäumt, den nötigen Respekt auch einzufordern. Die ersten Tage waren denn auch für Max und uns nicht so einfach, doch nun ist er merklich ruhiger geworden.

 

Als noch junger Rüde hat er natürlich viel Temperament und Energie und so durfte er erst einmal ordentlich mit einer souveränen Hündin laufen und sich austoben. Dabei zeigt sich, dass er zwar mit Hunden gut auskommen kann, aber es fehlt ein wenig "Hündisch", da ist ein solcher Hund natürlich hilfreich.

 

 

 

 

An der kurzen Leine ist er anfangs immer noch etwas stürmisch, aber hier trägt der Stress im Tierheim wohl seinen Teil dazu bei. Ist er erst einmal draußen und wird an der Schleppleine geführt, läuft er ohne jegliches Ziehen. Gut ist auch, dass er einige Grundkommandos schon kennt, insbesondere der Rückruf funktioniert sehr gut. Hierauf kann man prima aufbauen, Max wäre z. Bsp. für Obedience bestens geeignet. 

 

Max ist sehr bindungsfähig, aber Interessenten sollten eine ruhige, klare und souveräne Führung übernehmen können. Dazu muss man ausreichend Zeit haben, um ein Powerpaket wie Max körperlich auslasten zu können, er braucht also viel Bewegung, aber auch geistige Förderung. Hier wären wieder die erwähnte Unterordnungsübungen sehr nützlich, da er das auch gerne macht. Ein Anfängerhund ist Max nicht, aber etwas für Menschen, die sein großes Potential erkennen und ausbauen können. Er wird dann ein anhänglicher, verschmuster und angenehmer Begleithund werden.

Zur Beachtung: Max befindet sich im Training, ein erstes Führen und Kennenlernen kann daher nur zusammen mit der Trainerin stattfinden.

Max hat einen Paten, vielen Dank!

 

 

 Otto (eingestellt 19. 12. 2013)  (vermittelt 27.01.15)

Rasse: Spitz-Schnauzer-Mix

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 10. 2011

Schulterhöhe: ca. 35 cm

Otto ein recht aufgeschlossener Hund, der in fremder Umgebung allerdings Unsicherheit zeigt. Andererseits ist er auch ein guter Schauspieler, der gelernt hat, dass man Menschen durch sein Verhalten beeinflussen kann, um zum Ziel zu gelangen. Er sucht aber eindeutig die Nähe von Menschen und orientiert sich auch gut an anderen Hunden, mit denen er gut auskommt, wenn er Zeit hat, sie kennenzulernen. An der Leine würde aber ein aufdringlicher Artgenosse dazu führen, dass er auch zur Gegenwehr ansetzt. Deshalb sollte man eine solche Situation erst gar nicht zulassen, Otto vielmehr ruhig, aber bestimmt und konsequent führen und auch zeigen, dass man ihn durchschaut hat.

Der Rüde ist also ein ganz aufgewecktes Kerlchen, das sehr anhänglich ist, aber dann auch die Tendenz zeigt, seine Menschen für sich zu beanspruchen. Er lernt schnell und daher sollte man von Anfang an klare Grenzen setzen und ihm deutlich machen, wer das Sagen hat. Dies hat sich leider als schwieriger heraus gestellt, als es sich anhört. Er war bereits zweimal in einer Familie mit Kindern und es stellte sich heraus, dass er mit der Situation überfordert ist, insbesondere, wenn immer wieder Fremde "sein" Reich betreten. Auch außerhalb des Hauses begann er dann manchmal, "seine" Menschen zu verteidigen. Leider können wir nur schwer herausfinden, woran er eine vermeintliche Bedrohung festmacht, da er im Tierheim weder früher noch jetzt ein derartiges Verhalten zeigt. Es ist eindeutig abhängig von der Zunahme der Bindung an Menschen. Und er bindet sich recht stark, ist dabei durchaus verschmust und liebenswert.

Am besten wäre es daher, wenn Otto zu einer Einzelperson oder einem Paar käme ohne Kinder, die aber dazu hundeerfahren sind und mit denen ein entsprechendes Training durchgeführt werden kann. Das würde bedeuten, dass man die auslösenden Momente anfangs meiden kann, damit man eine Verhaltensänderung aufbauen kann. Uns ist bewußt, dass dies Zeit erfordert und geduldige, nette Menschen mit Führungsqualitäten, die sich einer Herausforderung stellen wollen. Aber Otto hätte dieses Glück verdient, da sind sich alle einig, die ihn kennen.

Otto geht mit in die Gassigeherhundeschule, kennt bereits einigen Grundgehorsam und benimmt sich hier vorbildlich.

Otto hat eine Patin, vielen Dank dafür!!!!

Mimmi (eingestellt 6. 01. 2014)

Rasse: Schäferhund-Mix

Geschlecht: Hündin, kastriert

Alter: geb. 2005

Schulterhöhe: ca. 50 cm

Mimmi ist eine hübsche, ausgeglichene und ruhige Hündin, die im Umgang mit anderen Hunden recht souverän ist. Sie ist lieb und verschmust und braucht nur wenig Zeit, bis sie vorsichtig herankommt und Kontakt aufnimmt, wenn man ihr fremd ist. Sie ist wunderbar leinenführig ebenso wie Cooper, man kann prima beide zusammen ausführen. Auch bei Hundebegegnungen an der Leine hat man keine Schwierigkeiten.

Sie hat kaum Jagdtrieb, fährt gut im Auto mit, kennt Grundkommandos und kann einige Zeit gut allein bleiben. Es wäre schon nötig, dass sie genügend Auslauf bekommt, man also ausreichend Zeit aufbringen kann, auch für gelegentliche Fellpflege. Insgesamt ein sehr unkomplizierter Hund. Bei uns zeigt sie sich anfangs etwas zurückhaltend, wir wissen aber, dass sie eine gute Bindung aufbauen kann und außerhalb des Tierheims wieder mehr Lebensfreude an den Tag legt.

Cooper (eingestellt 6. 01. 2014)

Rasse: Schäferhund-Mix

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 2008

Schulterhöhe: ca. 50 cm

Cooper ist ebenfalls ein sehr ruhiger Vertreter, der lieber nicht gern auffallen möchte. Er braucht wesentlich länger Zeit, um mit einem Fremden Kontakt aufzunehmen als seine Kumpeline Mimmi, mit der er immer zusammen war. An ihr orientiert er sich denn auch sehr stark. Ohne sie wirkt er recht hilflos und unsicher. Genau aus diesem Grund findet es er gar nicht gut, wenn selbstbewußte und aufdringliche Hunde einfach auf ihn zukommen. Er akzeptiert aber sofort, wenn man ihn abschottet und nimmt den Schutz dankbar an. Hebt man versehentlich rasch die Hand oder die Leine gerät über seinen Kopf, dann duckt er sich weg und er gibt sich auch eher unterwürfig. Dies muss nicht auf eine Mißhandlung hindeuten, es entspricht vielleicht auch einfach seinem ängstlichen Charakter. Im Umgang mit Cooper sind einfühlsame Menschen nötig, die ihn über Lob und Futter motivieren und bei denen er sich sicher fühlt.

Ansonsten ist Cooper keinesfalls schwierig, er wird bestimmt eine gute Bindung aufbauen. Grundkommandos kennt er, man kann sie aber draußen kaum abrufen, wenn er zuviel Stress hat. Er ist leichtführig und nimmt auch Blickkontakt auf, man muss sich nur etwas mehr Mühe geben. Der Rüde ist sehr lieb, hat kaum Jagdtrieb, kennt das Autofahren und braucht nicht allzuviel Fellpflege. Das Alleinbleiben ist kein Problem, wenn Mimmi dabei ist, ggf. vielleicht auch ein anderer Hund. Als Einzelhund dürfte er allerdings anfangs Schwierigkeiten haben, jedenfalls sollte man hier ausreichend Trainingszeit einkalkulieren. Ebenso natürlich für seine Auslastung.

 

 Penny (eingestellt 18. 2. 2014)

Rasse: Terrier-Mischling

Geschlecht: Hündin, kastriert

Alter: geb. 03/13

Schulterhöhe: ca. 35 cm

Penny ist eine ganz liebe und verschmuste Hündin, wenn sie jemanden erst einmal kennt. Doch irgendwann in ihrem Leben muss sie gelernt habe, dass man Fremden besser erst einmal nicht traut. Wenn ein ihr Unbekannter also auf sie zugeht, sich womöglich noch vornüber beugt und sie aus Sicht des Hundes anstarrt, egal wie gut es gemeint ist, dann glaubt sie, angreifen zu müssen. Läßt man ihr aber Zeit und zwingt sie nicht in solche Situationen, dann nimmt sie Schutz dankbar an. Da Penny sehr aufgeweckt ist, wird ihre Unsicherheit bei geeignetem Training besser werden. Auch im häuslichen Umfeld muss man damit umgehen können und sie beispielsweise erst einmal bei Besuchern an die Leine nehmen. Doch, wie gesagt, das ist trainierbar.

Die hübsche Hündin läuft prima an der Leine und beherrscht schon Grundkommandos. Das andere Ende der Leine wird anfangs vorsichtig beäugt, dann nimmt sie aber gerne Futter an und sucht auch Blick- und Körperkontakt. Allen Hunden gegenüber ist sie sehr aufgeschlossen, sie spielt gern und ausgelassen, wobei Kontakte an der Leine ungünstig sind, was aber wohl eher an dem dazugehörigen Menschen liegt. In der Hundeschule gibt sie sich sehr eifrig und das Suchen macht ihr Spaß. Penny wird natürlich ihren Auslauf brauchen, aber Kopfarbeit sollte nicht fehlen. Vielleicht hilft ihr auch ein sicherer Ersthund, damit der tolle Hund so ganz zum Vorschein kommt, der sie ist.

Rudi (eingestellt 16. 3. 2014)     (vermittelt 20.02.15)

Rasse: Terrier- Mix

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 3. 2013

Schulterhöhe: ca. 40 cm

Rudi ist ein Hund, der sich am liebsten hinter seinen Menschen aufhält um nicht aufzufallen. Zumindest augenblicklich ist er recht unsicher und darauf muss man Rücksicht nehmen. Damit das aber nicht so bleibt, muss man sicher gezielt mit ihm trainieren und vor allem Selbstsicherheit an den Tag legen, was er dankbar annimmt. Er lebte bisher mit einem Kind und einem älteren Hund, mit dem er dann Auseinandersetzungen hatte, in einer Familie. Man entschloß sich, Rudi wegen der größeren Vermittlungschancen abzugeben. Bei uns hat er nun einen Rüden als Zwingergenossen dabei und er zeigt sich bisher auch mit allen anderen Hunden verträglich.So langsam wird er auch neugieriger, ruhig und zurückhaltend bleibt er trotzdem.

Anfangs muss man sich etwas Mühe geben, damit man seine Aufmerksamkeit bekommt. Doch wenn Leckerlis ins Spiel kommen, dann dauert es nicht lange und er kann sich wunderbar konzentrieren, wenn auch zunächst nur kurz. Das bedeutet also, dass man gut mit ihm arbeiten kann, was ihm auch sichtlich Spaß macht. Das ist wichtig, da noch etwas Grunderziehung nötig ist. Suchspiele macht er begeistert mit. Rudi sollte genügend Auslauf, aber auch geistige Beschäftigung bekommen, die so ganz nebenbei sein Selbstbewußtsein stärken werden. Er könnte durchaus wieder in eine Familie, in der es aber eher ruhig zugeht, Kinder sollten besser schon älter sein.

Rudi hat einen Paten, vielen Dank!

Lasko (eingestellt 23.3. 2014)

Rasse: Appenzeller

Geschlecht: Rüde, Kastrationschip

Alter: geb. 9. 2009

Schulterhöhe: ca. 50 cm

Lasko war bisher immer mit einer Hündin zusammen, die aber nun schon länger vermittelt ist. Er ist daher ein Hund, der sicher gerne wieder mit einer Hündin zusammen wäre. Andererseits sind Appenzeller Hunde, die sich gerne und intensiv auf ihre Besitzer einstellen. Zu den Anfängerhunden gehören sie allerdings nicht. Lasko zeigt nämlich in Bezug auf seinen Menschen u.U. Schutztrieb. Daher braucht er jemanden, der ihm zeigt, dass er alles selbst regeln kann. Wir haben bei der Gelegenheit auch gemerkt, dass er sich sehr gut zurück nimmt, wenn man dies einfordert. Dabei ist keine Härte nötig, damit würde man nur das Gegenteil erreichen. Denn Lasko kann, ebenfalls rassetypisch, recht stur ein. Andererseits ist er verschmust und auch noch verspielt. Ein wenig Hundeschule wäre angebracht, damit man den Hund in verschiedenen Situationen besser kennen lernt, Grundgehorsam ist aber schon vorhanden. Dennoch kann er kräftig an der Leine ziehen, womit man erst einmal umgehen können muss.

Lasko ist sehr lauffreudig und muss ausgelastet werden, damit er sich dann ruhig und zufrieden auf seinen Platz legt und so auch mehrere Stunden allein bleiben kann. Jagdtrieb hat er nicht, würde aber z. Bsp. Rinder hüten. Zur Beschäftigung kann man ihn auch apportieren lassen, das hat er gelernt. Er hat leider kaum andere Hunde kennen gelernt, er würde da einfach Zeit benötigen. Kinder sollten nicht in seinem näheren Umfeld leben oder aber beide, Kind und Hund, müßten behutsam aneinander gewöhnt werden, da er schlechte Erfahrungen gemacht hat. Lasko ist zudem auch im Haus wachsam.

Lasko hat eine Patin, vielen Dank!

 Blanka (eingestellt 2. 04. 2014)  (vermittelt 14.02.15)

Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin, kastriert?

Alter: geb. 4. 2010

Schulterhöhe: ca. 40 cm

Blanka hat erst einmal Zeit gebraucht, um anzukommen und Vertrauen zu fassen. Mittlerweile freut sie sich, wenn ihr bekannte Personen den Zwinger betreten, läßt sich gut anleinen und gerne kraulen. Doch draußen sieht man ihr sofort ihre große Unsicherheit wieder an, sie kennt entweder wenig oder hat schlechte Erfahrungen gemacht. Sie gehört zu den Hunden, die schon durch ein Geräusch in Panik geraten können und sich dann aus dem Halsband ziehen. Deshalb muss man im Moment noch große Vorsicht walten lassen und sehr ruhig mit ihr umgehen.

Zum Glück ist sie aber sehr interessiert am Menschen, die sanfte Hündin sucht auch die Nähe und Geborgenheit. So ist es nur ein Frage der Zeit, bis sie durch geeignete Maßnahmen wieder an Selbstvertrauen und Sicherheit gewinnt. Dazu sollte man selbst recht bestimmt auftreten, sonst würde man ihr Verhalten noch fördern. Wenn man ihr enge Grenzen setzt, wird sie sich daran gut orientieren können, das wäre auch hilfreich. Handfütterung etc. würde die Bindung fördern, ein souveräner Ersthund ist ihr bestimmt auch willkommen. Blanka ist allenfalls für eine ruhige Familie mit größeren Kindern geeignet, mit Katzen kommt sie klar, ebenso mit anderen Hunden. Allzu stürmische Begegnungen sollte man aber abblocken. Sie fährt gern im Auto mit, ist stubenrein und verhält sich ruhig im Haus. Fremde Menschen bereiten ihr anfangs Stress, da braucht sie immer noch Zeit, bis sie Vertrauen aufgebaut hat.

 

 Falko (eingestellt 18. 05. 2014)

Rasse: Labrador-Border Collie- Mischling

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 11. 2013

Schulterhöhe: momentan: ca. 50 cm, zu erwarten, mind. 60 cm

Falko ist sehr temperamentvoll und noch recht unerzogen, auch, wenn er Grundkommandos schon kennt. Aber er ist auch sehr neugierig und aufmerksam und er beginnt wunderbar mitzuarbeiten, wenn man sich richtig mit ihm beschäftigt. Anderen Hunden gegenüber ist er freundlich bis neutral, an der Leine stellt er schon mal die Nackenharre etwas auf, aber nur, wenn er direkt einem anderen Jungrüden gegenüber steht, der vielleicht auch mal Kräfte messen würde. Dazu ist er natürlich noch sehr verspielt und Leckerchen findet er toll.

Aufgrund der noch zu erwartenden Körpergröße und des Gewichtes muss unbedingt mit ihm gearbeitet werden. Grenzen müssen konsequent gesetzt und eingehalten werden, damit der nette Familienhund zum Vorschein kommt, der er ist. Kleine Kinder würde er sicher umwerfen, noch springt er überhaupt recht respektlos Menschen an und das ist jetzt schon nicht angenehm.  Die Besitzer sollten möglichst hundeerfahren sein oder bereit, einige Trainingsstunden zu nutzen. An Katzen könnte man ihn möglicherweise auch noch gewöhnen. Er wird recht viel Bewegung brauchen und der Border Collie in ihm sollte auch über Kopfarbeit ausgelastet werden. Wie ausgeprägt hier ein Hütetrieb ist, ist bei uns noch nicht erkennbar. Auf jeden Fall muss man damit rechnen, dass er auch eine gewisse Eigenständigkeit an den Tag legen wird. 

Falko muss auch sonst noch viel lernen, beispielsweise muss das Alleinbleibenkönnen sorgfältig aufgebaut werden, ein netter Ersthund könnte da hilfreich sein.

Falko hat einen Paten, vielen Dank!

Timot (eingestellt 18. 05. 2014)

Rasse: Schäferhund-Mix

Geschlecht: Rüde

Alter: geb. 2012

Schulterhöhe: ca. 55 cm

Timot ist ein toller Typ und das weiß er auch. Ihm gehört die ganze Welt, denkt er. Und so benimmt er sich auch, ziemlich ungehobelt. Allerhöchste Zeit, dass er den Hundeknigge kennen lernt. Aber das ist bei Timot gar nicht so schwer, man braucht nur, wie immer, Konsequenz. Und wenn er dann etwas gut gemacht hat, dann kann man ihn auch ordentlich durchknuddeln, das liebt er. Aber bis dahin ist er doch bisweilen anstrengend. Erst wird man angesprungen, dann zieht er. Er ist aber ziemlich verdutzt, wenn man dem nicht nachgibt und dann beginnt er, Blickkontakt aufzunehmen. Hat man das geschafft, dann kann man mit ihm arbeiten, wobei er an Leckerlis gar nicht so interessiert ist.

Anderen Hunden gegenüber ist er freundlich interessiert, mit Hündinnen versteht er sich auf jeden Fall. Menschen mag er, sie sind aus seiner Sicht vor allem zum Kraulen und Anspringen da (s.o.), deshalb ist er für Familien mit kleinen Kindern momentan nicht geeignet. Katzen schaut er sich interessiert an, macht aber keine Anstalten diese zu jagen. Auch sonst ist von sonderlichem Jagdtrieb bis jetzt nicht viel zu merken. Wer sich für Timot interessiert, muss viele Trainingseinheiten einkalkulieren, denn er ist schon ein Powerpaket, das es zu führen gilt. Auch später wird er Zeit brauchen, um richtig ausgelastet zu sein. Im Haus dürfte er eher ein ruhiger Hund werden, der aber möglicherweise Schutztrieb entwickelt. Timot benötigt regelmäßige Fellpflege.

Timot hat eine Patin, vielen Dank!

 

Jack (eingestellt 18. 05. 2014)

Rasse: Border Collie-Münsterländer-Mix

Geschlecht:Rüde, kastriert

Alter: geb. 1. 10. 2008

Schulterhöhe: ca. 50 cm

Jack war anfangs ziemlich durcheinander und es dauerte, bis er jemanden an sich heran ließ. Doch dass er sich so positiv entwickeln würde, das hat uns denn doch überrascht. Er zeigt nichts mehr von seinen anfänglichen Unsicherheiten, ist ein absolut verschmuster, lieber Kerl, der auf dem Hundeplatz sehr konzentriert arbeitet und sogar bald prüfungsreif ist. Auch gegenüber anderen Hunden ist er inzwischen recht souverän. Kurzum, Jack zeigt sich als Traumhund.

Allerdings steht und fällt dies mit dem anderen Ende der Leine. Er braucht einen Menschen, dem er vertraut und auch zutraut, dass er alle Entscheidungen sicher treffen kann, der ihn also hundertprozentig führt. Sonst könnten alte Verhaltensmuster wach werden und dazu gehört auch ein gewisser Schutztrieb.

Mit anderen Hunden kommt er im Freilauf gut aus, an der Leine könnte er schon mal reagieren, wenn er sein Gegenüber nicht einschätzen kann, aber das ist wiederum eine Sache der Führung und zeigt sich hier immer weniger. Kleine Kinder sollten eher nicht in seinem Zuhause sein, wir wissen nicht, ob er schlechte Erfahrungen gemacht hat, an die er sich erinnern könnte. Er kann auch gut allein bleiben, aber man muss wissen, dass er mehrere Stunden Auslastung, insbesondere auch Kopfarbeit, braucht. Im Auto kann er gut mitfahren.

Fellpflege muss regelmäßig betrieben werden.

Jack hat einen Paten, vielen Dank!

Diva (eingestellt 08.06.14)    

Rasse: Mischling

Geschlecht: weiblich, kastriert

Alter: geb. 2013

Schulterhöhe: ca. 55 cm

Diva, der Name ist hier Programm. Die Hündin ist bildschön und ein echter Hingucker. Sie ist zudem meist sehr souverän, so auch im Umgang mit Hunden. Es bedarf nur etwas Zeit zum Kennenlernen. Sie würde Konflikte von sich aus meiden, muss aber in ihrer Vergangenheit auch gelernt haben, sich notfalls zu verteidigen. Vielleicht rühren daher die wenigen Narben. Katzen mag sie allerdings offensichtlich nicht.

Wenn man mit Diva gassigeht, zieht sie anfangs ordentlich an der Leine, hier ist unbedingt gezieltes Training nötig. Andererseits lässt sie sich mit Leckerlis motivieren. Ansonsten macht sie ihr Ding und ist recht selbständig, es ist nicht einfach, ihre Aufmerksamkeit zu bekommen. Man müßte daher vor allem erst einmal Bindungsarbeit leisten und das wird Zeit brauchen. Erst, wenn sie ihrem Menschen zutraut, dass er Dinge für sie regeln kann, dann wird sie ihm bedingungslos folgen. Sie hat gelernt, wie man es macht, wenn man etwas haben will. Und so kommt sie von sich aus öfter heran und beginnt zu schmusen. Denn das gefällt ihr schon sehr.

Diva braucht sicher viel Bewegung, sie ist ein richtiges Powerpaket. Dazu wäre Sucharbeit wichtig, da die Nase sowieso viel am Boden ist und dies konzentrations- und bindungsfördernd wäre. Was sie sonst noch kann oder nicht oder wie sie mit Kindern umgeht, wissen wir nicht genau, Futter nimmt sie aber recht sanft. Man sollte für die Erziehung Zeit einplanen ebenso wie für die regelmäßige Fellpflege.

Diva hat einen Paten, vielen Dank!!

Dunja (eingestellt 20. 06. 2014)

Rasse: Hütehund-Mix

Geschlecht: Hündin, kastriert

Alter: geb. 8. 2012

Schulterhöhe: ca. 50 cm

Dunya schaut schon ein bißchen keck in die Weltgeschichte, wie man sieht. Sie ist am Menschen interessiert, aber traut ihm erstmal nicht über den Weg. Doch Dunya kommt schon heran und holt sich Leckerchen ab. Und nach einer Weile läßt sie sich auch vorsichtig streicheln. Es wird bei der hübschen Hündin noch eine ganze Weile dauern, bis sie Vertrauen aufgebaut hat und z. Bsp. an der Leine mitgehen kann. Doch Geduld und Zeit wird hier den erhofften Erfolg bringen.

Auch Dunya geht inzwischen an der Leine mit, allerdings noch außerhalb unserer Öffnungszeiten, wenn nicht viel los ist. Sie ist natürlich noch sehr nervös und würde auf plötzliche Geräusche und anderes noch panisch reagieren. Deshalb wird sie auch doppelt gesichert. Aber der Anfang ist gemacht.

Einen Dank an die Menschen, die sich immer wieder zu Dunya hinein gesetzt haben und sich weiter um sie kümmern. Sie geht mittlerweile mit in die Gassigeherhundeschule. Es zeigt sich, dass sie mit anderen Hunden gar kein Problem hat, lediglich mit den Menschen. Doch sie beginnt, Futter anzunehmen und das ist ein gutes Zeichen.

Dunjas erste Ausflüge!                         

     

 

 

 

 

 

 

 

  Dunja hat einen Paten, vielen Dank auch dafür!

 Jacky (eingestellt 7. 07. 2014)

Rasse: Schäferhund-Husky-Mix

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: ge. 6. 01. 2008

Schulterhöhe: ca. 55 cm

Jacky mußte leider unglücklicher Umstände wegen abgegeben werden und er hat etwas Zeit gebraucht, bis er bei uns ankam. Doch mittlerweile ist er aufgetaut, freut sich, wenn man den Zwinger betritt und er läßt sich gern anleinen, wenn es raus geht. Anfangs zieht er dann natürlich an der Leine, aber das gibt sich dann. Er war es gewohnt, viel Bewegung, d.h. 3 Stunden Auslauf am Tag zu bekommen und das fehlt natürlich ein wenig. Dafür ist er gerne im Außengehege, da hat er auch alles gut im Auge.

Bei Fremden braucht Jacky schon etwas Zeit um Vertrauen aufzubauen, Leckerlis helfen da aber prima. Von Menschen, die er kennt, läßt er sich gerne kraulen. Er liebt es immer noch zu spielen und ganz besonders Schnee mag er, das wundert einen anhand seiner Rassezugehörigkeit auch nicht. Dieses Erbe zeigt sich auch gelegentlich darin, dass er schonmal stur sein kann, mit Härte und Druck kommt man hier nicht weiter. Er braucht einfühlsame, aber auch konsequente Menschen, die noch ein wenig mit ihm arbeiten. Grundkommandos kennt er, aber etwas Erziehung z. Bsp. bei der Leinenführigkeit könnte nicht schaden.

Jacky ist stubenrein, kann eine angemessene Zeit allein bleiben und er ist wachsam, wäre daher für eine Wohnung eher nicht geeignet. Mit Hunden kommt er je nach Sympathie aus, er muss sie auf jeden Fall erst einmal kennenlernen. Katzen und andere Tiere mag er nicht. Eine Familie mit Kindern wäre für Jacky nicht ideal, er braucht dagegen unbedingt sportliche Menschen, die genügend Zeit für seine Auslastung haben. Als Junghund wurde er an den Kreuzbändern der Hinterläufe operiert, deswegen sollte er nicht unbedingt springen, ansonsten hat er keine Einschränkungen. Das wunderschöne dichte Fell benötigt eine regelmäßige Pflege.

Jacky hat Paten, vielen Dank!

 Biene (eingestellt 26. 07. 2014)

Rasse: Mittelschnauzer-Mix

Geschlecht: Hündin, kastriert

Alter: geb. 2012

Schulterhöhe: ca. 45 cm

Biene hat einige Zeit gebraucht, um bei uns anzukommen. Kein Wunder, denn sie hat schon Einiges hinter sich. In ihrem Fall sind es aber kein schlechten Erfahrungen, die sie gemacht hat, sondern sie kam als Junghund zu Menschen, die sie gut gemeint verwöhnten statt ihr Grenzen aufzuzeigen. Daraus leitete sie ab, dass sie immer ihren Willen durchsetzen kann und es kam zu Beißvorfällen, aus ihrer Sicht stand es ihr nämlich zu ihre Mitbewohner zu regeln. Sie kam dann in eine Pflegestelle und dieses Verhalten konnte zum Glück aufgefangen und abgestellt werden. Leider mußte sie nun die Pflegestelle verlassen und so sucht sie nun ein neues endgültiges Zuhause, dass die begonnene Arbeit mit ihr fortsetzt.

Biene ist eigentlich sehr verschmust und braucht Menschen, sie muss nur erst Vertrauen aufbauen. Doch das dauert nicht allzu lange. Futter nimmt sie sehr sanft an und dann beginnt sie selber, ab und zu Blickkontakt aufzunehmen. An der Leine zieht sie anfangs sehr, sie ist voller Bewegungsdrang, dem man auch gerecht werden muss. Sie hat aber schon gelernt, am Fahrrad mitzulaufen oder Apportieren macht ihr Spaß. Bällchenspielen ist dagegen keine gute Idee, es würde ihren Jagdtrieb, den sie sowieso schon hat, noch fördern. Aber Futterbeutelsuchen oder Hundesport wären für ihre Auslastung ideal. Sie kann allein bleiben, ist stubenrein und fährt auch im Auto gut mit. Kinder sollten eher nicht im Haushalt leben.

Hundebegnungen, insbesondere an der Leine sind leider (noch) nicht entspannt. Allerdings akzeptiert sie eine Führung gut, es bedarf einfach noch mehr Training. Leider wurde auch eine vernünftige Sozialisierung mit anderen Hunden versäumt, so dass sie es beim Spielen mit anderen Artgenossen zu Mißverständnissen von ihrer Seite kommt. Da sie aber den Maulkorb kennt, kann man hier mit souveränen Tieren gut weiterarbeiten.

Für Biene wäre auch eine Pflegestelle denkbar, die mit einem solchen Hund umgehen könnte und Spaß an ihrer Ausbildung hätte.

Biene hat eine Patin, vielen Dank!

 Filou (eingestellt 26. 07. 2014) ( vermittelt 05.02.15)

Rasse: Dackel- Mischling

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 1. 09. 2013

Schulterhöhe: ca. 35 cm

Für einen Dackel ist Filou recht groß geraten, wer weiß, was da mitgemischt hat. Er ist aber absolut liebenswert, am Menschen sehr interessiert und verschmust. Zudem lernt er recht schnell und willig und läuft auch schon ganz gut an der Leine, nur anfangs zieht er ordentlich. Natürlich könnte der junge Hund noch Erziehung gebrauchen, aber mit der richtigen Motivation macht das bestimmt Freude.

Er ist aufgeweckt und temperamentvoll und könnte auch in eine Familie mit Kindern. Auch, wenn Filou kein großer Hund ist, so braucht er doch viel Auslauf und auch seine Nase sollte etwas zu tun bekommen. Eine Runde um den Block reicht ganz und gar nicht. Zudem ist er noch verspielt. Der hübsche Hund ist sehr wahrscheinlich bereits stubenrein, ob und wie lange er allein bleiben kann, wissen wir leider nicht, das müßte also ggf. aufgebaut werden. Möglicherweise kann man ihn auch an Katzen noch gut gewöhnen. Regelmäßige Fellpflege ist notwendig.

 Prinzesschen/Coco (2) (eingestellt 5. 09. 2014)   ( vermittelt 21.02.15)

Rasse: Hütehund-Mischling

Geschlecht: Hündin, kastriert

Alter: geb. 3. 2013

Schulterhöhe ca. 40 cm

Prinzesschen war bereits vermittelt, aber es hat aus verschiedenen Gründen leider nicht geklappt. Nun muss sie erst bei uns wieder ankommen und dann wird man anhand dessen, was wir nun wissen eine neue „Bestandaufnahme“ machen. Damit hoffen wir dann, die Menschen zu finden, zu denen Prinzesschen passt.

Sie braucht auf jeden Fall Zeit, bis sie jemandem ihr Vertrauen schenkt. Sie hat Jagdtrieb, den man bahnen muss, Bällchenspiele, die das fördern, sind daher tabu. Der Aufbau eines sehr guten Rückrufes ist dagegen ganz wichtig. Mit Katzen hat sie keine Probleme. Sie neigt aber dazu, panisch zu werden, wenn man in ihr Halsband greift. Leinenführigkeit ist auch noch etwas, was verbessert werden müßte. Später wird man mehr über die hübsch, junge Hündin und den Umgang mit ihr sagen können.
Prinzesschen hat eine Patin, vielen Dank!

Adele (eingestellt 05. 09. 2014)

Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Alter: ?

Schulterhöhe: ca. 35-40 cm

Adele ist noch recht scheu und ängstlich, sie traut den Menschen noch nicht so recht, hat vielleicht auch schlechte Erfahrungen gemacht. Es wird noch eine geraume Zeit brauchen, bis man mehr über ihren Charakter sagen kann. Momentan würde sie jede Gelegenheit nutzen, um wegzulaufen. Geduld wird daher sicher eines der Merkmale sein, die ihre zukünftigen Besitzer mitbringen sollten.

Allmählich beginnt Adele Vertrauen zu fassen, was ihr sehr dabei hilft, ist Filou, mit dem sie zusammen ist. Es hat sich auch jemand gefunden, der sich intensiv mit ihr beschäftigt, vielen Dank!!! So läßt sie sich mittlerweile anfassen und streicheln und nimmt auch neugierig von sich aus Kontakt auf. Doch es wird noch eine Weile dauern, bis man mit ihr spazieren gehen kann. Sie beginnt dann, die Leine durchzubeißen, um sich zu befreien und sie wird panisch. Es ist noch ein weiter Weg.

Aaron (eingestellt 5. 09.l 2014)

Welpen sind natürlich immer putzig und niedlich. Sie bringen uns Menschen nur zu leicht dazu, für dieses kleine Wesen sorgen zu wollen und ihm Schutz zu bieten. Doch die Kleinen bleiben ja nicht so, sie werden größer, haben gewisse Bedürfnisse, die man erfüllen muss und bis sie erwachsen sind, muss man ihnen eine verantwortungsvolle Erziehung angedeihen lassen. Das kostet Zeit und ist auch nicht immer ganz einfach. Kinder können dies auf keinen Fall leisten, sie werden vom Hund eher als Kumpel betrachtet, von dem man sich nicht unbedingt was sagen läßt. Das alles sollte man bedenken, bevor man sich so ein Baby in seinen Haushalt holt.

Doch nun zu unserer Knutschkugeln:

Rasse: Mischling

Alter: geb. 6. 2014

Aron merkt man deutlich an, dass er noch nichts kennt. Er ist sehr ängstlich, wie man auch sehen kann. Geräusche, selbst ein fallendes Blatt und eben auch Menschen verursachen ihm Stress. Er muss also erstmal Zutrauen zum Menschen finden, Bindungs aufbauen und dann gemeinsam die Welt dosiert kennen lernen, insbesondere das Alleinsein muss sorgfältig aufgebaut werden. Man kann über Halten und langsames, beruhigendes Streicheln seinen Stress reduzieren, was man daran merkt, dass er beginnt, Leckerlis zu nehmen. Seine Menschen werden Geduld brauchen, für Kinder ist er so momentan nicht geeignet.

 

 Arthos (eingestellt 26. 09. 2014)

Rasse: Rottweiler

Geschlecht: Rüde

Alter: geb. 2011 oder 2012?

Schulterhöhe: ca. 55 - 60 cm

Arthos wurde uns als Fundhund gebracht und war ziemlich durcheinander und brauchte Zeit um anzukommen. Mittlerweile beginnt er aber, zu den Pflegern Vertrauen aufzubauen und er läßt fast alles mit sich machen, auch beim Tierarzt hat er sich gut benommen.

Allerdings scheint er nicht allzuviel Erziehung bisher gehabt zu haben. Er zieht ordentlich an der Leine, besonders, wenn er ein für ihn sich lohnendes Ziel sieht: Stöcke oder besser gesagt, Äste. Die trägt er dann stolz als Trophäe bis in seinen Zwinger. Wasser ist auch so ein Ziel, da lebt er richtig auf. Bei Hundebegegnungen reagiert er mehr oder weniger, woran man auch arbeiten muss.

Er ist wachsam und man hat fast den Eindruck, dass er es genießt, wenn die vorbeigehenden Leute sich erschrecken und schnell weiter gehen, es beschert ihm jedes Mal ein Erfolgserlebnis, da er seinen „Feind“ vertrieben hat. Arthos ist ja auch ziemlich beeindruckend. Aber für Leckerchen läßt er alle stehen.

Es wird leider nicht leicht werden, für Arthos Menschen zu finden, die mit ihm trainieren wollen und die für diese Rasse bekannten Auflagen erfüllen wollen, ihn vielleicht überhaupt kennenlernen wollen. Sehr schade für den hübschen Kerl.

 Carlos (eingestellt 1. 10. 2014)

Rasse: DSH

Geschlecht: Rüde

Alter: geb. ca. 2013

Schulterhöhe: 60-65 cm

Der hübsche Rüde ist noch ziemlich durch den Wind. Er zeigt sich recht ängstlich, aber er beginnt allmählich Vertrauen aufzubauen, insbesondere zu Frauen. Er zieht ordentlich an der Leine und hat schon jetzt viel Kraft, dabei wird er sicher noch an Muskulatur zunehmen.
Auch sonst scheint er keinerlei Erziehung zu haben und er kennt wohl auch nicht viel, z. Bsp. reagiert er panisch auf vorbei fahrende Autos. Er scheint auch zu denken, dass er sich gegenüber jedem verteidigen muss und alles, was sich bewegt, macht ihm ebenso Stress. Deshalb wird Carlos momentan nur von sachkundigen Leuten außerhalb der Öffnungszeiten geführt, bis wir das Gefühl haben, dass er ruhiger wird. Zum Glück reagiert er gut auf Leckerlis, so, dass man ihm manches im wahrsten Sinne des Wortes schmackhaft machen kann und einen Trainingseinstieg bekommt.
Carlos nimmt mittlerweile an der Hundeschule teil, beginnt die Grundkommandos und die Leinenführigkeit zu lernen. Er kann sich noch nicht über längere Zeit konzentrieren und braucht zwischendurch immer mal ein Päuschen, aber ansonsten macht er ganz gut mit. 

Carlos hat Paten, vielen Dank!

Hier werden gerade Berührungen eingeübt, was ihm bei Menschen, die er kennt auch nicht unangenehm ist.

 Sindy (eingestellt 27. 10. 2014)

Rasse: Schapendoes?

Geschlecht: Hündin

Alter: geb. ca. 2011 oder 2012   

Schulterhöhe: ca. 40 cm

Die kleine Hündin ist mit ihrem Teddy-Gesichtchen schon recht niedlich, auch, wenn das Fell immer noch sehr mitgenommen aussieht. Aber allmählich wachsen die kahlen Stellen nach und den Filz haben wir ebenfalls raus. Man sollte sich aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Sindy im Haus schon weiß, was sie will, auf sanfte Art versucht sie, sich durchzusetzen, fordert Streicheleinheiten, bettelt am Tisch, möchte auf den Schoß oder auf Sofa und Bett. Doch ein energisches „Nein“ reicht aus und sie nimmt sich zurück, andernfalls baut sie Privilegien aus.

Draußen zieht sie anfangs ordentlich an der Leine, da merkt man, wieviel Power sie hat. Besonders nach dem Geschäft macht sie jedes Mal einen Satz nach vorn, ist man dann nicht darauf gefaßt, wird es unangenehm, ein Geschirr wäre hier gut und….Erziehung. Andererseits kann sie auch unsicher sein, wenn sie etwas nicht kennt. Aus beiden Gründen ist es ganz wichtig, bei Sindy sofort klare Regeln aufzustellen und auf deren Einhaltung konsequent zu bestehen. Sie akzeptiert das sehr gut, da sie schnell lernt. Hin und wieder kann man Futter einsetzen, nötig ist das nicht. Sie läßt sich auch alles gefallen z. Bsp. Fellpflege, Pfoten ansehen usw., wenn sie die Führung ihres Menschen angenommen hat.

Ansonsten ist sie ein Traumhund, sie kann allein bleiben, fiept nur anfangs etwas, beruhigt sich aber schnell, sie ist absolut stubenrein, fährt gut im Auto mit, ist sehr verschmust und anhänglich. Vielleicht hat sie Jagdtrieb, da sie auf Bewegungsreize reagiert, Bällchenspielen wäre da fatal. Andererseits funktioniert der Rückruf auf dem Platz schon prima. Sie ist supersportlich, ein Hund, der bestimmt Frisbee mögen würde und sie liebt es zu suchen. Sindy braucht viel Bewegung, im Haus ist sie ruhig. Sie ist aber auch wachsam, Fremde werden angebellt und angeknurrt, doch ein energisches „Nein“….s.o.

Mit anderen Hunden versteht sie sich gut, sie braucht nur etwas Zeit und Distanz um diese in Ruhe kennenzulernen. Aufdringliche Artgenossen sind nicht ihr Fall und man sollte ihr keine "Eifersucht" zugestehen. Ob sie Katzen mag, müßte man noch herausfinden, mit größeren Kindern war sie bisher ok.
Sindy hat zurzeit eine Verletzung an der Pfote und ist beim täglichen Verbandwechsel sehr brav.                                                                                                                                    

 Wotan ( eingestellt 27. 10. 2014) (vermittelt 27.01.2015)

Rasse: Boxer-Schäferhund-Mischling

Geschlecht: Rüde

Alter: geb. 2012

Schulterhöhe: ca. 55 cm

Wotan ist ein wunderschöner, lieber Kerl und auch sonst im Großen und Ganzen ein Traumhund. Er wurde aber nun schweren Herzens abgegeben, da er mit dem 6jährigen Kind in der Familie nicht zurecht kam. Doch sonst gibt es an ihm nicht viel auszusetzen.

Er ist temperamentvoll und sehr bewegungsfreudig, man sollte also schon sportlich sein. Er wäre sicher auch für Hundesport geeignet, z. Bsp. apportiert er gern. Er mag Menschen, springt aber noch an ihnen hoch. Das sollte trainiert werden ebenso wie die Leinenführigkeit, Grundgehorsam kennt er. Er kommt mit Katzen und Hunden im Normalfall gut aus, vielleicht ist er ein wenig stürmisch, so dass man ihn bremsen muss, da kommt einfach der Boxer zum Vorschein. Entsprechend ist er auch noch recht verspielt.  Er kann angemessen allein bleiben, im Auto gut mitfahren und er hat wenig Jagdtrieb. Der Rückruf soll gut funktionieren.

Dennoch suchen wir für Wotan Menschen, die ein gewisses Mass an Durchsetzungsvermögen mitbringen, da er durchaus auch wachsam ist und seine Besitzer in der Lage sein sollten, dies zu kontrollieren. Er braucht regelmäßige Fellpflege, die aber unproblematisch ist.

Wotan hat eine Patin, vielen Dank!

 

  Olaf (eingestellt 15. 11. 2014)    (vermittelt 14.02.15) 

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: 10/11

Schulterhöhe:

Olaf wurde schweren Herzens aus gesundheitlichen Gründen der Besitzer im Tierheim abgegeben.

Der freundliche Rüde ist im häuslichen Umfeld sehr ausgeglichen, ruhig und stubenrein. Allerdings ist er das Alleine bleiben bisher nicht gewöhnt, das müsste man mit ihm noch trainieren. Olaf ist sehr gelehrig, kennt den Grundgehorsam, ist gut leinenführig und hört auch ohne Leine gut auf Rückruf. Er vertraut seiner Bezugsperson, liebt Streicheleinheiten mehr als alles andere, ist aber auch ein sensibles und empfindliches Kerlchen, was seinen Körper angeht( z.B. ist das Entfernen von Zecken eine Geduldsprobe). Beim Tierarzt ist teilweise ein Maulkorb von Nöten. Olaf verträgt sich gut mit anderen Hunden, mag aber keine Katzen und andere Tiere. Sein jagdtrieb ist schon sehr ausgeprägt, was man aber durch gezieltes Training in den Griff bekommen könnte. Er tobt gerne mal herum, ist dabei aber immer sanft im Umgang mit den Menschen. Manchmal überkommt ihn auch der Übermut, denn der junge Rüde steckt noch voller Energie. Seine neuen Menschen sollten also aktiv und bewegungsfreudig sein und Zeit haben, diesen Hund auch geistig über Kopf- und Sucharbeit auszulasten. Sicherlich hätte er auch an Hundesport viel Spaß. Er fährt gut im Auto mit, ist angemessen wachsam und lässt sich gerne das Fell kämmen, welches auch regelmäßig gepflegt werden muss.

Olaf hat als Paten die Kinder der Gruppe „Hearts for Paws“, danke

Ana und Alice (13.12.2014)

Rasse: Mischlinge

Geschlecht: weiblich, kastriert

Alter: geb. 01/13

Schulterhöhe:

Ana und Alice sind momentan noch sehr durcheinander und müssen erst einmal ankommen. Sie zeigen sich sehr ängstlich und trauen den Menschen noch nicht. Vielleicht haben sie auch schlechte Erfahrungen gemacht. Es wird noch eine geraume Zeit brauchen, bis man mehr über ihren Charakter sagen kann. Momentan würden sie jede Gelegenheit nutzen, um wegzulaufen. Geduld wird daher sicher eines der Merkmale sein, die ihre zukünftigen Besitzer mitbringen sollten. Bald wird man sicherlich mehr berichten können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Arielle ( 05.02.2015) Fundhund   ( vermittelt 24.02.15)

Rasse: Boxer-Mix

Geschlecht: weiblich

Farbe: braun 

Alter: geb. 11/14

Arielle ist eine kleine aufgeweckte Hundedame. Sie befindet sich momentan auf einer Pflegestelle, von der sie auch übernommen wird, sollte sich kein Besitzer melden.

 

 

 

 Henry ( 07.02.2015)

Rasse: Hütehund-Retriever-Mix

Geschlecht: männlich, kastriert

Farbe: schwarz-weiß 

Alter: geb. 07.02.2011

Henry wurde aus Zeitmangel im Tierheim abgegeben. Er ist ein toller Hund, der momentan nur ein Problem hat, er traut sich nicht in Innenräume, denn bisher lebte er ausschließlich als Hof u. Zwingerhund. Nun hofft dieser liebenswerte Rüde auf eine zweite Chance bei Menschen die ihm zeigen, wie angenehm es sein kann, mit seiner Familie zusammen zu leben und ihm die Angst vor Innenräumen nehmen. Trotz seiner bisherigen Haltung ist Henry sehr anhänglich und menschenbezogen. Er liebt es gestreichelt zu werden und lässt sich auch gerne sein Fell bürsten. Auch beim Tierarzt benimmt er sich tadellos. Ist ihm etwas nicht geheuer, lehnt er sich ganz eng bei seinen Menschen an um Schutz zu suchen. Den Grundgehorsam kennt er teilweise, nur an der Leinenführigkeit muss man noch etwas arbeiten. Ebenso muss er noch lernen, dass man Menschen nicht anspringen darf, auch wenn er es freundlich meint. Aber da er ein cleverer und intelligenter Bursche ist, dürfte er dies schon bald gelernt haben. Bei Hundebegegnungen reagiert er vorsichtig und teilweise auch verspielt. Auf dem Hof akzeptierte er auch die dort lebenden Katzen, allerdings zeigt er außerhalb des Grundstückes wohl einen gewissen jagdtrieb. Im Auto mitfahren geht gut, da ist er eine Box gewöhnt. Henry benötigt genügend Auslauf und vor allem geistige Beschäftigung. Er sucht also sportliche Menschen, die Zeit haben um ihn auslasten zu können. Agility, Obedience, Suchspiele oder andere sportliche Aktivitäten würden ihm sicherlich gefallen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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